Amphenol Aktie: Bank of America streicht von US 1 List
23.05.2026 - 02:14:37 | boerse-global.deStarke Zahlen, schwache Kurse. Bei Amphenol klaffen Realität und Stimmung derzeit weit auseinander. Der Elektronikkonzern wächst dank des KI-Booms rasant. Trotzdem strichen prominente Großinvestoren das Papier zuletzt aus ihren Portfolios.
Institutionelle Anleger ziehen sich zurück
Ein wichtiges Signal kam Mitte Mai von der Bank of America. Die Analysten entfernten Amphenol von ihrer prestigeträchtigen "US 1 List". Diese Liste führt die besten Anlageempfehlungen der Bank. Parallel dazu reduzierten große Vermögensverwalter wie TD Private Client Wealth ihre Positionen deutlich.
Die Quittung folgte an der Börse. Auf Monatssicht verlor das Papier rund acht Prozent an Wert. Erst am Freitag endete die Talfahrt. Die Aktie sprang um 5,7 Prozent auf 113,84 Euro nach oben.
Damit grenzt der Kurs den Abstand zum Allzeithoch wieder etwas ein. Aktuell notiert Amphenol gut 17 Prozent unter dem Rekordwert vom Januar.
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KI-Boom treibt die Geschäfte
Operativ läuft es glänzend. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz um 58 Prozent auf 7,62 Milliarden US-Dollar.
Für das laufende Vierteljahr stellt das Management sogar über acht Milliarden Dollar in Aussicht. Der Treiber ist klar: Das Geschäft mit Rechenzentren hat sich im Jahresvergleich fast verdoppelt.
Um das Wachstum abzusichern, ordnet der Konzern seine Schulden neu. Amphenol platzierte erfolgreich vorrangige Anleihen im Volumen von 1,1 Milliarden Euro. Die Zinsen liegen bei moderaten 3,375 und 3,875 Prozent. Die frischen Mittel fließen in die Ablösung kurzfristiger Verbindlichkeiten.
Teure Bewertung und ein China-Risiko
Die hohe Wachstumsdynamik hat ihren Preis. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 38 wird die Aktie über ihrem historischen Durchschnitt gehandelt. Im Branchenvergleich wirkt Amphenol indes günstig. Andere Elektronik-Werte rufen teilweise Bewertungen jenseits der Marke von 50 auf.
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Ein Bremsklotz bleibt die Steuerquote. Eine ungelöste Steuerangelegenheit in China bescherte dem Unternehmen kürzlich Sonderbelastungen von 230 Millionen Dollar. Das drückt die Nachsteuerrendite spürbar.
Die Abhängigkeit vom KI-Sektor wächst. Das IT-Datacom-Segment steht mittlerweile für 41 Prozent der Gesamterlöse. Solange die großen Tech-Konzerne ihre Rechenzentren massiv ausbauen, bleibt die Kasse voll. Kühlt sich dieses Investitionsklima 2027 ab, droht Amphenol ein empfindlicher Rückschlag.
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