AMP Aktie: Kurs auf Wandel
05.03.2026 - 20:01:14 | boerse-global.deNach dem jüngsten Dividenden-Stichtag richtet sich die Aufmerksamkeit bei AMP verstärkt auf den bevorstehenden Führungswechsel. Während die operativen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine deutliche Verbesserung zeigen, bremsen rechtliche Altlasten das Gesamtergebnis noch aus. Kann der neue Sparkurs unter neuer Leitung die Aktie nachhaltig stabilisieren?
Operative Stärke trifft auf Altlasten
Die Mitte Februar veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 zeichnen ein zweigeteiltes Bild. Auf operativer Ebene gelang AMP ein deutlicher Sprung: Der bereinigte Nettogewinn (Underlying NPAT) kletterte um 20,8 Prozent auf 285 Millionen AUD. Dank eines strikten Kostenmanagements, durch das die kontrollierbaren Ausgaben um knapp 7 Prozent gesenkt wurden, stieg der Gewinn je Aktie sogar um über 25 Prozent.
Dem gegenüber steht jedoch ein Rückgang des gesetzlichen Nettogewinns um 11,3 Prozent auf 133 Millionen AUD. Verantwortlich hierfür sind vor allem hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten und Entschädigungszahlungen. Trotz dieser Belastungen wuchs das verwaltete Vermögen um 9 Prozent auf insgesamt 161,7 Milliarden AUD, was das Vertrauen der Kunden in das Kerngeschäft unterstreicht.
Kontinuität trotz Chefwechsel
Parallel zur finanziellen Sanierung steht Ende März eine personelle Zäsur an. CEO Alexis George wird ihr Amt am 30. März niederlegen. Ihr Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Blair Vernon. Der Markt wertet diese interne Besetzung als Signal für strategische Kontinuität, da Vernon maßgeblich an der bisherigen Kostendisziplin beteiligt war.
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Anleger, die am Stichtag Anfang März investiert waren, können sich zudem auf eine Ausschüttung freuen. Das Unternehmen zahlt für das Gesamtjahr eine Schlussdividende von 2,0 Cents pro Aktie aus. Die Auszahlung ist für den 2. April geplant.
Der Fokus verschiebt sich nun auf die kommenden Wochen. Am 10. April findet die Jahreshauptversammlung statt, gefolgt von einem Geschäfts-Update am 16. April. Diese Termine werden zeigen, wie schnell der neue CEO Blair Vernon eigene Akzente setzen kann, um die Profitabilität über die operativen Kerngeschäfte hinaus zu festigen.
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