Angriff auf das Allzeithoch – oder fiese Bullenfalle im DAX 40?
24.01.2026 - 21:50:37Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell in einer spannungsgeladenen Phase: keine euphorische Rallye, kein brutaler Crash, sondern eine nervöse, aber klar bullische Grundtendenz. Nach einer Reihe positiver Impulse vom US-Markt und nachlassenden Inflationsängsten in der Eurozone tastet sich der Index hartnäckig in Richtung seines Allzeithochs vor. Jeder Dip wird von den Bullen aggressiv gekauft, die Bären schaffen nur kurze, hektische Gegenbewegungen. Das Ganze fühlt sich an wie ein ständiger Kampf um die Oberhand – mit Tendenz zu einer Bullen-Übernahme.
Die Story: Was treibt diesen Move? Schauen wir auf die großen Treiber, die aktuell auch bei CNBC Europe immer wieder Thema sind:
1. EZB, Christine Lagarde und die Zins-Story
Die Europäische Zentralbank steht klar im Fokus. Die Inflation in der Eurozone hat sich spürbar abgekühlt, liegt aber noch nicht wieder sauber auf dem 2%-Ziel. Genau hier spielen die Märkte jetzt Zukunft: Die Erwartung, dass die EZB früher oder später in einen Zins-Senkungsmodus wechselt, ist ein massiver Rückenwind für Aktien – allen voran für den DAX. Günstigere Finanzierungskosten bedeuten: bessere Margen für hochverschuldete Unternehmen, mehr Investitionsbereitschaft und vor allem: ein Shift weg von sicheren Zinsanlagen zurück in den Aktienmarkt.
Christine Lagarde versucht zwar, verbal auf die Bremse zu treten – sie betont Risiken, Unsicherheiten und warnt vor zu viel Optimismus. Aber der Markt hört zwischen den Zeilen: Der große Zins-Hike-Zyklus ist durch, das nächste große Kapitel heißt Zinswende nach unten. Genau dieses Narrativ füttert den Bullenmarkt-Modus, den wir derzeit im DAX sehen.
2. Deutsche Konjunktur: Schwach, aber nicht tot
Makro-seitig ist Deutschland weiterhin kein Wachstumswunder: Industrieproduktion wackelig, Auftragseingänge schwankend, das Thema "Rezession light" war monatelang ein Dauerbrenner. Aber Börse handelt Zukunft, nicht Vergangenheit. Die Story dreht sich langsam weg von der Panik vor einer tiefen Rezession hin zu einem Szenario "schwaches, aber stabiles Wachstum mit Rückenwind durch sinkende Zinsen".
Gerade klassische DAX-Schwergewichte aus der Auto- und Chemiebranche profitieren sofort, wenn sich der globale Nachfrage-Blick aufhellt: China stabilisiert sich verhalten, die USA zeigen weiterhin robuste Konsumzahlen, und die Lieferketten-Probleme der vergangenen Jahre haben deutlich nachgelassen. Statt Dauerkrise sehen wir an der Börse nun eher eine zähe, aber konstruktive Erholungserzählung.
3. DAX-Tech: SAP, Siemens & Co. ziehen den Index
Ein weiterer Kernfaktor: Die Tech- und Software-Fraktion im DAX hat den Charakter des Index deutlich verändert. SAP, Siemens (mit starker Digital- und Automationsstory), aber auch Halbleiter-nahe Werte und Industrie-4.0-Player werden von den gleichen Kräften nach oben gezogen wie die großen US-Techs: KI-Boom, Automatisierung, Cloud-Transformation. Wenn CNBC über globale Tech-Rallyes spricht, ist Deutschland inzwischen nicht mehr komplett Zuschauer, sondern mit einigen Schwergewichten auf dem Parkett.
Positive Earnings-Überraschungen, stabile Margen und optimistische Ausblicke für Software, Digitalindustrie und Automatisierung wirken aktuell wie ein Turbo im Index. Das ist der Grund, warum der DAX trotz schwacher Binnenkonjunktur in Deutschland insgesamt stark bleiben kann.
4. Fear & Greed: Wer dominiert – Bullen oder Bären?
Das Sentiment ist hochspannend: Der klassische Fear-&-Greed-Mix zeigt eher Gier als Angst, aber noch keine völlig überdrehte Euphorie. Viele institutionelle Investoren sind immer noch nur halb investiert, weil sie monatelang auf den großen Crash gewartet haben, der einfach nicht kam. Jeder Rücksetzer wird daher genutzt, um Positionen aufzubauen – das stützt den Markt nach unten.
Die Bären setzen dagegen auf das Argument: "zu hohe Bewertungen, zu viel Hoffnung auf die EZB, zu viel Good News eingepreist". Sie spekulieren auf eine Bullenfalle – also auf ein scheinbares Ausbruchssignal, das am Ende in einem scharfen Rücksetzer endet, wenn die EZB doch länger restriktiv bleibt oder neue Konjunkturdaten enttäuschen. Genau dieser Kampf macht die aktuelle Marktlage so explosiv.
Social Pulse - Die Big 3:
Die Social-Media-Timeline zum DAX explodiert gerade förmlich, und der Vibe ist eindeutig: Die Community ist wach, nervös – aber gierig auf Chancen.
YouTube: Check diese Analyse: DAX Analyse – Entscheidende Marke im Fokus
TikTok: Markttrend: #dax40 Trending Clips
Insta: Stimmung: #dax40 auf Instagram
Auf YouTube dominieren Chartanalysen: Trendkanäle, Widerstands- und Unterstützungszonen, Szenarien von "ruhigem Durchmarsch" bis "brutalem Fehlausbruch". Auf TikTok siehst du die schnelle Meinung: "Dip kaufen oder lieber Cash?" – viele Creator feiern die aktuelle Stärke des DAX, warnen aber gleichzeitig vor zu großem Hebel. Auf Instagram laufen die üblichen Performance-Posts, Chart-Screenshots und Sentiment-Umfragen: knappe Mehrheiten pro Bullen, aber mit einem ordentlichen Anteil skeptischer Stimmen, die auf Gewinnmitnahmen setzen.
- Key Levels: Technisch gesehen kämpft der DAX aktuell mit einer massiven Widerstandszone knapp unterhalb seines bisherigen Allzeithochs. Darüber wartet der mögliche Ausbruch in eine neue Kursdimension. Darunter verläuft eine entscheidende Unterstützungszone, an der die letzten Rücksetzer immer wieder abgefangen wurden. Zwischen diesen beiden Zonen pendelt der Index – ein klassisches Setup für einen kommenden, kräftigen Move.
- Sentiment: Auf dem Frankfurter Parkett haben klar die Bullen den Vorteil, aber die Bären sind nicht tot. Die aktuelle Lage erinnert an ein Tauziehen: Die Bullen kaufen jeden Dip, weil sie an die Zinswende und das Allzeithoch glauben. Die Bären lauern darauf, dass eine negative Nachricht – etwa eine überraschend hohe Inflationszahl oder eine härtere Tonlage der EZB – den Stecker zieht. Der Markt wirkt deshalb angespannt, aber bullisch dominiert.
Trading-Szenarien: Was jetzt?
1. Bullisches Szenario – Ausbruch und Trendfortsetzung
Gelingt dem DAX der nachhaltige Ausbruch über die aktuelle Widerstandszone, könnte sich eine neue Rallye-Welle entfalten. Dann würden vor allem die bisher zögerlichen Investoren gezwungen, hinterherzulaufen – FOMO pur. In diesem Szenario profitieren besonders Qualitätswerte mit solidem Gewinnwachstum, starker Bilanz und klarer Zukunfts-Story. Typische Strategien der Profis: Breakout-Trades, Trendfolge, gestaffeltes Nachziehen von Stopps.
2. Bären-Szenario – Bullenfalle und scharfe Korrektur
Wenn der DAX am Widerstand scheitert und negative Nachrichten reinknallen (zum Beispiel härtere EZB-Kommentare, schwache Konjunkturdaten oder enttäuschende Quartalszahlen), droht eine klassische Bullenfalle. Erst der scheinbare Durchbruch nach oben, dann die abrupte Umkehr mit kräftigen Abgaben. In so einem Setting werden Gewinnmitnahmen brutal, Hebelprodukte können schnell zerlegt werden. Die Schlüsselzone auf der Unterseite entscheidet dann, ob es bei einer gesunden Korrektur in einem übergeordneten Bullenmarkt bleibt – oder ob ein echter Trendbruch droht.
3. Seitwärts-Drift – Zermürbung für Ungeduldige
Das dritte Szenario: Der DAX läuft frustriert seitwärts – ohne klaren Ausbruch, ohne Crash. Volatilität nimmt ab, Bewegungen werden zäher, Trader werden ungeduldig. In solchen Phasen verdienen nicht die Lautesten, sondern die Geduldigsten: Range-Trading, Cash-Management, Fokus auf Einzeltitel statt stumpfem Index-Trading.
Fazit: Der DAX steht an einem neuralgischen Punkt zwischen Chance und Risiko.
Auf der Chancen-Seite: die absehbare Zinswende der EZB, eine sich stabilisierende Weltkonjunktur und starke DAX-Schwergewichte aus Tech, Industrie und Export. Auf der Risiko-Seite: mögliche Überraschungen bei Inflation und Wachstum, eine vielleicht doch länger straff bleibende EZB und die Gefahr, dass ein Teil der guten Nachrichten längst eingepreist ist.
Für dich als Trader oder Anleger bedeutet das:
- Kein Blindflug: Kenne die zentralen Zonen und arbeite mit klaren Ausstiegsregeln.
- Nutze Dips in starken Bullenphasen gezielt statt Panik zu schieben.
- Übertreibe den Hebel nicht – gerade, wenn die Stimmung schon deutlich pro Bullen kippt.
- Schau über den Tellerrand: EZB-Statements, US-Daten und globale Tech-Rallyes sind für den DAX aktuell genauso wichtig wie deutsche Konjunkturdaten.
Ob wir die nächste große Deutschland-Rallye sehen oder eine schmerzhafte Bullenfalle – genau jetzt wird das Setup für die nächsten Wochen und Monate gelegt. Wer informiert, diszipliniert und mit Plan agiert, hat auf diesem Parkett einen echten Vorsprung gegenüber der verunsicherten Masse.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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