Andritz, Auftragsbestand

Andritz: Auftragsbestand auf 12,4 Milliarden Euro

29.04.2026 - 15:10:44 | boerse-global.de

Andritz meldet Rekordauftragsbestand von 12,4 Milliarden Euro. Die Aktie legt deutlich zu, getragen von starkem Hydropower-Geschäft und stabilem Service.

Andritz: Auftragsbestand auf 12,4 Milliarden Euro - Foto: über boerse-global.de
Andritz: Auftragsbestand auf 12,4 Milliarden Euro - Foto: über boerse-global.de

12,4 Milliarden Euro an unerledigten Aufträgen — das ist der höchste Auftragsbestand, den Andritz je verzeichnet hat. Der österreichische Technologiekonzern legte zum Jahresauftakt 2026 solide Zahlen vor, und die Märkte honorierten das prompt: Die Aktie kletterte am Mittwoch um über 7 Prozent auf 73,60 Euro.

Der Auftragsbestand wuchs gegenüber dem Jahresende 2025 um rund 18 Prozent — ein Wachstumstempo, das weit über dem Umsatzanstieg liegt und dem Konzern eine ungewöhnlich hohe Planungssicherheit verschafft.

Wasserkraft treibt den Auftragseingang

Besonders die Hydropower-Sparte lieferte. Der Auftragseingang dort verdreifachte sich gegenüber dem Vorjahresquartal nahezu auf rund 1,88 Milliarden Euro. Großprojekte im Pumpspeicher-Bereich, darunter ein bedeutendes Vorhaben in Indien, waren die wesentlichen Treiber.

Auch Pulp & Paper trug stabil bei. Ein Großauftrag für eine Papiermaschine in Algerien — nach Unternehmensangaben die größte ihrer Art in Afrika — steht exemplarisch für die Reichweite des Konzerns. Schwächer zeigte sich das Segment Metals: Die anhaltende Investitionszurückhaltung der Automobilindustrie hinterließ spürbare Spuren.

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Margen stabil, Service als Anker

Beim Umsatz legte Andritz im ersten Quartal um 1,7 Prozent auf rund 1,79 Milliarden Euro zu. Das Konzernergebnis stieg um knapp 3 Prozent auf 91,8 Millionen Euro — trotz negativer Währungseffekte und geopolitischer Unsicherheiten.

Die operative EBITA-Marge hielt sich exakt auf dem Vorjahresniveau von 8,2 Prozent. Hinter dieser Stabilität steckt eine strukturelle Verschiebung: Das margenstarke Servicegeschäft macht mittlerweile mehr als 40 Prozent des Gesamtumsatzes aus — ein Puffer, der Schwankungen im Projektgeschäft abfedert.

Jahresprognose bestätigt

Das Management hält an seiner Prognose für 2026 fest. Der angestrebte Jahresumsatz liegt zwischen 8,0 und 8,3 Milliarden Euro, die operative EBITA-Marge soll zwischen 8,7 und 9,1 Prozent landen. Das wäre ein deutlicher Schritt nach oben gegenüber dem Q1-Niveau.

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Mit dem rekordhohen Auftragsbestand im Rücken hat Andritz die Kapazitätsauslastung für die kommenden Quartale weitgehend gesichert. Das 52-Wochen-Hoch bei 76,65 Euro liegt nur knapp 4 Prozent über dem aktuellen Kurs — ob der Kurs dieses Niveau überwinden kann, wird maßgeblich davon abhängen, wie schnell sich der Auftragsbestand in Umsatz und Gewinn ummünzen lässt.

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