Anheuser-Busch InBev: $600 Millionen für US-Produktion
29.04.2026 - 13:58:30 | boerse-global.deAB InBev rüstet sich für die Zukunft. Während Analysten ihre Prognosen für den Brauereiriesen feinjustieren, investiert der Konzern massiv in seine US-Standorte. Ein Widerspruch? Keineswegs.
Die Erste Group Bank blickt etwas vorsichtiger auf das laufende Geschäftsjahr. Die Experten senkten ihre Gewinnerwartung je Aktie von 4,33 auf 4,23 US-Dollar.
Der neue Wert liegt dennoch über dem Marktdurchschnitt von 4,19 US-Dollar. Andere Häuser wie Bernstein oder UBS bleiben optimistisch und rufen Kursziele von bis zu 86,50 US-Dollar auf.
An der Börse notiert das Papier aktuell bei rund 63 Euro. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits knapp 16 Prozent an Wert gewonnen.
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Fokus auf das erste Quartal
Im Mai stehen die Zahlen für das erste Quartal an. Analysten erwarten einen Gewinn zwischen 0,88 und 0,90 US-Dollar je Aktie. Der Umsatz soll bei etwa 14,6 Milliarden US-Dollar liegen.
Der Konzern profitiert von seinem Portfolio abseits des klassischen Biers. Die Segmente „Beyond Beer“ und alkoholfreie Getränke wuchsen zuletzt um 23 beziehungsweise 34 Prozent. Diese Marken treiben die Margen nach oben.
Investitionen in die US-Produktion
In den USA verdoppelt die Tochtergesellschaft ihre Investitionen auf 600 Millionen US-Dollar. Das Geld fließt in modernere Anlagen und 15 neue Technik-Zentren. Das Ziel: Über 90 Prozent der Belegschaft in der Produktion sollen neue technische Fähigkeiten erlernen.
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Mittelfristig peilt das Management ein organisches EBITDA-Wachstum von vier bis acht Prozent an. Sogenannte „Mega Brands“ steuern bereits 57 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Die für Mai angekündigten Quartalszahlen werden den Fokus auf die Margenausweitung und das laufende Aktienrückkaufprogramm lenken.
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