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Amadeus Fire Aktie: Dividenden-Aus besiegelt

18.04.2026 - 04:02:46 | boerse-global.de

Der Personaldienstleister Amadeus Fire schüttet nach einem roten Geschäftsjahr 2025 keine Dividende aus. Das Unternehmen investiert stattdessen in digitale Lernplattformen und strebt für 2026 eine deutliche operative Verbesserung an.

Amadeus Fire Aktie: Dividenden-Aus besiegelt - Foto: über boerse-global.de
Amadeus Fire Aktie: Dividenden-Aus besiegelt - Foto: über boerse-global.de

Amadeus Fire zieht die Reißleine. Nach einem tiefroten Geschäftsjahr 2025 streicht der Personaldienstleister die Dividende komplett. Wo im Vorjahr noch 4,03 Euro pro Aktie flossen, gehen die Anteilseigner nun leer aus. Das Management will mit diesem Schritt die Kapitalbasis stärken, um den laufenden Konzernumbau zu finanzieren.

Das vergangene Jahr hinterließ tiefe Spuren in der Bilanz. Der Umsatz brach um fast 17 Prozent auf 363,6 Millionen Euro ein. Am Ende stand ein konsolidierter Nettoverlust von rund 2,4 Millionen Euro. Vor allem der schwache deutsche Arbeitsmarkt und die Investitionszurückhaltung der Unternehmen machten dem Kerngeschäft der Personalvermittlung zu schaffen.

Eine Sonderbelastung drückte das Ergebnis zusätzlich. Der Umbau im Weiterbildungssegment kostete einmalig 6,1 Millionen Euro. Ohne diesen Effekt wäre das operative EBITA deutlich positiver ausgefallen. Es hätte mit rund 20 Millionen Euro im mittleren Bereich der ursprünglichen Prognose gelegen.

Indes investiert Amadeus Fire in die Zukunft. Mit den Zukäufen von Masterplan.com und eduBITES setzt das Management verstärkt auf digitale Lernformate und künstliche Intelligenz. Diese Plattformen sollen bereits im laufenden Jahr erste positive Beiträge zum Ergebnis liefern. Die Gruppe definiert das aktuelle Jahr als Phase der Transformation.

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Für 2026 plant der Vorstand die operative Wende. Das EBITA soll auf einen Wert zwischen 20 Millionen und 31 Millionen Euro klettern. Das entspräche im besten Fall einer Steigerung von 130 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Beim Umsatz strebt das Unternehmen eine Stabilisierung auf dem Niveau von rund 380 Millionen Euro an. Damit will Amadeus Fire vor allem das Wachstum im Bereich der digitalen B2B-Schulungen forcieren.

An der Börse bleibt die Skepsis dennoch hoch. Seit Jahresbeginn verlor das Papier über 40 Prozent an Wert. Mit einem Schlusskurs von 25,25 Euro notiert die Aktie nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief. Zum Vergleich: Vor einem Jahr kostete ein Anteilsschein noch über 80 Euro.

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Die endgültige Entscheidung über den Dividenden-Verzicht fällt auf der virtuellen Hauptversammlung im Mai 2026. Dort muss der Vorstand den Aktionären beweisen, dass die Strategie der digitalen Weiterbildung tatsächlich Früchte trägt. Ein konkreter Fahrplan für die Integration der neuen KI-Plattformen muss dann überzeugen.

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