Android-Trojaner Massiv klaut in Europa Kreditkartendaten
24.02.2026 - 22:20:12 | boerse-global.deEin neuer Android-Trojaner namens "Massiv" greift gezielt europäische Nutzer an. Die Schadsoftware tarnt sich als Streaming-App und stiehlt mit aggressiven Keyloggern Bankdaten und Kreditkarteninformationen. Sicherheitsexperten warnen aktuell vor der wachsenden Gefahr für mobile Finanzdaten.
Der Trojaner verbreitet sich über inoffizielle App-Quellen, oft getarnt als Anwendung für kostenloses IPTV-Fernsehen. Nach der Installation zeichnet "Massiv" jede Tastatureingabe auf, stiehlt Bildschirminhalte und kann sogar Zwei-Faktor-Authentifizierung aushebeln. Das macht die Malware zur ernsten Bedrohung für mobiles Banking und Online-Shopping.
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So spioniert der Schädling Ihre Eingaben aus
"Massiv" ist ein hochaggressiver Keylogger. Nach dem Installieren – typischerweise durch "Sideloading" außerhalb des Google Play Stores – fordert die App weitreichende Berechtigungen. Erhält sie diese, legt sie gefälschte Login-Masken über echte Banking- und Shopping-Apps. So fängt sie Passwörter und Kreditkartendaten direkt beim Eintippen ab.
Doch damit nicht genug: Die Malware kann den Bildschirm live an die Angreifer streamen und SMS-Nachrichten abfangen. So gelangen Kriminelle auch an per SMS versendete Sicherheitscodes. Das ermöglicht ihnen nicht nur, Konten zu plündern, sondern ganze digitale Identitäten zu übernehmen.
Warum Smartphones zum Hauptziel geworden sind
Smartphones sind heute die zentralen Speicher für sensible persönliche und finanzielle Daten. Das macht sie zum perfekten Ziel für Cyberkriminelle. Angriffe auf Konten mit hinterlegten Zahlungsinformationen verursachen direkten finanziellen Schaden – und sind besonders lukrativ.
Die aktuelle Bedrohungslage zeigt einen Trend zu immer raffinierteren Methoden. Schadsoftware wie "Massiv" dient oft als Einfallstor für weitere Malware. Gleichzeitig ebnen Phishing-Angriffe häufig den Weg für solche Trojaner.
So schützen Sie sich vor mobilem Datenklau
Wie kann man sein Smartphone absichern? Sicherheitsexperten und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfehlen klare Grundregeln. Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie dem Google Play Store. Das verringert das Risiko erheblich.
Da herkömmliche Updates allein oft nicht ausreichen, um raffinierte Keylogger abzuwehren, empfiehlt sich ein systematischer Sicherheits-Check. Dieser kostenlose Leitfaden bietet einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen für ein rundum geschütztes Android-Gerät. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen
Aktualisieren Sie Betriebssystem und Apps regelmäßig – diese Updates schließen oft kritische Sicherheitslücken. Aktivieren Sie eine Bildschirmsperre mit PIN, Passwort oder biometrischen Merkmalen. Viele moderne Geräte verschlüsseln den Speicher bereits standardmäßig.
Das digitale Wettrüsten geht weiter
Die Entwicklung von Trojanern wie "Massiv" ist Teil eines ständigen Kampfes zwischen Cyberkriminellen und Sicherheitsexperten. Während Google und Apple ihre Plattformen härten, finden Angreifer immer neue Lücken. Moderne Keylogger können heute mehr als nur Tastenanschläge aufzeichnen – sie greifen auf Kamera und Mikrofon zu.
Finanzinstitute müssen ihre Betrugserkennungssysteme ständig anpassen, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen. Gleichzeitig setzen Kriminelle auf Social-Engineering-Taktiken, um Nutzer zur Installation der Schadsoftware zu verleiten.
Wird KI zum Game-Changer im Sicherheitskampf?
In Zukunft könnte künstliche Intelligenz eine größere Rolle spielen. Smartphone-Hersteller arbeiten an KI-Systemen, die ungewöhnliche Aktivitäten erkennen und Geräte automatisch sperren. Doch auch Angreifer nutzen fortschrittliche Technologien, um ihre Attacken schwerer erkennbar zu machen.
Was bedeutet das für Nutzer? Wachsamkeit bleibt unerlässlich. Experten raten zur Zwei-Faktor-Authentifizierung wo immer möglich und zu seriöser Antiviren-Software auf mobilen Geräten. Die Kombination aus technischen Schutzmaßnahmen und aufgeklärtem Nutzerverhalten bietet den wirksamsten Schutz.
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