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Ams Osram Aktie: 141 Prozent Gewinn seit Jahresbeginn

14.05.2026 - 09:35:00 | boerse-global.de

ams Osram veräußert CMOS-Sparte für 40 Millionen Euro und treibt Schuldenabbau voran. Der Aktienkurs steigt seit Jahresbeginn um 141 Prozent.

Ams Osram Aktie: 141 Prozent Gewinn seit Jahresbeginn - Foto: über boerse-global.de
Ams Osram Aktie: 141 Prozent Gewinn seit Jahresbeginn - Foto: über boerse-global.de

Der Umbau bei ams Osram nimmt weiter an Fahrt auf. Das Unternehmen trennt sich konsequent von Randbereichen, um Schulden abzubauen und Platz für Zukunftstechnologien zu fokussieren. An der Börse honoriert man die harte Sanierungsstrategie mit massiven Kursgewinnen.

Jüngster Baustein der Portfoliobereinigung ist der geplante Verkauf der CMOS-Bildsensoren-Sparte an indie Semiconductor. Die Wirtschaftskanzlei Freshfields bestätigte am Dienstag die rechtliche Begleitung der Transaktion. Insgesamt beläuft sich das Volumen auf 40 Millionen Euro. Der Betrag setzt sich aus einem Großteil in bar und einem kleineren Verkäuferdarlehen zusammen. Anleger treiben die Papiere derweil von Hoch zu Hoch. Am Mittwoch schloss die Aktie bei 20,50 Euro und markiert damit ein Plus von beachtlichen 141 Prozent seit Jahresbeginn.

Fokus auf Schuldenabbau

Ein zentrales Motiv des Verkaufs ist die Entschuldung. Ein Teil der betroffenen Einheiten hält Vermögenswerte, die als Sicherheiten für bestehende Anleihen dienen. Gemäß den Finanzierungsbedingungen fließen daher rund 20 Millionen Euro der Erlöse direkt in den Rückkauf oder die Rückzahlung dieser Instrumente.

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Der Spartenverkauf reiht sich in eine Serie von Desinvestitionen ein. Zuvor hatte das Management bereits das Lampengeschäft sowie die nicht-optische Mixed-Signal-Sensorsparte veräußert. Insgesamt erwartet das Unternehmen aus diesen Transaktionen Erlöse von knapp 700 Millionen Euro.

KI als neuer Wachstumstreiber

Parallel zur Verschlankung setzt ams Osram neue Wachstumsanker. Das Management konzentriert sich künftig stärker auf Digital-Photonics-Anwendungen. Ein vielversprechendes Feld sind dabei hochparallele optische Datenverbindungen für KI-Rechenzentren. Hier hat das Unternehmen kürzlich einen Prototyp präsentiert und eine Entwicklungsvereinbarung mit einem Industriepartner geschlossen. Diese Technologie punktet vor allem bei Energieeffizienz und Bandbreite.

Finanziell steht der Umbau auf einem soliden Fundament. Im ersten Quartal erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 796 Millionen Euro. Die operative Marge erreichte 16,5 Prozent und landete damit im oberen Bereich der eigenen Prognose.

Der Vorstand hält an seiner Prognose für das laufende Jahr fest. Der freie Cashflow soll inklusive der Verkaufserlöse die Marke von 300 Millionen Euro übertreffen. Ab 2027 plant das Unternehmen, auch ohne Sondereffekte aus Desinvestitionen wieder positive Cashflows zu generieren. Die nächsten Weichenstellungen erfolgen am 10. Juni auf der ordentlichen Hauptversammlung.

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