Alzchem, Group

Alzchem Group Aktie: Zahlen überzeugen

30.04.2026 - 12:14:42 | boerse-global.de

Alzchem übertrifft mit deutlichem EBITDA-Plus die Erwartungen. Das Spezialchemiegeschäft treibt das Wachstum, während der Ausbau der Kapazitäten planmäßig voranschreitet.

Alzchem Group Aktie: Zahlen überzeugen - Foto: über boerse-global.de
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Starker Jahresauftakt bei Alzchem: Der Spezialchemiekonzern aus Trostberg hat zum Jahresstart 2026 mehr umgesetzt und deutlich mehr verdient — und das trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds in Teilen des Portfolios.

Spezialchemie trägt die Last

Der Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal um 3 Prozent auf 148,7 Millionen Euro. Noch eindrucksvoller entwickelte sich das operative Ergebnis: Das EBITDA legte überproportional um 18 Prozent auf 32,3 Millionen Euro zu, die entsprechende Marge verbesserte sich von 18,9 auf 21,7 Prozent. Unterm Strich wuchs der Aktionärsgewinn um 23 Prozent auf knapp 18 Millionen Euro.

Verantwortlich für diese Dynamik ist vor allem das Segment Specialty Chemicals. Kreatin — sowohl als Nahrungsergänzung für Sportler als auch in weiteren Ernährungsanwendungen — und Nitroguanidin für Verteidigungs- und Energieanwendungen treiben Volumina und Preise gleichermaßen. Der Segmentumsatz stieg um 11 Prozent auf 105,3 Millionen Euro, das Segment-EBITDA legte um 21 Prozent zu.

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Auf der anderen Seite belastet das Segment Basics & Intermediates. Schwache Nachfrage aus der europäischen Stahlindustrie und Preisdruck in der Agrar- und Pharmasparte ließen den Bereichsumsatz um 14 Prozent auf 36,7 Millionen Euro sinken. Alzchem konnte diesen Gegenwind durch die Stärke im Spezialgeschäft jedoch mehr als wettmachen.

Kapazitätsausbau läuft planmäßig

Parallel zum operativen Geschäft treibt Alzchem seine Investitionsagenda konsequent voran. Die Kapazitätserweiterungen für Nitroguanidin und Kreatin verlaufen nach Plan — die Inbetriebnahmen sind für die zweite Jahreshälfte 2026 bzw. 2027 vorgesehen. Zudem konkretisiert sich die US-Expansion: Die Standortentscheidung für eine neue Produktionsstätte steht kurz bevor, erste Planungsschritte laufen bereits.

CEO Andreas Niedermaier bestätigte die Jahresprognose: Für 2026 peilt Alzchem einen Umsatz von rund 600 Millionen Euro sowie ein EBITDA von rund 126 Millionen Euro an — ein Plus von 7 bzw. 8 Prozent gegenüber 2025. Ab 2027 soll das Wachstum dann im niedrigen zweistelligen Prozentbereich weitergehen.

An der Börse zeigte die Aktie zum Handelsbeginn zunächst leichte Schwäche, pendelte sich im Laufe des Donnerstags aber in einer engen Range ein. Die Zahlen lagen beim operativen Ergebnis rund 7 Prozent über den Markterwartungen — die Prognosebestätigung dürfte als Stabilisator wirken.

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