Amrize: Morgan Stanley senkt Ziel auf 65 Dollar
06.05.2026 - 05:21:13 | boerse-global.deAmrize liefert zum Jahresauftakt 2026 ein widersprüchliches Signal. Während die Erlöse die Erwartungen übertreffen, drückt die Kosteninflation den Gewinn tiefer ins Minus als befürchtet. Das Unternehmen steht nun vor der Aufgabe, die Profitabilität durch Preiserhöhungen zurückzugewinnen.
Im ersten Quartal stieg der Umsatz auf 1,72 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf Amrize die Prognosen der Analysten deutlich. Beim Ergebnis je Aktie enttäuschte der Konzern hingegen mit einem Verlust von rund 13 Cent.
Segment-Dynamik und Margendruck
Die Geschäftsbereiche entwickelten sich höchst unterschiedlich. Das Segment Building Materials wuchs um fast 13 Prozent und stützte das Gesamtergebnis. Im Gegensatz dazu schwächelte die Sparte Building Envelope massiv, belastet durch niedrige Volumina und eine vorübergehende Betriebsunterbrechung.
Morgan Stanley reagierte prompt auf die Zahlen. Die Bank senkte das Kursziel von 69 auf 65 US-Dollar, bleibt aber bei der Einstufung „Overweight“. Die Experten reduzierten parallel dazu ihre Gewinnschätzungen für die kommenden zwei Jahre.
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An der Börse spiegelt sich die Skepsis bereits wider. Mit 45,78 Euro notiert die Aktie rund 18 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Der RSI von 32 deutet derweil auf eine technisch überverkaufte Situation hin.
Strategische Gegenmaßnahmen und Ausblick
Das Management setzt auf deutliche Preiserhöhungen, um die Inflation abzufedern. Seit April gelten neue Tarife im Dachdeckungsgeschäft, weitere Aufschläge folgen im Mai und Juni. Indes startete ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm mit einer Laufzeit bis 2027.
Aktionäre erhalten erstmals eine Quartalsdividende von 0,11 US-Dollar je Aktie. Diese Zahlung erfolgt steueroptimiert aus Kapitaleinlagereserven. Die Nettoverschuldung lag Ende März bei rund 4,9 Milliarden US-Dollar.
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Trotz der kurzfristigen Belastungen hält der Vorstand an der Jahresprognose fest. Man rechnet mit einer anziehenden Nachfrage und steigenden Margen im weiteren Jahresverlauf. Das Unternehmen sieht sich für die kommenden Monate gut positioniert.
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