DAX40, DaxIndex

Angriff auf das Allzeithoch – oder fette Bullenfalle im DAX 40?

29.01.2026 - 09:09:55

Der DAX 40 steht wieder im Rampenlicht: zwischen Eurozonen-Inflation, EZB-Zinsspekulationen und Tech-Hype fragen sich viele Trader, ob jetzt der große Ausbruch kommt – oder der brutale Rücksetzer. Wer hier pennt, verpasst womöglich den nächsten Gamechanger am Frankfurter Parkett.

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Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell mit einer klaren Aufwärts-Tendenz, die Charts wirken bullisch, aber nicht überdreht. Nach einem spürbaren Aufschwung in den vergangenen Tagen pendelt der Index in der Nähe einer markanten Hochzone und testet damit nervös die Grenzen seiner bisherigen Rallye. Auf dem Parkett ist die Stimmung optimistisch, aber nicht euphorisch – viele Profis sprechen von einer reifen Bullenphase, in der jederzeit ein scharfer Rücksetzer aus Gewinnmitnahmen oder einem Makro-Schock starten kann.

Technisch gesehen haben die Bullen zuletzt mehrere Widerstandsbereiche hinter sich gelassen, was für Stärke spricht. Gleichzeitig lauern die Bären geduldig auf ein Fehlsignal: Ein kurzer Ausbruchsversuch nach oben, der direkt abverkauft wird, könnte zur klassischen Bullenfalle mutieren. Trader achten in dieser Marktphase besonders auf Volumen-Spikes, Intraday-Reversals und schwächelnde Schwergewichte aus dem DAX – vor allem aus dem Industrie- und Autosektor.

Die Story: Was treibt diesen Move im DAX wirklich? Der größte Treiber bleibt die Geldpolitik der EZB. Christine Lagarde und ihr Team stehen zwischen den Fronten: Die Inflation ist im Euroraum zwar spürbar zurückgekommen, aber sie ist weder komplett besiegt noch stabil im Zielkorridor verankert. Der Markt preist daher eine Phase ein, in der Zinssenkungen näher rücken, aber nicht als Vollgas-Programm, sondern eher als vorsichtiger Kurswechsel. Genau diese Erwartung füttert die Bullen – niedrigere Zinsen bedeuten grundsätzlich höhere Bewertungsmultiplikatoren für Aktien und damit Rückenwind für Indizes wie den DAX 40.

Auf der Makro-Seite bleibt Deutschland jedoch ein Sorgenkind. Industrieproduktion, Auftragseingänge und ifo-Geschäftsklima senden ein gemischtes Bild: keine dramatische Rezession, aber auch keine echte Boom-Story. Die deutsche Autoindustrie kämpft mit der Transformation hin zu E-Mobilität, Konkurrenz aus China und dem Preisdruck durch globale Player. Das sorgt im DAX immer wieder für Nervenflattern, wenn schlechte Absatzdaten oder schwache Margen durch die Ticker laufen.

Gleichzeitig glänzen andere Sektoren: Software- und Cloud-Champions, Industriegiganten mit globaler Aufstellung sowie exportstarke Unternehmen profitieren von einer stabileren Weltkonjunktur und teilweise besser laufenden US- und Asien-Märkten. Genau diese Titel stabilisieren aktuell den Index. Hinzu kommt: Viele internationale Investoren waren in den letzten Jahren untergewichtet in Deutschland – jede leichte Stimmungsaufhellung erzeugt dadurch Nachholkäufe. Diese Struktur verleiht dem Markt eine Art versteckten Benzinkanister, der bei positiven News plötzlich für eine dynamische Aufwärtsbewegung sorgen kann.

Der News-Flow, den Börsianer über Europa-Marktberichte und Kommentare zur EZB aufnehmen, dreht sich daher um drei Kernfragen:

  • Kommt die erste echte Zinssenkungsserie der EZB früher als gedacht oder bleibt Lagarde stur datenabhängig?
  • Stabilisiert sich die deutsche Konjunktur auf niedrigem Niveau, oder rutschen wir in eine tiefergehende Wachstumsflaute ab?
  • Liefern DAX-Schwergewichte bei den kommenden Quartalszahlen genug Fantasie, um die aktuelle Bewertung zu rechtfertigen?

Wenn die Antworten hier eher positiv ausfallen, kann die DAX-Rallye weiterlaufen. Fallen sie enttäuschend aus, haben die Bären ihren Trigger für einen deutlicheren Rückschlag.

Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse+aktuell
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/

Wer quer durch diese Feeds scrollt, spürt: Die junge Trading-Community in Deutschland ist gespalten. Ein Teil ist voll im Dip-kaufen-Modus und sieht jeden Rücksetzer als Einstiegsgelegenheit in Qualitätswerte. Der andere Teil ist traumatisiert von früheren Crash-Phasen und warnt vor einer gefährlichen Sorglosigkeit, gerade nach einem längeren Aufwärtstrend.

  • Key Levels: Der DAX arbeitet aktuell an wichtigen Zonen, an denen sich in der Vergangenheit mehrfach Richtungswechsel gezeigt haben. Oberhalb dieser Bereiche sprechen Trader von einem möglichen Ausbruchsszenario mit Luft nach oben. Fällt der Index dagegen dynamisch darunter, wäre das ein Warnsignal für eine potenzielle Trendwende oder zumindest eine kräftige Korrekturbewegung.
  • Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt? Momentan haben leicht die Bullen die Nase vorn. Das Orderbuch zeigt eher Kaufinteresse bei Rücksetzern, die Rückschläge werden bisher relativ schnell wieder aufgesaugt. Gleichzeitig nimmt die Skepsis im Profi-Lager zu: Viele Fondsmanager nutzen Stärkephasen für selektive Gewinnmitnahmen, statt blind hinterherzulaufen.

Technische Setups – wie denken aktive Trader?
Charttechniker fokussieren sich aktuell auf drei Szenarien:

  • Bullen-Szenario: Der DAX verteidigt seine Unterstützungszonen, konsolidiert in einer engen Range und startet dann einen sauberen Ausbruch nach oben. Das würde neue Hochs ermöglichen und den Bullen frische Energie geben. In diesem Szenario funktioniert das Motto: Trend ist dein Freund – Long-Setups auf Breakouts und Rückläufe an ehemalige Widerstände.
  • Seitwärts-Szenario: Der Index pendelt zwischen klar erkennbaren Widerständen und Unterstützungen. Für klassische Trendfolger eher zäh, aber ein Paradies für kurzfristige Trader, die Range-Trading betreiben: oben verkaufen, unten einsammeln, immer mit engem Risiko-Management.
  • Bären-Szenario: Ein externer Schock (zum Beispiel schwächere US-Daten, geopolitische Spannungen oder eine überraschend harte EZB-Kommunikation) kippt die Stimmung. Der DAX bricht unter wichtige Zonen weg, Stop-Loss-Wellen verstärken den Abwärtsdruck und es kommt zu einem spürbaren Rückgang. Hier dominieren dann Short-Setups, defensive Sektoren und Absicherung über Derivate.

Psychologie: Fear & Greed im Deutschland-Style
Die Mischung aus vorsichtiger Hoffnung und unterschwelliger Angst prägt aktuell den deutschen Markt wie kaum etwas anderes. Viele Privatanleger haben die letzten großen Aufwärtswellen verpasst und stehen nun vor der Frage: Jetzt noch einsteigen oder lieber auf den nächsten Crash warten? Genau dieses Zögern erzeugt eine Art "Wall of Worry", an der sich ein Bullenmarkt oft weiter hochziehen kann – solange keine wirklich negativen Schocks kommen.

Gleichzeitig lauert die Gefahr, dass ein plötzlicher, heftiger Rückgang Panikverkäufe auslöst. Wer ohne klaren Plan unterwegs ist, macht in solchen Phasen die teuersten Fehler: oben aus FOMO reingehen, unten in Angst wieder raus. Profi-Trader und erfahrene Anleger setzen deshalb auf klare Strategien: definiere dein Risiko, lege deine Exit-Marken fest und handle nicht spontan aus Emotionen.

Fazit: Der DAX 40 steht aktuell an einem spannenden Punkt zwischen Chance und Risiko. Die Bullen haben gute Argumente: Aussicht auf moderatere Zinsen, stabile bis leicht bessere Unternehmensgewinne in einzelnen Sektoren und weiterhin reichlich Liquidität im System. Die Bären hingegen verweisen auf die schwache deutsche Binnenkonjunktur, strukturelle Probleme in Schlüsselbranchen und die Gefahr, dass gute Nachrichten bereits im Kurs eingepreist sind.

Für dich als Trader oder Anleger bedeutet das: Blindes All-in macht in dieser Phase genauso wenig Sinn wie komplettes Wegducken. Wer vorbereitet ist, kann beide Welten nutzen – den Ausbruch nach oben mit klaren Trend-Strategien oder die Korrektur mit Absicherungen und opportunistischen Einstiegen in Qualitätswerte zu besseren Preisen.

Stelle dir drei Fragen, bevor du den nächsten Trade im DAX oder in DAX-Einzeltiteln abdrückst:
1. Weißt du genau, was dein maximaler Verlust pro Trade ist?
2. Handelst du ein klares Setup (Ausbruch, Pullback, Range), oder nur ein Bauchgefühl?
3. Passt dein Zeithorizont (Daytrading, Swing, langfristiges Investment) wirklich zu der aktuellen Volatilität?

Wenn du diese Fragen sauber beantworten kannst, wird die aktuelle Marktphase nicht zur Bullenfalle, sondern zu deiner Chance. Der DAX wird auch in den kommenden Wochen starke Moves zeigen – die Frage ist nur, ob du sie planlos aussitzt oder strukturiert bespielst.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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