AMD Aktie: Bank of America hebt Ziel auf 500 Dollar
17.05.2026 - 14:43:51 | boerse-global.deStarke Zahlen, schwache Kurse. Bei Advanced Micro Devices (AMD) klaffen fundamentale Entwicklung und Marktstimmung aktuell auseinander. Ein überraschend hoher US-Inflationsbericht hat am Wochenende die Hoffnungen auf Zinssenkungen für 2026 beendet. Kein Wunder, dass Anleger bei hoch bewerteten Tech-Werten nervös reagieren.
Am Freitag verlor das Papier an der Börse knapp fünf Prozent und schloss bei 365,55 Euro. Der Rücksetzer folgt auf eine massive Rally. Allein im vergangenen Monat kletterte der Kurs um fast 69 Prozent. Seit Jahresbeginn hat sich der Wert der Aktie beinahe verdoppelt.
Analysten sind uneins
Nach dem rasanten Anstieg bewerten Experten die Lage unterschiedlich. Die Bank of America sieht weiteres Potenzial. Sie hob das Kursziel auf 500 US-Dollar an. Die Begründung: Der Markt für KI-Rechenzentren wächst rasant. Bis 2030 rechnen die Analysten mit einem Volumen von 1,7 Billionen Dollar.
Daiwa stufte die Aktie indes auf "Outperform" ab. Die Experten verweisen auf das hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis von 154. Die fundamentale Entwicklung komme dem rasanten Kursanstieg kaum hinterher. Bernstein gibt sich weitaus optimistischer. Die Analysten rufen ein Kursziel von 525 Dollar aus.
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Wandel in den Rechenzentren
Ein zentraler Treiber für AMD ist der Umbau der KI-Infrastruktur. Bisher dominierten Grafikprozessoren (GPUs) die Serverräume. Das Verhältnis von GPUs zu klassischen Hauptprozessoren (CPUs) lag oft bei acht zu eins. Nun verschiebt sich dieser Wert in Richtung Parität.
Das treibt die Nachfrage nach leistungsstarken CPUs massiv an. AMD hat seine Prognose für den x86-Servermarkt bis 2030 deshalb verdoppelt. Das Management erwartet nun ein Volumen von über 120 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie könnte in den nächsten Jahren auf über 20 Dollar steigen.
Starkes Quartal und Insiderverkäufe
Das operative Geschäft läuft auf Hochtouren. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um fast 38 Prozent auf 10,25 Milliarden Dollar. Die Rechenzentrums-Sparte wuchs sogar um 57 Prozent. Parallel dazu generierte AMD einen enormen freien Cashflow.
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Trotz der starken Zahlen trennten sich Führungskräfte von Aktien. CEO Lisa Su verkaufte Mitte Mai 125.000 Papiere. Der Durchschnittspreis lag bei rund 445 Dollar. Diese Verkäufe fanden im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans statt.
Für das zweite Quartal peilt das Management einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden Dollar an. Das entspricht einem Wachstum von 46 Prozent im Jahresvergleich. Die entscheidende Hürde liegt nun in der Bewertung. Investoren preisen ein perfektes Umfeld ein. Steigende Anleiherenditen setzen diese hohen Erwartungen in der neuen Handelswoche direkt unter Druck.
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