Andritz, Servicegeschäft

Andritz: Servicegeschäft auf 46 Prozent

04.05.2026 - 04:58:03 | boerse-global.de

Trotz verfehlter Gewinnprognosen steigt die Andritz-Aktie dank Rekordumsatz im Servicebereich und bestätigter Jahresziele.

Andritz: Servicegeschäft auf 46 Prozent - Foto: über boerse-global.de
Andritz: Servicegeschäft auf 46 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Ein Gewinn unter den Erwartungen führt an der Börse oft zu Kursverlusten. Nicht so bei Andritz. Der österreichische Anlagenbauer verfehlte die Analystenprognosen beim Quartalsgewinn leicht. Die Aktie legte in der vergangenen Woche dennoch spürbar zu.

Der Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 0,93 Euro. Damit verpasste der Konzern die Markterwartungen um rund acht Prozent. Anleger reagierten trotzdem gelassen. Sie fokussierten sich offenbar auf den Umsatz. Dieser traf mit rund 1,8 Milliarden Euro exakt die Schätzungen. In der Folge kletterte der Kurs bis zum Wochenende auf 72,30 Euro.

Servicegeschäft federt Schwächen ab

Ein zentraler Stabilitätsanker ist das Servicegeschäft. Dieser Bereich erreichte im ersten Quartal einen Rekordanteil von 46 Prozent am Gesamtumsatz. Seit 2018 wächst die Sparte im Schnitt um acht Prozent pro Jahr. Das sorgt für verlässliche Einnahmen.

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Diese Planbarkeit hilft dem Konzern aktuell sehr. Im klassischen Projektgeschäft zeigt sich nämlich ein gemischtes Bild. Während die Aufträge im Bereich Wasserkraft massiv anzogen, schwächelte das Metallsegment. Hier spürt Andritz die Zurückhaltung der Automobilindustrie.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Für das Gesamtjahr hält das Management an seinen Zielen fest. Der Vorstand plant mit einem Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro. Die operative Marge soll dabei einen Wert um neun Prozent erreichen.

Analysten bestätigten nach den Zahlen ihr durchschnittliches Kursziel von gut 82 Euro. Sie sehen also weiteres Aufwärtspotenzial für die Aktie.

Ein weiterer Pluspunkt für Investoren ist die Ausschüttungspolitik. Für das vergangene Jahr zahlt Andritz eine Dividende von 2,70 Euro je Aktie. Marktbeobachter rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einer leichten Anhebung. Hält das Servicegeschäft sein hohes Tempo, dürfte der Konzern diese Erwartungen problemlos erfüllen.

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