Angriff auf das DAX-Allzeithoch – Mega-Chance oder brutale Bullenfalle?
24.01.2026 - 12:04:36Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell extrem kraftvoll, die Kursbewegung wirkt wie eine breite, dynamische Aufwärtsphase – Bullenmodus pur. Nach einer längeren, zähen Seitwärtsphase haben die Käufer zuletzt das Parkett klar dominiert, Rücksetzer wurden schnell wieder hochgekauft, klassische "Dip kaufen"-Mentalität. Gleichzeitig ist der Markt aber spürbar nervös: Jeder kleine Rückgang löst sofort Diskussionen über eine mögliche Bullenfalle, Gewinnmitnahmen setzen teils abrupt ein und Intraday-Schwankungen wirken deutlich hektischer als noch vor ein paar Wochen. Wir haben also diesen spannenden Mix aus Aufwärtsdruck und unterschwelliger Crash-Angst.
Technisch betrachtet arbeitet sich der DAX an einer breiten Widerstandszone ab, die historisch immer wieder als harte Hürde fungiert hat. Der Index testet die Gegend rund um sein Allzeithoch, mehrfaches Anlaufen dieser Zone deutet auf einen möglichen Ausbruch hin, aber jeder Fehlausbruch könnte direkt in einen schmerzhaften Rücksetzer kippen. Die Struktur: Aufwärtstrend intakt, aber klar überkauftes Sentiment, viele Marktteilnehmer sind bereits stark positioniert. Wer jetzt einsteigt, spielt ganz vorne an der Risikokante.
Die Story: Was treibt diesen Move? Die großen Treiber kommen aus drei Richtungen: Geldpolitik der EZB, Makrodaten aus der Eurozone und Unternehmensstories aus dem DAX selbst.
Erstens die EZB: Christine Lagarde und Co. senden seit Monaten vorsichtige Signale in Richtung einer geldpolitischen Wende. Die Inflation in der Eurozone ist zwar immer noch ein Thema, aber die Tendenz geht klar in Richtung Entspannung im Vergleich zu den Hochphasen der Teuerung. Märkte spekulieren zunehmend auf eine Phase mit weniger aggressiven Zinsen, teilweise sogar auf eine Serie von Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf. Für Aktien – und besonders für einen Index wie den DAX, in dem zyklische Industrie- und Exportwerte dominieren – ist das ein massiver Rückenwind. Günstigeres Geld, bessere Finanzierungsbedingungen, Bewertungs-Multiples, die wieder nach oben Luft bekommen: Das ist klassischer Bullenstoff.
Zweitens die Konjunktur: Auf CNBC Europe Markets und in den gängigen Newsfeeds dominiert weiterhin das Thema Wachstumsschwäche in Deutschland. Die Stichworte: schwache Industrieproduktion, mauer Konsum, schleppende Investitionen. Dazu Unsicherheit beim Thema Energiepreise und eine noch nicht gelöste Standortdebatte. Trotzdem: Die Börse preist nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft. Und hier schwingt gerade das Narrativ mit, dass das Schlimmste durchgestanden sein könnte. Wenn Rezessionsängste langsam nachlassen und selbst leicht bessere Daten für Überraschung sorgen, reicht das, um eine Rallye zu zünden, weil zuvor alle zu pessimistisch waren.
Drittens die Einzeltitel: Schwergewichte wie SAP, Siemens, Allianz, Deutsche Telekom und die großen Autohersteller prägen den Ton. Besonders die Tech- und Software-Schiene wird zum Treiber. SAP profitiert weiter von dem globalen AI- und Cloud-Hype, höhere Margen, wiederkehrende Umsätze, das mögen institutionelle Investoren. Siemens fährt mit Industrieautomation und Energie-Infrastruktur auf einem strukturellen Megatrend. Auf der anderen Seite stehen die Autowerte – Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW – permanent unter Druck durch Elektroauto-Wettlauf, Preiskämpfe aus China und politische Risiken wie mögliche Zölle oder Förderkürzungen. In Summe ergibt das ein Spannungsfeld: Qualitätstitel ziehen den Index nach oben, alte Zykliker bleiben eine Wundertüte.
Dazu kommen globale Faktoren: Die US-Börsen liefern häufig die Richtung vor. Wenn die Wall Street im Risk-On-Modus ist, zieht sie den DAX mit. Positive Signale aus dem Tech-Sektor oder von US-Konjunkturdaten wirken direkt auf die Stimmung in Frankfurt. Umgekehrt kann ein Schock aus den USA – etwa schwache Earnings eines Big-Tech-Konzerns oder hawkishe Töne der Fed – jeden Tag die Bullenparty abrupt abbrechen.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=dax+analyse
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Wenn du durch diese Feeds scrollst, siehst du genau die Spaltung der Community: Die einen feiern eine Deutschland-Rallye und sprechen vom Beginn eines neuen Bullenmarkts, die anderen warnen laut vor einer späten Euphase kurz vor einem größeren Abwärtszyklus. Viele Creator zeigen Charts mit klaren Aufwärtstrends, divergierenden Indikatoren und dem Hinweis, dass der Markt "reif für Gewinnmitnahmen" sei. Gleichzeitig pushen kurzfristige Trader Strategien wie Ausbruchs-Trading über markante Hochs und aggressives Dip-Kaufen an Unterstützungen.
- Key Levels / Wichtige Zonen: Charttechnisch steht der DAX im Fokus an einer breiten Widerstandszone rund um sein Allzeithoch. Mehrfach getestete Hochbereiche fungieren als Deckel. Darüber öffnet sich – rein technisch – eine neue Spielwiese für die Bullen, psychologisch wäre das ein massives Kaufsignal mit FOMO-Potential. Unterhalb lauern mehrere Unterstützungszonen, an denen zuletzt immer wieder Käufer in den Markt kamen. Ein Bruch dieser Bereiche könnte die Stimmung schnell kippen lassen und eine Phase mit verstärktem Abgabedruck einläuten.
- Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt?
Aktuell haben eindeutig die Bullen die Oberhand, aber sie laufen auf dünnem Eis. Das Put/Call-Sentiment, die Risk-On-Positionierung vieler Fonds und die hohe Medienpräsenz des DAX sprechen für eine fortgeschrittene Phase der Rallye. Gleichzeitig zeigen institutionelle Akteure laut Marktberichten erste Ansätze von Absicherungen, Volatilitätsinstrumente werden wieder stärker gefragt. Das ist typisch für späte Rallyephasen: Der Markt steigt weiter, aber das Smart Money beginnt, sich gegen den Tail-Risk eines plötzlichen Rückgangs abzusichern.
Fazit: Der DAX steht an einem neuralgischen Punkt – genau das macht die Lage so spannend für aktive Trader und mittel- bis langfristige Investoren.
Auf der Chancenseite steht: Ein freundlicherer EZB-Kurs, abnehmende Inflationssorgen, ein möglicher Bodenbildungsprozess in der deutschen Konjunktur und starke Einzeltitel im Index. Wenn dazu noch die Wall Street mitspielt und keine neuen geopolitischen Schocks auftreten, kann der DAX seine Aufwärtsbewegung fortsetzen und die Region um das Allzeithoch nicht nur testen, sondern in eine echte Trendbeschleunigung nach oben übergehen. In diesem Szenario würden Ausbruchs-Strategien und Trendfolge-Ansätze klar profitieren, Dip-Käufer würden für ihren Mut belohnt.
Auf der Risikoseite steht: Die Bewertung vieler Qualitätswerte ist durch die Rallye bereits anspruchsvoll, die Erwartungen an künftiges Wachstum sind entsprechend hoch. Enttäuschende Unternehmenszahlen – etwa von Schlüsseltiteln wie SAP, Siemens oder den Autos – könnten das Narrativ kippen. Dazu kommt das politische Risiko: Diskussionen über neue Regulierungen, Handelskonflikte oder fiskalische Sparprogramme in Europa können jederzeit als Katalysator für einen Stimmungsumschwung fungieren. Wenn der Markt dann vom Modus "grüne Rallye" in einen Modus "heftiger Absturz" wechselt, könnte es schnell werden: Gewinnmitnahmen, Margin Calls, systemische Abgaben durch Algos. Klassischer Bären-Modus.
Wie kannst du damit umgehen? Drei Strategien, die viele erfahrene Trader aktuell fahren:
1. Selektive Offensive: Statt blind den gesamten DAX zu kaufen, fokussieren sich viele auf die starken Sektoren – insbesondere Qualitäts-Tech, defensive Versicherer und Industriewerte mit strukturellem Rückenwind. Gleichzeitig halten sie Cash bereit, um in Phasen größerer Rücksetzer gezielt nachzulegen.
2. Hedged Bullen: Long im DAX über ETFs oder Futures, aber mit klaren Absicherungen, etwa über Optionsstrategien oder Short-Positionen in schwächeren Einzeltiteln. So kann man an einem weiteren Ausbruch partizipieren, ohne im Crash-Szenario komplett ungeschützt zu sein.
3. Geduldige Bären: Wer dem Markt nicht traut, wartet bewusst auf Signale einer Trendwende – etwa Brüche zentraler Unterstützungszonen, schwache Reaktionen auf gute Nachrichten oder klare Divergenzen bei Indikatoren. Erst dann wird mit Short-Szenarien aggressiver gespielt.
Unterm Strich: Der DAX ist gerade nichts für schwache Nerven. Wir sind in einer Phase, in der sich große Weichen stellen – entweder der Index zündet den nächsten Bullenlauf und schreibt eine neue Langfriststory, oder wir erleben eine schmerzhafte Ernüchterung, in der zu spät eingestiegene Privatanleger wieder als Exit-Liquidity für das Smart Money dienen. Wer jetzt aktiv am Parkett ist, braucht einen Plan, klare Risikoregeln und ein Bewusstsein dafür, dass beides möglich ist: großer Gewinn – oder schmerzhafter Drawdown.
Wenn du das Spiel mitspielen willst, sorg dafür, dass du nicht nur auf den Hype hörst, sondern die Kombi aus Chart, Makrodaten und Sentiment im Blick behältst. Genau dort entscheidet sich, ob diese DAX-Bewegung zur Legende wird – oder zum Lehrstück über Gier und Angst.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


