Angriff auf das Allzeithoch – oder fiese Bullenfalle im DAX 40?
05.02.2026 - 23:37:59Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell von seiner energischen Seite: keine lethargische Seitwärtsphase, sondern eine klar spürbare Aufwärtsdynamik, immer wieder unterbrochen von knackigen Rücksetzern, in denen die Bären kurz laut werden – nur damit die Bullen den Dip wieder aggressiv aufkaufen. Auf dem Parkett in Frankfurt merkt man: Die Marktteilnehmer testen mutig die oberen Zonen, während im Hintergrund die Angst vor einem plötzlichen Stimmungsumschwung mitschwingt.
Das Bild ist damit alles andere als entspannt: Wir sehen eine spannungsgeladene Mischung aus Hoffnungsrallye, wachsender Gier und unterschwelliger Crash-Angst. Trader reden von potenziellem Ausbruch, Long-Squeeze und möglichen Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau – der perfekte Nährboden für heftige Moves.
Die Story: Was treibt diese Bewegung im DAX? Der Haupt-Driver bleibt die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Christine Lagarde und Co. senden zwar vorsichtige Entspannungssignale, aber sie bleiben verbal wachsam: Die Inflation ist laut aktuellen Kommentaren zwar spürbar zurückgekommen, aber noch nicht so tief, dass man wieder komplett auf „billiges Geld“ umschalten kann. Der Markt preist dennoch eine eher lockere Zukunft ein – und genau da liegt der Nervenkitzel.
Die Zinsfantasie wirkt wie ein Turbo auf deutsche Standardwerte: Zykliker, Exporttitel und natürlich die Tech- und Software-Schwergewichte aus dem DAX werden von dieser Erwartung getragen. Parallel dazu laufen jedoch immer wieder Nachrichten zu schwächeren Konjunkturdaten durch: Industrieaufträge wacklig, Stimmungsindikatoren teilweise gedrückt, dazu weiterhin Diskussionen über strukturelle Probleme der deutschen Wirtschaft – Energiepreise, Regulierung, Investitionsflaute.
Auf der Nachrichtenseite dominieren aktuell einige große Themen, die bei CNBC Europe und anderen internationalen Playern hoch und runter laufen:
- EZB-Zinswende light: Die Marktteilnehmer spielen das Narrativ, dass der Zinsgipfel erreicht ist und mittelfristig eher moderate Lockerungen kommen könnten. Jeder halbwegs „dovishe“ Kommentar von Lagarde wird als Freifahrtschein für Risikoanlagen interpretiert.
- Deutsche Autoindustrie unter Druck und Hoffnung zugleich: Schlagzeilen über den harten Wettbewerb mit China, Preiskämpfe im E-Auto-Bereich und politischer Druck aus Brüssel halten die Volatilität der Autowerte hoch. Gleichzeitig gibt es immer wieder optimistische Töne zu neuen Modellen, Software-Strategien und Kooperationen.
- Tech & Software als Stabilitätsanker: Vor allem große DAX-Tech- und Software-Konzerne werden international als Gewinner der Digitalisierung und KI-Welle gespielt. Das zieht globales Kapital an – und stützt den Index, selbst wenn Old Economy wackelt.
- Rezessions- und Deflationssorgen im Hintergrund: Internationale Investoren schauen skeptisch auf das Label „kranker Mann Europas“, das Deutschland aktuell wieder verpasst bekommt. Jeder schwächere Makrodatenpunkt kann die Stimmung drehen – und damit eine satte Korrektur im Index triggern.
Spannend ist zudem: Trotz dieser Gemengelage bleiben viele institutionelle Investoren noch vorsichtig positioniert. Das heißt: Sollte sich das Makrobild etwas aufhellen, könnte zusätzlicher Kaufdruck durch nachziehende Profis entstehen. Dreht das Bild dagegen ins Negative, droht ein abrupter Risk-off-Move, weil kurzfristige Trader gleichzeitig die Reißleine ziehen.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese aktuelle Chart-Analyse mit Fokus auf DAX-Trend und Widerständen: https://www.youtube.com/results?search_query=dax+analyse+aktuell
TikTok: Kurz und knackig – hier siehst du, wie Creator die deutsche Marktstimmung einordnen: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Börsen-Stories, Chart-Screens und Sentiment-Schnappschüsse: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Wenn du dir den Mix aus YouTube-Analysen, TikTok-Snippets und Insta-Posts anschaust, erkennst du schnell den Vibe: Viele Retail-Trader sind wieder mutiger geworden, feiern jede grüne Kerze und sprechen offensiv vom Angriff auf vorherige Hochzonen. Gleichzeitig warnen einige erfahrene Analysten vor einer möglichen Überhitzung und überzogenen Gewinnerwartungen.
- Key Levels: Der DAX arbeitet aktuell an mehreren wichtigen Zonen, die man im Chart klar erkennen kann: Eine obere Widerstandszone, in der immer wieder Gewinnmitnahmen einsetzen; darunter eine markante Unterstützungsregion, an der Dips bisher eher gekauft als panisch verkauft wurden; sowie eine mittlere Trading-Range, in der der Markt in hektischen Phasen wild hin- und hergeschüttelt wird. Solange die obere Zone im Fokus bleibt, dominiert der Ausbruchs-Case. Fällt der Index jedoch nachhaltig unter die Unterstützungsregion, öffnet sich das Tor für eine heftigere Korrektur.
- Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt? Momentan haben klar die Bullen die lautere Stimme: Die Narrative drehen sich um Chancen, Zinsfantasie und „Deutschland ist günstiger bewertet als die USA“. Aber unter der Oberfläche lauern die Bären. Sie verweisen auf Rezessionsrisiken, geopolitische Unsicherheiten und die Gefahr, dass die EZB doch länger restriktiv bleibt, als es der Markt sich wünscht. Das macht jede Rallye anfällig für schnelle Rückschläge.
Technische Szenarien – wie spielst du den DAX jetzt?
1. Bullen-Szenario: Trendfortsetzung und Ausbruch
Im bullischen Setup setzt sich die positive Grundstimmung durch. Rücksetzer bleiben relativ kurz und werden zügig wieder aufgekauft. Trader sprechen dann von einer sauberen Aufwärtstrendstruktur mit höheren Hochs und höheren Tiefs. In diesem Szenario sind Breakout-Strategien beliebt: Long-Einstiege nach bestätigten Ausbruchsbewegungen über markante Widerstandszonen, eng abgesichert mit Stopps knapp unter der Ausbruchsmarke.
2. Bären-Szenario: Fehlausbruch und schmerzhafte Korrektur
Im bärischen Setup erleben wir einen scheinbaren Ausbruch nach oben, der sich als Bullenfalle entpuppt. Der Markt dreht plötzlich, ausgelöst durch negative Makrodaten, eine überraschend harte Nachricht von der EZB oder schlechte Unternehmenszahlen bei einem DAX-Schwergewicht. Die Folge: schnelle Abgaben, verstärkt durch Stop-Loss-Ketten und Gewinnmitnahmen. Trader, die zu spät den Dip gekauft haben, werden dann gnadenlos aus dem Markt gespült.
3. Seitwärts-Modus: Zermürbung statt Adrenalin
Das dritte Szenario ist das, was viele unterschätzen: Der Markt bleibt in einer breiten Range gefangen. Immer wieder Hoffnungsrallye, dann wieder Ernüchterung. Für Swing-Trader kann das nervig sein, für erfahrene Range-Trader aber eine Goldgrube: oben eher shorten, unten eher long, jeweils mit klaren Risikogrenzen. Wichtig: Disziplin. Ohne sauberes Risikomanagement wird man in diesem Umfeld schnell ausgesqueezed.
Makro-Check: Warum die EZB dein wichtigster Indikator bleibt
Alles läuft am Ende auf die Frage hinaus: Wie weit und wie schnell wird die EZB in den nächsten Quartalen wirklich entspannen? Wenn die Inflation sich weiter zurückzieht, kann Lagarde behutsam auf einen weicheren Kurs schwenken – das wäre Futter für die Bullen. Bleibt die Preisentwicklung zäh, könnten die Falken in der EZB wieder lauter werden und die Hoffnung der Märkte dämpfen.
Dazu kommt die globale Perspektive: Die US-Notenbank, die Konjunktur in China, geopolitische Risiken – all das fließt in die Risikobereitschaft internationaler Investoren ein. Der DAX ist als Export- und Industrie-Index besonders sensibel für weltweite Nachfrage und Lieferkettenrisiken. Jede Verschlechterung im globalen Umfeld kann also wie ein Bremsklotz wirken.
Fazit: Der DAX 40 steht an einem spannenden Punkt zwischen Euphorie und Nervosität. Die Bullen sehen eine Deutschland-Rallye, getragen von Zinsfantasie, globaler Tech-Euphorie und dem Argument, dass europäische Aktien im Vergleich zu US-Titeln attraktiv bewertet sind. Die Bären halten dagegen mit Rezessionsszenarien, strukturellen Problemen im Standort Deutschland und der Gefahr, dass die EZB länger auf der Bremse steht als vielen lieb ist.
Für dich als Trader oder Investor heißt das: Es ist nicht die Zeit für blindes All-in, sondern für sauberes Setup-Play. Definiere klare Levels, an denen du handeln willst, lege Stopps fest, akzeptiere, dass der Markt jederzeit brutal gegen deine Meinung laufen kann. Nutze Dips nicht aus Reflex, sondern mit Plan. Und vor allem: Lass dich nicht nur von Social-Media-Hype treiben, sondern kombiniere Charts, Makrodaten und seriöse Analysen.
Der DAX bietet aktuell Chancen – aber eben auch Risiko. Wer das versteht und diszipliniert bleibt, kann diese Phase nutzen. Wer nur der Gier folgt, wird in der nächsten heftigen Bewegung vom Parkett gespült.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


