Angriff auf 20.000 Punkte oder brutale Bullenfalle im DAX?
06.02.2026 - 11:02:14Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 läuft aktuell in einer spannenden Phase: Nach einer dynamischen, klar grünen Rallye ist der Index in eine nervöse Seitwärtszone übergegangen, die jederzeit in einen knackigen Ausbruch oder einen deutlichen Rücksetzer kippen kann. Die Bullen verteidigen hartnäckig ihren Boden, aber die Bären lauern auf jeden schwachen Makro-Impuls, um den Markt in einen spürbaren Abwärtstrend zu drücken. Kurz: Der Vibe ist hochvolatil, schwankend zwischen FOMO und Crash-Angst.
Charttechnisch testet der Markt immer wieder wichtige Zonen in der Nähe des bisherigen Hochbereichs. Jeder kleine Dip wird aggressiv gekauft, doch die Anschlusskäufe bleiben phasenweise dünn – ein klassisches Setup für entweder eine kraftvolle Trendfortsetzung oder eine frustrierende Bullenfalle mit scharfen Gewinnmitnahmen. Wer jetzt im Markt ist, spielt High-Level-Schach auf dem Frankfurter Parkett: Fehlentscheidungen werden aktuell nicht mit ein paar Pünktchen, sondern mit saftigen Buchverlusten bestraft.
Die Story: Was treibt dieses nervöse Hin und Her? Der Fokus liegt klar auf der Europäischen Zentralbank und Christine Lagarde. Die EZB steht zwischen den Fronten: Auf der einen Seite eine immer noch fragile Konjunktur in Deutschland – schwache Industrie, zögerliche Investitionen, wackeliger Export. Auf der anderen Seite der Kampf gegen die Inflation, die zwar spürbar nachgelassen hat, aber noch nicht sauber im Zielbereich angekommen ist.
Investoren preisen zunehmend ein, dass der Zinsgipfel im Euroraum erreicht ist oder sehr nah bevorsteht. Die Spekulation dreht sich nun um das Timing der ersten Zinssenkungen. Jede Andeutung aus Frankfurt – ob auf Pressekonferenzen oder in Reden von Lagarde und anderen EZB-Offiziellen – kann aktuell die Richtung des DAX maßgeblich beeinflussen. Klingt die EZB zu hawkish, kippt die Stimmung schnell in Richtung Abwärtsdruck. Klingt sie dovisher, also entspannter, geht sofort der Risk-On-Modus an, und die Bullen drücken den Index in Richtung der oberen Zonen.
Parallel dazu mischt die deutsche Unternehmenslandschaft kräftig mit. Besonders die Schwergewichte aus Tech, Software und Industrie stehen im Fokus. Die KI-Story treibt Fantasie in den Kursen von Digital- und Softwarewerten, während klassische Old-Economy-Werte wie Autohersteller und Chemie weiter unter strukturellen Problemen, hohen Kosten und einer schwächelnden Weltkonjunktur leiden. Positive Unternehmensausblicke oder starke Quartalszahlen sorgen für kurze, kräftige Schübe nach oben, doch jede Enttäuschung wird derzeit gnadenlos abgestraft.
Auf Makro-Seite bleiben Themen wie Rezessionsängste, Energiepreise und globale Lieferketten im Hintergrund präsent. Die Gefahr: Wenn sich das Narrativ wieder in Richtung „Deutschland – der kranke Mann Europas“ verschiebt, könnte der aktuelle Aufwärtstrend schnell in eine längere Korrekturphase umschlagen. Noch aber hält sich die Story: „Ja, es holpert – aber die Börse spielt Zukunft, nicht Gegenwart“.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Auf YouTube dominieren aktuell Videos, die den DAX in einer kritischen Entscheidungsphase sehen: Viele Trader sprechen von einem möglichen „Make-or-Break“-Setup, bei dem ein weiterer Ausbruch nach oben das Tor für eine neue Deutschland-Rallye öffnen könnte. Gleichzeitig warnen erfahrene Analysten vor Übertreibungssignalen und mahnen zur Vorsicht, falls die Umsätze auf den Hochs zurückgehen.
Auf TikTok siehst du den typischen Kontrast: Kurzclips, die das schnelle Geld mit DAX-CFDs feiern, stehen neben mahnenden Stimmen, die vor der Hebelwirkung warnen und auf krasse Drawdowns hinweisen. Der Vibe: Viele Retail-Trader wollen den Dip kaufen, aber die Unsicherheit über den „richtigen“ Einstieg ist groß.
Auf Instagram posten Börsen-Seiten und Finanz-Influencer Chart-Screenshots, in denen der DAX knapp unter wichtigen Widerstandsbereichen verläuft. Die Caption-Texte wechseln zwischen „Angriff auf neue Höhen“ und „Vorsicht, hier könnte der Markt müde werden“. Kurz: Der Social-Sentiment-Indikator steht irgendwo zwischen vorsichtig optimistisch und latent nervös.
- Key Levels: Aktuell reden alle über wichtige Zonen rund um den bisherigen Hochbereich und eine markante Unterstützungs-Range darunter. Solange diese Unterstützungen halten, bleibt das Bullen-Szenario intakt. Ein klarer Bruch dieser Zonen könnte jedoch eine deutliche Abwärtswelle mit beschleunigten Verkäufen auslösen.
- Sentiment: Auf dem Frankfurter Parkett haben die Bullen formal noch die Kontrolle, aber die Bären sitzen im Nacken. Viele Profis nutzen Stärkephasen für taktische Gewinnmitnahmen statt für aggressives Nachkaufen. Das spricht für ein gemischtes Sentiment mit leicht bullischem Bias, aber ohne euphorische Übertreibung.
Technische Szenarien – Was jetzt möglich ist:
1. Bullisher Ausbruch: Der DAX löst sich dynamisch nach oben aus der aktuellen Seitwärtszone und läuft in eine frische Aufwärtswelle. Getriggert werden könnte das durch freundlichere Aussagen der EZB, überraschend starke Konjunkturdaten oder positive Earnings von DAX-Schwergewichten. In diesem Szenario würden Short-Positionen unter Druck geraten, sodass ein Short Squeeze zusätzlich Treibstoff liefert.
2. Falscher Ausbruch / Bullenfalle: Der Index sticht kurz über die bisherigen Hochzonen, lockt Breakout-Trader in den Markt – und dreht dann scharf nach unten. Klassische Bullenfalle: hohe Volatilität, schnelle Intraday-Umkehr, gefolgt von Tagen mit Abgabedruck. Dieses Szenario würde perfekt zu einem Umfeld passen, in dem die EZB plötzlich restriktiver klingt oder wichtige Daten zur Wirtschaft schwach ausfallen.
3. Saubere Korrektur: Nach der starken Aufwärtsphase gönnt sich der Markt eine gesunde, mehrwöchige Verschnaufpause. Rücksetzer in die Unterstützungszonen werden genutzt, um langfristige Positionen aufzubauen. Volumen geht zurück, Panik bleibt aus. Das wäre das „Wunsch-Szenario“ für langfristige Investoren, die in Ruhe Stück für Stück in Qualitätswerte nachladen wollen.
Strategie-Talk – Wie kann man das spielen?
Für Daytrader bietet das aktuelle Setup viele Chancen, aber auch massives Risiko. Die Spreads sind zwar meist stabil, aber die intraday Ausschläge können heftig sein. Wer auf kurze Bewegungen im DAX setzt, sollte klar definierte Stopps nutzen und nicht ohne Plan ins Orderbuch springen.
Swing-Trader können versuchen, Rücksetzer in die Unterstützungszonen zu nutzen, um auf eine Trendfortsetzung zu setzen – aber nur, solange das übergeordnete Bild nicht in einen sauberen Abwärtstrend kippt. Klare Regel: Fällt der Index unter entscheidende Zonen und kann diese nicht schnell zurückerobern, hat das Bärenlager das Momentum.
Investoren mit längerem Horizont sollten weniger auf tägliche Schwankungen schauen und stattdessen die Zusammensetzung des DAX im Blick behalten: Wer auf strukturelle Themen wie Digitalisierung, Automatisierung, KI und Energiewende setzt, versucht, die Gewinner der nächsten Dekade im Index zu identifizieren – unabhängig davon, ob der Markt kurzfristig euphorisch oder depressiv ist.
Fazit: Der DAX steht an einem neuralgischen Punkt zwischen weiterer Deutschland-Rallye und potenzieller Bullenfalle. Die Kombination aus EZB-Unsicherheit, gemischter Konjunkturlage und selektiv starken Unternehmenszahlen erzeugt ein Umfeld, in dem sich Trends schnell drehen können. Die Bullen haben noch die Oberhand, doch sie müssen jeden Tag neu beweisen, dass sie den Markt nach oben tragen können.
Wer jetzt blind FOMO kauft, spielt mit dem Feuer. Wer jedoch Risiken kennt, sauberes Risikomanagement betreibt und zwischen Trading und langfristigem Investieren unterscheidet, kann diese Phase als Chance nutzen. Der Schlüssel liegt nicht darin, jede Bewegung zu erwischen, sondern die großen Fehler zu vermeiden – Überhebelung, fehlende Stops und emotionales Handeln.
Der DAX mag schwanken, aber eins ist sicher: Die nächsten Wochen werden auf dem Frankfurter Parkett alles andere als langweilig. Bist du Zuschauer – oder spielst du aktiv mit?
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


