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Android 17 Beta: Googles Offensive für Privatsphäre und Sicherheit

16.02.2026 - 05:09:12

Die erste öffentliche Beta von Android 17 setzt auf verschlüsselte Datenübertragung, mehr Nutzerkontrolle und neue Entwicklertools für Datenschutz und Sicherheit.

Google startet mit Android 17 Beta 1 eine neue Sicherheitsoffensive. Die erste öffentliche Vorschau des nächsten mobilen Betriebssystems setzt klare Akzente auf Datenschutz, Transparenz und verschlüsselte Kommunikation. Ab sofort können Entwickler die Beta auf kompatiblen Pixel-Geräten testen.

Standard wird Verschlüsselung – Klartext-Verkehr wird blockiert

Ein Kernstück der Neuerungen ist der Kampf gegen unsichere Datenübertragung. Für Apps, die mit dem neuen Software Development Kit (SDK) entwickelt werden, blockiert Android 17 standardmäßig sogenannten Klartext-Verkehr. Diese unverschlüsselten Datenübertragungen gelten als großes Sicherheitsrisiko, besonders in öffentlichen WLAN-Netzen. Entwickler werden so gezwungen, von Beginn an auf sichere Verbindungen zu setzen.

Zudem führt Google eine Schnittstelle für Hybrid Public Key Encryption (HPKE) ein. Dieser moderne Verschlüsselungsstandard bietet Entwicklern leistungsstarke Werkzeuge, um Nutzerdaten effizient zu schützen – sowohl während der Übertragung als auch auf dem Gerät selbst.

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Mehr Durchblick: Überarbeitetes Privacy Dashboard

Nutzer erhalten mit Android 17 mehr Kontrolle und Transparenz. Ein überarbeitetes Privacy Dashboard bietet einen zentralen Überblick darüber, welche Apps auf sensible Berechtigungen wie Mikrofon, Standort oder Dateien zugreifen. Die detaillierten Zugriffsprotokolle sollen es einfacher machen, informierte Entscheidungen über die Privatsphäre-Einstellungen zu treffen.

Parallel wurden die Benachrichtigungssteuerungen neu organisiert. Das Ziel: Lästige und potenziell gefährliche Benachrichtigungen reduzieren. Engere Beschränkungen für Hintergrundprozesse schonen zudem den Akku und begrenzen die Aktivität nicht genutzter Apps – ein doppelter Gewinn für Sicherheit und Nutzererfahrung.

Sichere Verbindungen im erweiterten Ökosystem

Mit der wachsenden Zahl vernetzter Geräte wachsen auch die Anforderungen an deren Verwaltung. Der überarbeitete Companion Device Manager in Android 17 bekommt neue Profile speziell für Medizin- und Fitness-Tracker. Ein vereinheitlichter Berechtigungs-Dialog bündelt verschiedene Zugriffsrechte für Geräte in der Nähe. Das vereinfacht die Nutzung, während die sensiblen Gesundheitsdaten weiterhin granular geschützt werden.

Neuer Entwicklungsrhythmus: Vom „Canary“-Programm zu stabileren Betas

Mit Android 17 ändert Google auch seinen Entwicklungsprozess. Das traditionelle Developer-Preview-Modell wird durch ein kontinuierliches „Android Canary“-Programm ersetzt. Dieses „Always-on“-Modell soll Entwicklern schnelleren Zugriff auf neue Features bieten und zu stabileren Beta-Versionen führen. Sicherheitsfunktionen können so über einen längeren Zeitraum gründlicher getestet werden.

Laut Googles Zeitplan soll Android 17 im März 2026 die Phase der „Platform Stability“ erreichen, in der die Kern-APIs finalisiert werden. Nach weiteren Beta-Versionen wird die finale, stabile Fassung voraussichtlich im zweiten oder dritten Quartal 2026 für alle Nutzer bereitstehen. Das Feedback aus der aktuellen Beta-Phase ist entscheidend für die Feinarbeit an den neuen Sicherheits- und Datenschutzfunktionen, bevor sie auf Millionen von Android-Geräten weltweit rollen.

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