ams-OSRAM Aktie: Digital Photonics für KI-Rechenzentren
14.05.2026 - 10:34:09 | boerse-global.deams-OSRAM will weg vom Image des kriselnden Sensor-Spezialisten. Der Konzern richtet sich konsequent auf den KI-Boom aus. Erste Partnerschaften für Rechenzentren stehen bereits fest. Das Ziel ist klar: Wachstum durch neue Technologien und eine schlankere Bilanz.
Das erste Quartal 2026 verlief solide. ams-OSRAM erwirtschaftete einen Umsatz von 796 Millionen Euro. Damit landete das Unternehmen in der oberen Hälfte der eigenen Prognose. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte mit 16,5 Prozent das obere Ende der Erwartungen.
Das Sparprogramm zeigt Wirkung. Die operative Basis stabilisiert sich zusehends. Während die Industrie-Sparte schwächelt, stützt das Automobilgeschäft die Ergebnisse. Ohne Währungseffekte wuchs das Kernportfolio organisch um acht Prozent.
Neue Strategie für Rechenzentren
Der Konzern setzt künftig massiv auf "Digital Photonics". Eine neue Entwicklungsvereinbarung mit einem Technologiepartner soll Photonik-Lösungen für KI-Rechenzentren marktreif machen. Die Technik nutzt spezielle Lichtleiter für eine schnellere Datenübertragung in Hochleistungsrechnern.
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Parallel dazu verbucht das Management Erfolge im Bereich Augmented Reality. ams-OSRAM gewann erste Aufträge für Systemkomponenten in smarten Brillen. Diese Geräte nutzen KI-Anwendungen direkt vor dem Auge der Nutzer. Das eröffnet dem Konzern Märkte jenseits der klassischen Sensorik.
Fokus auf Bilanz und Desinvestitionen
Indes trennt sich das Unternehmen konsequent von Randgeschäften. Der Verkauf der Sparte für Speziallampen an Ushio ist bereits abgeschlossen. Bis Mitte 2026 soll zudem der Ausstieg aus dem Geschäft mit nicht-optischen Sensoren folgen.
Der Konzern plant Gesamterlöse von rund 670 Millionen Euro aus diesen Verkäufen. Ein Teil des Geldes ist bereits zugeflossen. Das Management nutzt die Mittel vorrangig, um Schulden zu tilgen. Im Juni 2026 steht zudem die Hauptversammlung an. Dort soll die Aufhebung von bedingtem Kapital die Bilanz weiter glätten.
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Für das zweite Quartal 2026 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz von bis zu 825 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge soll sich stabil zwischen 14 und 17 Prozent bewegen. Das langfristige Ziel steht: Im Jahr 2027 will der Konzern einen nachhaltig positiven Free Cashflow generieren.
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