Börsen/Aktien, Ausblick

An den jüngst stabilisierten US-Börsen zeichnen sich am Donnerstag moderate Verluste ab.

27.06.2024 - 14:52:38

Aktien New York Ausblick: Wenig Bewegung - Anleger warten auf Preisdaten

Vor wichtigen Inflationsdaten sowie der ersten Fernsehdebatte zwischen Präsident Joe Biden und Herausforderer Donald Trump scheuten die Anleger eine klare Positionierung. Zudem lasteten einige negativ aufgenommene Nachrichten von Unternehmen auf der Stimmung.

Insbesondere der Halbleiterhersteller Micron US5951121038 enttäuschte mit seinem Ausblick die hohen Erwartungen am Markt. Wirtschaftsdaten hatten zunächst keinen großen Einfluss auf den Markt.

Eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 0,1 Prozent tiefer auf 19 739 Punkte. Den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026 sieht IG ebenfalls 0,1 Prozent im Minus bei 19 739 Punkten.

Die gut gelaufenen Micron-Aktien büßten vorbörslich 5,6 Prozent ein, obwohl die Unternehmensziele für das laufende Quartal in etwa den Konsensschätzungen entsprachen. Ein wichtiger Grund dafür dürften Gewinnmitnahmen sein. Ähnlich war es jüngst den noch besser gelaufenen Titeln des Chip-Riesen Nvidia US67066G1040 ergangen, die nun im Sog von Micron um 1,6 Prozent nachgaben. Beide Unternehmen - insbesondere Nvidia - zählen zu den Profiteuren des Booms rund um Künstliche Intelligenz. Der Markt habe angesichts des Hypes unrealistisch hohe Erwartungen an die Branche, kritisierte Aktienstratege Andrew Jackson von Ortus Advisors.

Die Anteilsscheine von Walgreens Boots Alliance US9314271084 sackten vorbörslich sogar um 15,7 Prozent ab. Die Apothekenkette legte einen enttäuschenden Zwischenbericht vor und senkte zudem den Gewinnausblick für das laufende Quartal. Daraus zogen die Anleger offenbar auch negative Rückschlüsse für Konkurrent CVS Health US1266501006, dessen Aktien 2,8 Prozent verloren.

Die Anteilseigner von Levi Strauss US52736R1023 mussten nach ebenfalls schwachen Quartalszahlen einen Kursrutsch von 15,7 Prozent verkraften. Dass die Schweizer Bank UBS von einem nur kurzfristigen Gegenwind für den Jeanshersteller sprach und an ihrer positiven Einschätzung der Aktien festhält, half diesen zunächst nicht.

Beim Verpackungshersteller International Paper US4601461035 sorgte eine jähe Abkühlung der Übernahmehoffnungen für ein Minus von 11,9 Prozent. Der brasilianische Branchenkollege Suzano gab seine Kaufpläne auf, da International Paper diese zurückwies und seinerseits die Übernahme des britischen Unternehmens DS Smith GB0008220112 anstrebt. Dessen Aktien legten in London deutlich zu.

@ dpa.de

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