AMD: HSBC senkt auf Hold wegen Bewertung
05.05.2026 - 05:22:56 | boerse-global.deKünstliche Intelligenz treibt die Nachfrage, die Kassen klingeln. Bei Advanced Micro Devices (AMD) klaffen fundamentale Stärke und kurzfristiges Kurspotenzial laut Analysten nun aber auseinander. Unmittelbar vor den Zahlen zum ersten Quartal 2026 zieht die Wall Street die Handbremse.
Kapazitätsgrenzen und hohe Bewertung
Die Investmentbank HSBC stufte den Halbleiterkonzern von "Kaufen" auf "Halten" ab. Analyst Frank Lee verweist auf eine angespannte Bewertung und Produktionsengpässe. Diese Limitierungen beim Angebot könnten es AMD erschweren, die hohen Markterwartungen in naher Zukunft deutlich zu übertreffen.
Das Kursziel hob Lee minimal auf 340 US-Dollar an. Der jüngste Kurslauf hat die Aktie bereits teurer gemacht. Das Bewertungsmultipel stieg von etwa dem 19-fachen der geschätzten Gewinne für 2027 auf das 33-fache. Anleger zahlen also einen erheblichen Aufschlag für das erhoffte Wachstum.
An der Börse notiert das Papier aktuell bei gut 292 Euro und hält sich damit in Schlagdistanz zum jüngsten Jahreshoch. Seit Januar steht ein sattes Plus von rund 53 Prozent auf der Anzeigetafel. Der Aufwärtstrend bleibt intakt, gestützt durch eine anhaltend hohe Volatilität im Sektor.
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Neue Cloud-Allianz stützt das Kerngeschäft
Operativ baut der Konzern sein Ökosystem derweil weiter aus. AMD verkündete eine strategische Partnerschaft mit Zyphra für deren neue Cloud-Plattform. Dabei kommen Instinct MI355X-Grafikprozessoren auf der Infrastruktur von TensorWave zum Einsatz. Der Deal zeigt, dass AMDs Beschleuniger zunehmend auch außerhalb der größten Hyperscaler bei spezialisierten KI-Anbietern Fuß fassen.
Das Rechenzentrumsgeschäft bleibt der wichtigste Treiber. Es steuert mittlerweile mehr als die Hälfte zum Gesamtumsatz bei. Im Schlussquartal 2025 kletterten die Erlöse in dieser Sparte um 39 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar. Starke Branchensignale vom Auftragsfertiger TSMC stützen die Annahme, dass der Hunger nach KI-Chips ungebrochen ist.
Blick auf die kommenden Monate
Für das anstehende erste Quartal 2026 peilt das Management einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden US-Dollar an. Das entspräche einem Wachstum von etwa 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Neben den nackten Zahlen rückt bereits ein weiteres Datum in den Fokus. Am 23. Juli lädt der Konzern zum "Advancing AI"-Event nach San Francisco. Dort wird das Management die Hardware-Roadmap für die nächste Generation von Serverprozessoren vorstellen.
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