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AMD Aktie: KI überstrahlt Konsolen-Sorgen

10.04.2026 - 10:58:03 | boerse-global.de

Geopolitische Entspannung und starke KI-Nachfrage treiben die AMD-Aktie an, während das Konsolengeschäft rückläufig bleibt. Der Fokus liegt nun auf dem Quartalsbericht im Mai.

AMD Aktie: KI überstrahlt Konsolen-Sorgen - Foto: über boerse-global.de

Geopolitische Entspannung und anhaltende KI-Fantasie sorgen bei Advanced Micro Devices (AMD) für frischen Wind. Während Leaks zur kommenden PlayStation 6 kurzzeitig für Irritationen sorgten, rückt das Kerngeschäft mit Rechenzentren schnell wieder in den Vordergrund. Nun richtet sich der Blick der Anleger auf den nahenden Quartalsbericht im Mai.

Waffenruhe sorgt für Aufatmen

Ein temporärer Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran bescherte der Aktie am Mittwoch ein spürbares Plus von über vier Prozent. Die Einigung mindert die Sorgen vor Energieengpässen und einer wieder aufflammenden Inflation. Von sinkenden Energiekosten profitieren besonders wachstumsorientierte Technologiesektoren, da ihre Bewertungen stark von makroökonomischen Bedingungen und den damit verbundenen Zinserwartungen abhängen.

Konsolen-Geschäft bleibt ein Bremsklotz

Noch am Dienstag hatte ein Leak rund um die Validierung von Chips für Sonys kommende PlayStation 6 den Kurs kurzzeitig belastet. Zwar deuten die Gerüchte auf einen pünktlichen Release Ende 2027 oder Anfang 2028 hin, allerdings bereiten steigende Produktionskosten und knappe Speicherchips der Branche Kopfzerbrechen. Das Management hatte bereits zuvor einen deutlichen Umsatzrückgang im Konsolen-Segment für das laufende Jahr 2026 angekündigt, während gleichzeitig die operativen Kosten für künftiges Wachstum steigen.

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Rechenzentren im Fokus der Analysten

Ungeachtet der Geräusche aus dem Gaming-Sektor bleibt das Geschäft mit KI-Beschleunigern und Rechenzentren der zentrale Treiber. Die starke Nachfrage nach EPYC-Server-Prozessoren veranlasste Wells Fargo kürzlich, die Aktie mit einem Kursziel von 345 US-Dollar auf "Overweight" zu stufen. Auch die Erste Group hob das Papier auf "Buy" an und verwies auf die verbesserte Profitabilität. Goldman Sachs behält hingegen eine neutrale Bewertung bei und mahnt angesichts der aktuellen Kurshöhe zur Besonnenheit.

Ob die hohen Erwartungen im KI-Segment erfüllt werden, zeigt sich am 5. Mai. Dann wird AMD die Zahlen für das erste Quartal 2026 präsentieren. Nach einem starken Vorquartal, in dem der Umsatz um gut 34 Prozent auf 10,27 Milliarden US-Dollar kletterte, liegt die Messlatte hoch. Anleger werden dabei besonders auf die Umsatzprognosen für die MI308-Chips in China achten, da US-Exportkontrollen hier ein anhaltendes Risiko für das weitere Wachstum darstellen.

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