Anthropic: Coefficient Bio für Pharma-Expansion
29.04.2026 - 06:39:46 | boerse-global.deEine Billion Dollar auf dem Sekundärmarkt — das ist die neue Messlatte für Anthropic. Auf Plattformen wie Jupiter Prestocks, Forge Global und Hiive übersteigen aktuelle Handelspreise für Anteile des KI-Unternehmens regelmäßig diese Schwelle. Damit hat sich die implizite Bewertung seit Ende 2025 mehr als verdoppelt.
Umsatz verdreifacht, Verluste bleiben
Der Treiber hinter dem Bewertungssprung ist ein beeindruckendes Umsatzwachstum. Der annualisierte Umsatz kletterte von rund 9 Milliarden Dollar Ende 2025 auf über 30 Milliarden Dollar im Frühjahr 2026. Wachstumsmotor sind vor allem Unternehmenskunden, die das Claude-Modell und spezialisierte Tools wie Claude Code nutzen.
Profitable ist Anthropic trotzdem nicht. Das Unternehmen teilt dieses Merkmal mit den meisten großen Akteuren im Bereich generativer KI. Die Infrastrukturkosten fressen die Einnahmen auf — ein strukturelles Problem der gesamten Branche.
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Google und Amazon liefern das Kapital
Hinter Anthropic stehen zwei der größten Technologiekonzerne der Welt. Google hat Investitionen von bis zu 40 Milliarden Dollar angekündigt: zunächst 10 Milliarden, weitere 30 Milliarden an Leistungsmeilensteine geknüpft. Ab 2027 soll das Paket auch 5 Gigawatt Rechenkapazität umfassen.
Amazon investiert ebenfalls in Milliardenhöhe und stellt über AWS die Cloud-Infrastruktur. Beide Deals spiegeln einen breiteren Trend wider: Hyperscaler sichern sich langfristige Partnerschaften mit führenden KI-Laboren, um im Rennen um KI-Infrastruktur nicht abgehängt zu werden.
Akquisition und IPO-Spekulationen
Parallel dazu expandiert Anthropic ins Pharmasegment. Das Unternehmen kaufte das KI-Startup Coefficient Bio. Dessen Technologie nutzen bereits AstraZeneca, Sanofi und Novo Nordisk für Forschungs- und Entwicklungsprozesse.
Ob ein Börsengang folgt, bleibt offen. Marktprognose-Plattformen sehen eine nennenswerte Wahrscheinlichkeit für ein IPO noch vor Ende 2026. Anthropic selbst hat bislang keine Entscheidung getroffen — weder zum Zeitpunkt noch zur Frage, ob ein Börsengang überhaupt nötig ist. Solange Google und Amazon frisches Kapital liefern, besteht wenig Druck, das zu ändern.
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