Analysieren im Alltag, wie das ACQUITY Arc System von Waters Labore flexibler macht
19.06.2026 - 13:39:58 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Lifestyle & Consumer. Vor der Veröffentlichung am 19.06.2026, 13:35 Uhr geprüft. Details im Impressum.
Das ACQUITY Arc System von Waters steht im Labor oft unscheinbar an der Wand, verändert aber leise den Alltag der Analytikerinnen und Analytiker. Statt hektischem Methodenumbau gleitet der Autosampler ruhig, das Display wirkt aufgeräumt, und bestehende HPLC-Methoden laufen ohne dramatische Neuentwicklung einfach weiter.
Hintergründe zur Waters Corporation und ihrer Aktie
Wer besser verstehen will, wie das ACQUITY Arc System ins Gesamtportfolio von Waters passt, findet hier gebündelte Nachrichten und Kennzahlen zum Unternehmen.
Was das ACQUITY Arc System leisten soll
Das ACQUITY Arc System ist als „bridge between HPLC and UHPLC“ positioniert und zielt damit klar auf Labore, die noch viele etablierte HPLC-Methoden nutzen, aber schrittweise mehr Performance wollen. Es unterstützt Betriebsdrücke bis etwa 10.000 psi und deckt damit klassische HPLC und viele UHPLC-Methoden in einem Gerät ab.
Waters hebt hervor, dass sich bestehende Methoden ohne vollständige Neuentwicklung auf das System übertragen lassen, was Validierungsaufwand spart. Der Fokus liegt auf reproduzierbaren Gradienten, stabilen Retentionszeiten und einer Hardware, die auch in regulierten Umgebungen zuverlässig dokumentiert.
Bedienung, Alltag und Geräuschkulisse
Im Alltag merkt man dem ACQUITY Arc System an, dass es für lange Laufzeiten gebaut wurde. Die Pumpe arbeitet hörbar, aber kontrolliert, eher als gleichmäßiges Summen denn als lautes Rattern. Das Touch-Display wirkt nüchtern, dafür klar strukturiert.
Analytikerinnen schätzen, dass die Probenliste sauber durchläuft, ohne ständig manuell nachjustieren zu müssen. Bei Methodenwechseln dauert das Spülen zwar seine Zeit, aber man hat nicht das Gefühl, gegen das System zu kämpfen, sondern ihm die Routine zu überlassen.
Flexibilität zwischen HPLC und UHPLC
Der große Reiz des ACQUITY Arc Systems liegt in der Flexibilität für Labore, die zwischen klassischer HPLC und schnellerer UHPLC pendeln wollen. Mit passenden Säulen lassen sich Laufzeiten verkürzen, ohne die Robustheit komplett zu opfern. Gleichzeitig bleiben längere, konservative Methoden weiterhin möglich.
Gerade in QC-Laboren können Teams so neue Methoden parallel zu bestehenden fahren. Das reduziert den Druck, alle Produkte sofort auf UHPLC umzuziehen, und erlaubt ein schrittweises, pragmatisches Modernisieren der Analytik.
Software und Datenintegration
Wie bei Waters üblich, fügt sich das ACQUITY Arc System eng in die eigenen Software-Ökosysteme wie Empower ein. Das bedeutet: Audit-Trails, Nutzerrechte, elektronische Signaturen und Berichte sind aus einem Guss, was besonders in GMP-Umgebungen wichtig ist.
Wer bereits eine Empower-Infrastruktur hat, integriert das System vergleichsweise reibungslos. Gleichzeitig bindet die Softwarestrategie Labore aber auch eng an Waters, was bei gemischten Geräteparks zu Diskussionen führen kann.
Stärken, die im Laboralltag überzeugen
Im Alltag punktet das ACQUITY Arc System vor allem mit seiner Robustheit und der Möglichkeit, sehr unterschiedliche Methoden auf einer Plattform zu fahren. Die Probenverarbeitung wirkt durchdacht, von der automatischen Spülroutine bis zur klaren Fehlerkommunikation auf dem Display.
Eine Stärke ist die Reproduzierbarkeit über viele Injektionen und Tage. Wer lange Stabilitätsstudien oder Serien von Chargenkontrollen fährt, merkt schnell, wie wertvoll es ist, wenn Retentionszeiten und Peakformen verlässlich bleiben.
Wo es Kompromisse gibt
Der hybride Ansatz zwischen HPLC und UHPLC hat auch seine Grenzen. Für extrem schnelle UHPLC-Methoden mit sehr hohen Drücken und ultrakurzen Gradienten ist das ACQUITY Arc System nicht das radikalste Performance-Werkzeug am Markt. Es bleibt bewusst in einem Bereich, den klassische QC-Labore gut beherrschen.
Auch die Anschaffungskosten liegen eher im professionellen Segment als im Einstiegsbereich. Dazu kommen laufende Kosten für Waters-spezifische Verbrauchsmaterialien, was besonders preissensible Labore genau durchrechnen.
Für wen sich das System lohnt
Gedacht ist das ACQUITY Arc System vor allem für Qualitätskontrolllabore in Pharma, Generika, Chemie und Lebensmittelanalytik. Überall dort, wo viele etablierte HPLC-Methoden existieren, aber mittelfristig schnellere Analytik gefragt ist, spielt es seine Stärken aus.
Auch Auftragslabore profitieren, weil sie Kunden nicht zwischen „alt“ und „neu“ entscheiden lassen müssen, sondern beides auf einer Plattform anbieten können. Für reine Forschungsgruppen am Limit der Trennungsgeschwindigkeit gibt es im Waters-Portfolio und im Markt aber aggressivere UHPLC-Lösungen.
Einordnung ins Unternehmen und zur Aktie
Waters positioniert das ACQUITY Arc System als Teil eines breiten Chromatographie-Portfolios, das vom Einstiegsgerät bis zu hochspezialisierten UHPLC- und MS-Kombinationen reicht. Es soll einerseits Bestandskunden im HPLC-Bereich halten und andererseits den Weg in moderne, schnellere Analytik ebnen.
Die Aktie der Waters Corporation (US9418481035) notiert an der New York Stock Exchange in US-Dollar.
Wesentliche Fakten zum ACQUITY Arc System
- Produkt: ACQUITY Arc System
- Hersteller: Waters Corporation
- Kategorie: Lifestyle/Consumer (Labor-Analysesystem im Profi-Einsatz)
- Markteinführung: Mitte der 2010er Jahre (HPLC-UHPLC-Brückensystem)
- UVP / Preis: auf Anfrage, je nach Konfiguration und Softwarepaket
- Verfügbarkeit: international über Waters-Vertrieb, Schwerpunkt Labor- und Pharmakunden
- Zielgruppe: Qualitätskontrolllabore, Auftragslabore, regulierte Analytik
- Besonderheit / USP: Brücke zwischen klassischer HPLC und schnellerer UHPLC auf einer Plattform
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