Amrize, Nettoverlust

Amrize: Nettoverlust auf 118 Millionen Dollar ausgeweitet

08.05.2026 - 05:16:10 | boerse-global.de

Amrize steigert Umsatz um 4,7%, rutscht aber tiefer in die Verlustzone. Ein Sparprogramm und Aktienrückkäufe sollen die Bilanz entlasten.

Amrize: Nettoverlust auf 118 Millionen Dollar ausgeweitet - Foto: über boerse-global.de
Amrize: Nettoverlust auf 118 Millionen Dollar ausgeweitet - Foto: über boerse-global.de

Amrize wächst, zahlt dafür aber einen hohen Preis. Der Industriekonzern steigerte zwar seinen Umsatz im ersten Quartal, rutschte jedoch tiefer in die roten Zahlen. Hohe operative Kosten belasten die Bilanz des Schweizer Unternehmens.

Umsatzplus bei sinkenden Margen

Im ersten Quartal 2026 erwirtschaftete Amrize einen Umsatz von 2,178 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 4,7 Prozent zum Vorjahr. Allerdings stiegen die Ausgaben schneller als die Erlöse.

In der Folge weitete sich der Nettoverlust auf 118 Millionen Dollar aus. Auch das bereinigte EBITDA spiegelt den operativen Druck wider. Es sank auf 192 Millionen Dollar bei einer Marge von 8,8 Prozent.

Der operative Cashflow rutschte mit 896 Millionen Dollar deutlich ins Minus. Ein wesentlicher Grund dafür war die Expansion des Konzerns. Amrize kaufte den Konkurrenten PB Materials für 425 Millionen Dollar.

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Strategie gegen die Schuldenlast

Die Bilanz des Spin-offs bleibt angespannt. Der Konzern hält aktuell Barmittel von rund 1,1 Milliarden Dollar. Dem stehen langfristige Schulden von fast 5 Milliarden Dollar gegenüber.

Das Management setzt nun auf das Sparprogramm „ASPIRE“. Es soll die Effizienz in den kommenden Quartalen spürbar verbessern. Parallel dazu plant das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Dollar.

Die Führung sieht außerdem eine Dividende von bis zu 0,88 Dollar je Aktie vor. Damit will das Unternehmen das Vertrauen der Aktionäre stabilisieren.

Insider setzen auf Erholung

An der Börse notiert das Papier aktuell bei 45,78 Euro. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund drei Prozent an Wert. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 32,3 und nähert sich damit der überverkauften Zone.

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Vertrauen kommt derweil aus der Chefetage. Der Chief People Officer kaufte Anfang Mai 2.152 Aktien im freien Markt. Er zahlte dafür einen Kurs von 52,75 Dollar.

Amrize muss nun beweisen, dass die Effizienzmaßnahmen greifen. Die Integration von PB Materials und das Sparprogramm bestimmen die kommenden Monate. Erreicht der Konzern seine Margenziele, entlastet dies die angespannte Schuldensituation.

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