AMD Ryzen 7 9850X3D: Launch-Termin und erste Benchmarks stehen fest
13.01.2026 - 19:30:12Der Countdown für die „schnellste Gaming-CPU der Welt“ läuft. Nach der Vorstellung auf der CES 2026 liegen nun konkrete Termine für den AMD Ryzen 7 9850X3D vor. Unabhängige Tests und der Verkaufsstart sind nur noch Wochen entfernt.
Die Wartezeit für Technik-Enthusiasten hat ein klares Ende. Wie aus Branchenkreisen und ersten europäischen Händlerlistings hervorgeht, wird das Test-Embargo für den Ryzen 7 9850X3D am 28. Januar 2026 aufgehoben. Einen Tag später, am 29. Januar 2026, soll der Prozessor dann in den offiziellen Verkauf gehen.
Diese enge Taktung zwischen Benchmark-Veröffentlichung und Launch ist eine gängige Industrie-Praxis. Sie soll maximale Aufmerksamkeit und Dynamik für den Verkaufsstart generieren. Der Termin bestätigt AMDs angekündigtes Zeitfenster für das erste Quartal 2026.
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Technische Daten: Mehr Leistung durch höhere Taktfrequenz
Bei dem Ryzen 7 9850X3D handelt es sich um ein optimiertes Refresh der erfolgreichen Zen-5-Architektur, gezielt für den High-End-Gaming-Markt. Die offiziellen Spezifikationen zeigen den entscheidenden Unterschied: eine deutlich höhere Taktrate.
- Boost-Takt: 5,6 GHz (ein Plus von 400 MHz gegenüber dem Ryzen 7 9800X3D)
- Basistakt: 4,7 GHz
- Kerne/Threads: 8 Kerne, 16 Threads
- Cache: 104 MB Gesamt-Cache (96 MB L3 + 8 MB L2)
- TDP: 120 Watt
Die Erhöhung auf 5,6 GHz im Boost adressiert den klassischen Kompromiss der X3D-CPUs: geringere Taktraten im Vergleich zu den Non-X3D-Modellen. AMD gibt an, den Herstellungsprozess verfeinert zu haben, um bei gleicher thermischer Verlustleistung (TDP) mehr Leistung herauszuholen.
Marktpositionierung: Kleiner Schritt gegen AMD, großer gegen Intel?
AMD positioniert den neuen Chip als unangefochtenen Spitzenreiter für Gamer. Interne Benchmarks des Herstellers prophezeien einen Leistungszuwachs von etwa 3 bis 7 Prozent gegenüber dem Ryzen 7 9800X3D in CPU-lastigen Spielen. Dieser vergleichsweise kleine Sprung wird allein durch die höhere Taktfrequenz erreicht.
Deutlicher fällt der Vergleich zum Konkurrenten Intel aus. AMD behauptet, der 9850X3D biete in Spielen im Schnitt bis zu 27 Prozent mehr Leistung als Intels Top-Modell Core Ultra 9 285K. Branchenbeobachter sehen in dem neuen Modell eine „XT“- oder „KS“-Strategie: Ein hochselektierter, getakteter Ableger einer bestehenden Flagship-CPU, der die absolute Performancekrone mittels einer Generation sichern soll.
Der 9800X3D wird voraussichtlich parallel im Sortiment bleiben und eine preiswertere High-End-Option darstellen. Der 9850X3D zielt auf die Enthusiasten, die für die allerhöchsten Bildraten einen Aufpreis zahlen.
Preis, Verfügbarkeit und Ausblick
Der offizielle UVP ist noch nicht bekannt. Frühe Händlerinformationen deuten jedoch auf einen Preis zwischen 499 und 529 US-Dollar hin. Das läge etwa 50 bis 80 Dollar über dem aktuellen Straßenpreis des Vorgängers.
Die Versorgungslage scheint sich im Vergleich zu früheren, von Engpässen geplagten X3D-Launches zu entspannen. Lieferkettenberichte deuten auf eine stabile Produktion hin, obwohl die hohe Nachfrage die ersten Lagerbestände wohl schnell leeren dürfte.
Mit dem Ende des Test-Embargos am 28. Januar rückt die unabhängige Bewertung in den Fokus. Entscheidend wird sein, ob die höheren Taktraten zu deutlich mehr Abwärme führen und ob der reale Gaming-Gewinn den erwarteten Aufpreis rechtfertigt. Für AMD ist der Chip eine klare Machtdemonstration auf der AM5-Plattform – und eine Ansage an die Konkurrenz.
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