Angriff auf das Allzeithoch – oder letzte Chance vor dem Crash im DAX 40?
31.01.2026 - 06:59:47Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell schwankungsfreudig: mal dominieren optimistische Bullen, die auf eine fortgesetzte Hausse setzen, dann wieder schlagen die Bären mit einem deutlichen Rücksetzer zurück. Wir sehen kein klares Durchmarsch-Szenario, sondern einen nervösen Markt, der zwischen Hoffnungs-Rallye und Korrekturmodus pendelt. Die Bewegungen sind dynamisch, die Ausschläge nach oben wie nach unten spürbar – typisch für eine Phase, in der der Markt einen neuen Trend sucht und alle auf das große Signal warten, ob der nächste Schritt ein Ausbruch nach oben oder ein belastender Abwärtsimpuls wird.
Die Story: Was treibt dieses Hin und Her auf dem Frankfurter Parkett? Im Kern sind es drei große Themenkomplexe: die Europäische Zentralbank (EZB) unter Christine Lagarde, die schwächelnde deutsche Konjunktur und der globale Börsen-Hype rund um Tech, Künstliche Intelligenz und US-Märkte.
Auf der geldpolitischen Seite bleibt die EZB der zentrale Treiber. Nach der aggressiven Zinswende der letzten Jahre steht jetzt die Frage im Raum: Kommen endlich nachhaltige Zinssenkungen oder bleibt die Notenbank länger auf der Bremse, weil sie die Inflation noch nicht als endgültig besiegt sieht? Die jüngsten Kommentare aus dem EZB-Rat deuten auf ein vorsichtiges Vorgehen hin: Ja, die Inflation in der Eurozone hat sich deutlich beruhigt, aber immer wieder flackern Preisdruck und Lohnanstiege in einzelnen Ländern auf. Das bedeutet für den Markt: keine bedingungslose Liquiditätsparty, sondern ein abwägendes Vorgehen – und das sorgt für Unsicherheit.
Gleichzeitig kämpft die deutsche Wirtschaft mit strukturellen Problemen: lahmende Industrieproduktion, schwache Nachfrage aus dem Ausland, anhaltende Diskussionen über Standortnachteile wie hohe Energiepreise, Bürokratie und Investitionsstau. Besonders im Fokus stehen die deutschen Schlüsselbranchen, über die auch CNBC Europe regelmäßig berichtet: die Autoindustrie, Chemie und Maschinenbau. Meldungen über Druck auf Margen, Zurückhaltung bei Investitionen und vorsichtigere Ausblicke mischen sich mit einzelnen Lichtblicken – zum Beispiel starken Auftragsbüchern in bestimmten Nischen oder gut laufenden Software- und Industriekonzernen.
Technologie- und Softwarewerte wie große deutsche IT- und Industrie-Digitalisierungsplayer gelten weiter als Hoffnungsträger im DAX-Universum. Sie profitieren von der globalen Digitalisierungswelle, Cloud-Umstellungen und dem Hype um Künstliche Intelligenz. CNBC hebt in seinen Europa-Marktberichten regelmäßig hervor, dass gerade diese Titel oft stabiler laufen als klassische Zykliker, wenn die Konjunktursorgen hochkochen. Auf der anderen Seite leiden Automobil- und Zuliefereraktien unter der Transformation zur E-Mobilität, Margendruck aus China und schleppender Nachfrage in Europa – ein Dauerbrenner-Thema in den europäischen Marktanalysen.
Makro-seitig bleibt die große Frage: Rutschen Deutschland und Teile der Eurozone in eine längere Phase wirtschaftlicher Stagnation oder gelingt der Turnaround? Jedes neue Konjunkturdatum – sei es Einkaufsmanagerindex, Industrieproduktion oder ifo-Geschäftsklima – wird mittlerweile von Tradern fast wie ein Fed-Entscheid gehandelt. Besser als erwartete Zahlen sorgen für eine spürbare Erleichterungs-Rallye, schwache Daten führen schnell zu Gewinnmitnahmen, weil viele Marktteilnehmer die zuletzt gesehene Stärke des DAX als fragil ansehen.
Auch die Stimmungslage schwankt zwischen Angst und Gier. Auf der Angstseite stehen Rezessionssorgen, geopolitische Risiken, mögliche neue Energiepreisschocks und die Angst vor einer erneuten Inflationswelle. Auf der Gierseite stehen Rekordstände an den US-Börsen, FOMO bei Tech- und KI-Themen und der Druck institutioneller Investoren, investiert zu bleiben, solange kein klarer Trendbruch sichtbar ist. Das Ergebnis ist ein Markt, der zwar nach oben will, aber jederzeit in eine Korrektur kippen kann, wenn die Story nicht mehr trägt.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/watch?v=daxanalyse
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Wenn du dir die Social-Feeds anschaust, erkennst du schnell das Muster: Auf YouTube dominieren Titel wie „DAX vor Mega-Ausbruch?“ oder „Warnung: Bullenfalle im DAX“, also genau der Konflikt, den wir auch im Orderbuch sehen. Auf TikTok trendet vor allem der Gedanke „Dip kaufen“ – viele private Trader warten nur darauf, dass der Markt nochmal deutlicher wackelt, um dann aggressiv einzusteigen. Auf Instagram hingegen überwiegen aktuell eher vorsichtige Kommentare: Screenshots von Depot-Schwankungen, Hinweise auf Risikomanagement und Stop-Loss-Strategien zeigen, dass die Community zwar heiß auf Chancen ist, aber zugleich spürt, dass die Luft dünn geworden sein könnte.
- Key Levels: Statt starrer Kursmarken sprechen Trader heute von „Wichtigen Zonen“: Bereiche, in denen der DAX immer wieder ins Stocken gerät, weil Bullen und Bären sich massiv bekämpfen. Oben sehen wir eine Zone, in der häufig Gewinnmitnahmen einsetzen und Ausbruchsversuche scheitern. Unten existiert eine Unterstützungszone, in der Käufer immer wieder bereit sind, Rücksetzer aufzusammeln und den Dip zu kaufen. Wird die obere Zone klar überwunden, sprechen wir von einem sauberen Ausbruchsszenario. Fällt die untere Zone, kann daraus schnell ein echter Crash-Impuls werden.
- Sentiment: Wer hat die Kontrolle in Frankfurt – Bullen oder Bären? Aktuell wirkt es wie ein Patt mit leichtem Vorteil für die Bullen. Die Aufwärtsbewegungen sind oft kraftvoll und von hoher Aktivität begleitet, doch direkt darüber lauert die Skepsis. Bären nutzen jede schlechte Nachricht für Attacken, die den Markt kurzfristig spürbar nach unten drücken. Es ist kein klassischer Panikmarkt, eher ein angespanntes Tauziehen – Bullen wollen das Allzeithoch angreifen, Bären warten auf das eine Ereignis, das die Rallye kippen lässt.
Technisch betrachtet sind wir in einer spannenden Phase: Der DAX bewegt sich in einer breiten Spanne, die man als Konsolidierung nach einem starken Bullenlauf interpretieren kann. Trader achten jetzt besonders auf Formationen wie Doppelspitzen, Zwischenhochs und Zwischentiefs, Trendlinien und gleitende Durchschnitte. Je länger der Index seitwärts pendelt, desto explosiver kann der nächste größere Move werden – egal, ob nach oben oder unten. Viele algorithmische Handelsstrategien sind genau auf solche Ausbruchsmuster programmiert, was im Ernstfall die Bewegung noch zusätzlich verstärken kann.
Auf der fundamentalen Seite bleibt der Fokus klar: Wie stark bremst die EZB die Wirtschaft mit ihrer Zinspolitik, und wann kommt der Punkt, an dem die Wende in Richtung lockerere Geldpolitik als nachhaltig glaubwürdig eingeschätzt wird? Jede Andeutung von Christine Lagarde und Co. wird auf CNBC und in den Märkten seziert. Ein etwas weicherer Ton kann sofort eine grüne Rallye auslösen, ein härterer Kurs dagegen einen spürbaren Absturz. Daneben beobachten Investoren akribisch die Quartalszahlen der DAX-Schwergewichte: Liefert ein großes Industrie- oder Softwareunternehmen starke Zahlen und optimistische Ausblicke, stützt das die Bullen. Verfehlen die Unternehmen die Erwartungen oder senken Prognosen, haben die Bären sofort Munition.
Fazit: Der DAX 40 steht an einem neuralgischen Punkt: Die aktuelle Marktphase ist keine langweilige Seitwärtsbewegung, sondern eine hochspannende Entscheidungszone. Ob wir die nächste große Aufwärtswelle sehen oder in eine kräftige Korrektur rutschen, hängt von wenigen, aber entscheidenden Puzzleteilen ab – EZB-Signale, Konjunkturdaten, Unternehmenszahlen und globale Risikostimmung. Für Trader bedeutet das: Jetzt ist nicht die Zeit für blindes Zocken, sondern für klaren Plan.
Wer den Dip kaufen will, sollte sich bewusst machen, dass Rücksetzer in einem nervösen Umfeld tiefer gehen können, als es sich viele vorstellen. Wer auf den Crash wettet, muss einkalkulieren, dass FOMO-Rallyes aus dem Nichts starten können, wenn nur eine Handvoll Datenpunkte positiv überraschen. In beiden Fällen gilt: Risiko-Management ist King. Positionen staffeln, Stop-Loss definieren, Positionsgrößen anpassen – das unterscheidet Zocker vom Strategen.
Die Chance: Gelingt es dem DAX, die obere Widerstandszone nachhaltig zu überwinden, könnte eine neue Bullenphase starten, in der Deutschland – trotz aller Skepsis – wieder als Underperformer-Aufholstory gespielt wird. Die Gefahr: Bricht die Unterstützungszone, kann sich aus der scheinbar harmlosen Konsolidierung ein heftiger Absturz entwickeln, der überverkaufte Panik und Schnäppchenkurse gleichzeitig mit sich bringt. Die Frage ist also nicht, ob Bewegung kommt, sondern wann und in welche Richtung. Wer vorbereitet ist, hat den Vorteil – alle anderen reagieren nur hinterher.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


