Anthropic, KI-Unternehmen

Anthropic: 800-Milliarden-Offerte!

16.04.2026 - 06:00:33 | boerse-global.de

Das KI-Unternehmen Anthropic erreicht eine Umsatzrate von 30 Milliarden US-Dollar und sieht sich mit einer Bewertung von 800 Milliarden konfrontiert. Ein Börsengang Ende 2026 wird vorbereitet.

Anthropic: 800-Milliarden-Offerte! - Foto: über boerse-global.de

Anthropic lässt die Konkurrenz im Rückspiegel verblassen. Mit einer annualisierten Umsatzrate von 30 Milliarden US-Dollar im April 2026 hat das KI-Unternehmen sein Ergebnis innerhalb weniger Monate mehr als verdreifacht. Parallel dazu steigen die Erwartungen an einen möglichen Börsengang in der zweiten Jahreshälfte.

Bewertung schießt in die Höhe

Das Interesse am Privatmarkt erreicht neue Dimensionen. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Investoren Anthropic mit rund 800 Milliarden US-Dollar bewerten wollen. Das wäre mehr als eine Verdopplung gegenüber der Finanzierungsrunde vom Februar 2026, als das Unternehmen noch mit 380 Milliarden US-Dollar taxiert wurde.

Das Management lehnte diese Offerten bisher ab. Indes zeigt der Sekundärmarkt eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Anteilen. Intern wird bereits ein Zeitfenster für ein Initial Public Offering (IPO) Ende 2026 diskutiert.

Streit um die Bilanzierung

Der rasante Aufstieg sorgt für Reibungen mit dem Erzrivalen OpenAI. In internen Mitteilungen bezichtigt OpenAI das Konkurrenzunternehmen einer fragwürdigen Buchführung. Der Vorwurf: Die gemeldeten 30 Milliarden US-Dollar Umsatz enthielten Bruttoerlöse, die eigentlich mit Cloud-Partnern wie Google und Amazon geteilt werden müssten.

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OpenAI selbst gibt eine Umsatzrate von 24 Milliarden US-Dollar an und behauptet, auf Nettobasis lägen beide Firmen gleichauf. Ungeachtet dieses Streits wächst das Firmenkundengeschäft von Anthropic massiv. Mittlerweile geben über 1.000 Unternehmenskunden jährlich mehr als eine Million US-Dollar für die Dienste aus – eine Verdopplung innerhalb von nur zwei Monaten.

Sicherheitsmodell unter Verschluss

Abseits der nackten Zahlen sorgt das Modell „Claude Mythos“ für Aufsehen. Im Rahmen des „Project Glasswing“ identifizierte die KI in Zusammenarbeit mit Partnern wie Apple, Microsoft und JPMorgan tausende bisher unbekannte Sicherheitslücken. Wegen der enormen Schlagkraft bleibt das Modell jedoch unter Verschluss.

Anthropic stuft die Technologie als hochsensibel ein. Aktuell nutzen lediglich ausgewählte Tech-Partner und US-Bundesbehörden die Software, um kritische Infrastrukturen auf Schwachstellen zu testen.

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Die Bewertungshürde von 800 Milliarden US-Dollar setzt die Messlatte für einen Börsengang extrem hoch. Sollten die Gespräche über einen Exit im späten Jahr 2026 konkret werden, dürfte die Transparenz über die Netto-Umsätze zur entscheidenden Währung für Investoren werden.

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