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Ams Osram Aktie: Kartellamt entscheidet im Q2

10.05.2026 - 10:44:50 | boerse-global.de

Ams Osram kämpft mit hohen Schulden, während der Aktienkurs rasant steigt. Entscheidungen zu Verkäufen und Kartellamt stehen bevor.

Ams Osram Aktie: Kartellamt entscheidet im Q2 - Foto: über boerse-global.de
Ams Osram Aktie: Kartellamt entscheidet im Q2 - Foto: über boerse-global.de

Ams Osram liefert an der Börse ein rasantes Tempo. Am Freitag schloss die Aktie auf einem neuen Jahreshoch von 18,00 Euro. Allein in den vergangenen sieben Tagen kletterte der Kurs um gut 31 Prozent. Seit Januar steht sogar eine Verdopplung auf der Anzeigetafel. Soweit so gut. Hinter der Kursrally verbergen sich jedoch handfeste Baustellen.

Warten auf das Kartellamt

Das Bundeskartellamt prüft aktuell den Verkauf des Sensorgeschäfts an Infineon. Der Deal soll 570 Millionen Euro einbringen. Die Entscheidung fällt voraussichtlich noch im zweiten Quartal. Gibt die Behörde grünes Licht, sinkt der Verschuldungsgrad deutlich. Das Management plant dann die Ablösung von zwei hochverzinslichen Anleihen. Dadurch würden sich die jährlichen Zinskosten auf unter 150 Millionen Euro halbieren.

Leere Fabrik belastet

Parallel dazu sucht Konzernchef Kamper einen Käufer für die leere Micro-LED-Fabrik in Malaysia. Ein Großprojekt war dort zuvor gescheitert. Bislang gibt es keinen Durchbruch bei den Gesprächen. Dieser Verkauf ist ein zentraler Baustein für die Entschuldung. Das Unternehmen prüft weitere Veräußerungen im Wert von über 500 Millionen Euro.

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Auch das operative Geschäft bremst. Ein hoher Goldpreis und ungünstige Wechselkurse drücken die Margen in der Opto-Halbleiter-Sparte. Hinzu kommt eine schwache Nachfrage aus China. Wegen des harten Wettbewerbs kann Ams Osram diese Kosten kaum an die Kunden weitergeben. Die Erwartungen für das Gesamtjahr bleiben unverändert. Der Umsatz sinkt wegen der Firmenverkäufe und eines schwachen US-Dollars voraussichtlich moderat.

Der Weg zum positiven Cashflow

Für das laufende Jahr rechnet das Management mit einem positiven freien Cashflow. Dieser Wert von über 300 Millionen Euro gelingt aber nur durch die geplanten Verkäufe. Ohne diese Sondereffekte verbrennt das Unternehmen weiterhin Geld. Die echte Bewährungsprobe folgt im Jahr 2027. Dann will der Konzern aus eigener Kraft einen positiven Cashflow erwirtschaften.

Am 10. Juni steht die Hauptversammlung an. Dort werden Aktionäre genaue Antworten zum Schuldenabbau einfordern. Ein weiteres Thema ist die Digital-Photonics-Partnerschaft zur Datenübertragung. Das Management rechnet hier mit einer schnellen Skalierung der neuen Technologie. Ursprünglich war ein wesentlicher Beitrag erst für das Jahr 2030 geplant. Jetzt beschleunigt Ams Osram das Tempo spürbar.

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