AMC Aktie: Umbruch eingeleitet
25.02.2026 - 13:45:55 | boerse-global.deAMC kämpft derzeit an zwei Fronten: Während die Kinokette heute eine umfassende Refinanzierung über 2,5 Milliarden US-Dollar ankündigte, zeigen die jüngsten Geschäftszahlen ein widersprüchliches Bild aus sinkenden Besucherzahlen und steigenden Einnahmen pro Gast. Kann die strategische Bilanzbereinigung den anhaltenden Kursverfall stoppen?
Weniger Besucher, höhere Ausgaben
Im vierten Quartal 2025 sank der Umsatz leicht auf 1,288 Milliarden US-Dollar, übertraf damit jedoch die Markterwartungen. Der Nettoverlust verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 135,6 Millionen auf 127,4 Millionen US-Dollar (0,25 US-Dollar je Aktie). Auf Jahressicht stieg der Umsatz zwar um 4,6 Prozent auf 4,84 Milliarden US-Dollar, doch der Nettoverlust weitete sich massiv auf 632,4 Millionen US-Dollar aus. Hauptverantwortlich hierfür waren hohe, nicht zahlungswirksame Kosten im Rahmen der Schuldenrestrukturierung.
Sorgen bereitet die operative Entwicklung bei der Auslastung: Die weltweiten Besucherzahlen brachen im vierten Quartal um 10 Prozent auf 56,3 Millionen ein. Einziger Lichtblick ist die gestiegene Zahlungsbereitschaft der verbleibenden Kunden. Der Umsatz pro Gast kletterte 2025 auf den Rekordwert von 22,10 US-Dollar. Besonders das Geschäft mit Popcorn und Getränken erwies sich als Treiber und legte um 5,1 Prozent auf 7,62 US-Dollar pro Kopf zu.
Strategische Schrumpfung und Refinanzierung
Um die Profitabilität zu sichern, forciert das Management die Optimierung des Standortnetzes. CFO Sean Goodman erklärte heute, dass jährlich rund 85 Mietverträge – etwa 10 Prozent des gesamten Portfolios – zur Disposition stehen. Dies bietet AMC die Flexibilität, unrentable Kinos konsequent zu schließen oder Konditionen nachzubessern.
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Parallel dazu startete die Tochtergesellschaft Muvico LLC eine private Anleiheemission über 1,73 Milliarden US-Dollar mit Laufzeit bis 2031. Zusammen mit einem neuen Kredit über 750 Millionen US-Dollar soll dieses Kapital genutzt werden, um teure Altlasten mit einem Zinssatz von 12,75 Prozent abzulösen. Ziel ist es, die Zinslast zu senken und die Fälligkeiten der Schulden deutlich nach hinten zu verschieben.
An der Börse konnten diese Maßnahmen den Abwärtstrend bisher nicht stoppen. Die Aktie markierte zuletzt bei 1,15 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Tief. Die Analysten von Citigroup untermauerten die skeptische Stimmung am Markt und senkten ihr Kursziel jüngst auf 1,30 US-Dollar. Ob der Befreiungsschlag über die Bilanz gelingt, hängt nun primär davon ab, ob die höheren Margen pro Besucher den allgemeinen Besucherschwund dauerhaft auffangen können.
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