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19.05.2026 - 14:17:13 | dpa.de

Alvarez & Marsal European Value Creation Survey 2026: Geopolitische Unsicherheit verändert die Spielregeln im Private- Equity-Markt, operative Wertsteigerung rückt in den Fokus N.Y./München -- Geopolitische Volatilität ist die größte Herausforderung für Wertsteigerung und hohe Renditen im Private-Equity-Markt.

Alvarez & Marsal European Value Creation Survey 2026: Geopolitische Unsicherheit verändert die Spielregeln im Private- Equity-Markt, operative Wertsteigerung rückt in den Fokus N.Y./München (ots) -

- Geopolitische Volatilität ist die größte Herausforderung für Wertsteigerung und hohe Renditen im Private-Equity-Markt. - Aktive operative Wertsteigerung trägt in einem anspruchsvolleren Umfeld inzwischen zur Hälfte des EBITDA-Wachstums bei. - Bedeutung von Continuation Funds und des Sekundärmarkts (Verkauf von LP-Anteilen) verdoppelt sich binnen eines Jahres aufgrund eines Exit-Staus. - Fast zwei Drittel der Fonds setzen KI in Value-Creation-Programmen ein, im Vorjahr waren es noch 41 %.

Das weltweit tätige Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal (A&M) (https://deu01.s afelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.germany-alvarezandmarsal. com%2Fde&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f35 6e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%7C639147154388998452%7CUnknown%7C TWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoi TWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=Tq8uuJe%2FdtrsYDZrd%2BCkAEA%2BOzY8al Tx7T7koZch6RM%3D&reserved=0) veröffentlicht heute zum bereits fünften Mal seine European Value Creation Survey (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/? url=https%3A%2F%2Fwww.alvarezandmarsal.com%2Fthought-leadership%2Feuropean-priva te-equity-value-creation-report-2026&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Cc bf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%7C639 147154389039353%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAw MCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=rY575Zjk Hnn9jVTfIY2nBiMduRyGQbFWBvIlDM3axsg%3D&reserved=0) . Die aktuelle Ausgabe der Studie zeigt deutlich, dass geopolitische Verwerfungen, hohe Einstiegsmultiples und verlängerte Exit-Zeiträume die Private-Equity-Unternehmen in Europa vor große Herausforderungen stellen. Sie sind zunehmend gezwungen, ihre Ansätze zur Wertsteigerung neu auszurichten.

Laut 62 % der Befragten stellt geopolitische Volatilität inzwischen die größte Herausforderung für Wertsteigerung und Renditen dar. Knapp dahinter liegen mit jeweils 58 % Zollunsicherheiten sowie hohe Inflation und die Zinslage.

In diesem anspruchsvolleren Umfeld wird das EBITDA-Wachstum von Portfoliounternehmen zunehmend durch operative Verbesserungen statt durch Umsatzwachstum getragen. Die Analyse von A&M zu abgeschlossenen PE-Investitionen in Europa zeigt, dass Verbesserungen der EBITDA-Marge bei den 2025 veräußerten Portfoliounternehmen 51 % des EBITDA-Wachstums ausmachten, gegenüber lediglich 21,5 % bei den Exits vor 2023. Der Beitrag des Umsatzwachstums sank im gleichen Zeitraum von 78,5 % auf 49 %.[1]

Während 61 % der Befragten weiterhin optimistisch auf den Exit-Markt im Jahr 2026 blicken, reagiert die Hälfte mit einer Verlängerung ihrer Value-Creation-Pläne und refinanziert die Schulden ihrer Portfoliounternehmen, um auf bessere Marktbedingungen zu warten.

"Die Wertschöpfung im Private-Equity-Markt ist in eine neue Phase eingetreten. Erfolgreich sein werden in diesem Umfeld die Unternehmen, die durch operative Disziplin, stärkere kommerzielle Fokussierung und einen gezielten Einsatz von Daten robustere Geschäftsmodelle aufbauen. Höhere Bewertungen, längere Haltedauern und geopolitische Unsicherheiten erhöhen die Anforderungen an jeden Value-Creation-Plan. Investoren müssen operative Hebel deshalb bereits vor dem Deal identifizieren und ab Tag Eins konsequent umsetzen", ordnet Steffen Kroner (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.alvarezan dmarsal.com%2Four-people%2Fsteffen-kroner&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.d e%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0% 7C639147154389061054%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjA uMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=R%2 BYwVClrahBSL7sbBoU9DIoZrRAkgKUFWwY4vs31Kgk%3D&reserved=0) , Managing Director Private Equity Performance Improvement (PEPI) und Co-Head Deutschland bei A&M, die Marktentwicklung ein.

Sekundärmarkt wird zum zentralen Liquiditätsinstrument

Mit längeren Exit-Zeiträumen steigt die Nutzung des Sekundärmarkts inklusive Continuation Fonds besonders stark an: 43 % der befragten PE-Unternehmen setzen diese Instrumente inzwischen ein. Das sind nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr, wo der Wert bei 24 % lag. Gleichzeitig sank der Anteil derjenigen, die Exits zu niedrigeren Bewertungen akzeptieren, von 29 % im Jahr 2025 auf nur noch 7 % in der aktuellen Analyse.

Die Mehrheit der über den Sekundärmarkt oder Continuation Fonds transferierten Assets gilt weiterhin als leistungsstark. 45 % der Befragten beschreiben sie als Unternehmen, die die Erwartungen erfüllen, aber mehr Zeit benötigen, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Weitere 42 % sehen darin hochwertige Assets, die lediglich durch ungünstiges Markt-Timing ausgebremst werden. Die größte Herausforderung dabei bleibt die Preisfindung: 64 % nennen die Abstimmung zwischen General Partners (GPs) und Limited Partners (LPs) bei der Bewertung als zentrale Hürde. Zudem geben 70 % an, dass rollierende Carried Interests und GP-Co-Investments genutzt werden, um sich die Unterstützung der LPs zu sichern.

KI entwickelt sich zum wichtigen Bestandteil messbarer Wertsteigerung

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wertsteigerung von Portfoliounternehmen hat sich im vergangenen Jahr deutlich beschleunigt. Fast zwei Drittel der Befragten (63 %) nutzen KI inzwischen aktiv in ihren Value-Creation-Programmen, 2025 waren es 41 %. Gleichzeitig entwickelt sich der KI-Einsatz weiter: 39 % nutzen KI bereits funktionsübergreifend in ihren Portfoliounternehmen und erzielen damit messbare Verbesserungen, etwa bei Effizienz, Entscheidungsprozessen oder Profitabilität.

Am häufigsten wird KI für Datenanalyse und Erkenntnisgewinnung genutzt (69 %), gefolgt von operativer Effizienzsteigerung (60 %) und der Optimierung der Finanzfunktion (55 %). Besonders in den Bereichen Pricing Analytics, Nachfrageprognosen, Einkaufsoptimierung und Vertriebseffektivität unterstützt KI zunehmend messbar die EBITDA-Verbesserung.

Dennoch bestehen weiterhin Hürden: 60 % der Befragten nennen hohe Kosten und unklare Kapitalrenditen als größtes Hindernis für einen effektiven KI-Einsatz, 45 % verweisen auf Probleme bei Datenqualität und Datenverfügbarkeit.

Bob Rajan (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww .alvarezandmarsal.com%2Four-people%2Fbob-rajan&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40 hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0 %7C0%7C639147154389082454%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOi IwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdat a=AKHx0oy8h5Cut9qK3OSChLw4xPsxszKz7ZHBq%2F6px4g%3D&reserved=0) , Managing Director, Private Equity Performance Improvement (PEPI) bei A&M, sagt dazu: "KI wird zu einem wichtigen Bestandteil des Werkzeugkastens für operative Wertsteigerung. Sie muss jedoch klar mit Ergebnis- und Cashflow-Hebeln verknüpft sein. Die wirkungsvollsten Anwendungsfälle liegen derzeit in Pricing, Einkauf, Forecasting und Finanzautomatisierung, also dort, wo bessere Daten direkt zu höheren Margen und schnelleren Entscheidungen führen."

Frühere Umsetzung von Wertsteigerungsmaßnahmen

Private-Equity-Unternehmen beschleunigen zudem die Umsetzung ihrer Value-Creation-Pläne. 58 % setzen entsprechende Ressourcen bereits innerhalb der ersten 100 Tage ein, doppelt so viele wie im Vorjahr (29 %). Das spiegelt die steigende Komplexität operativer Verbesserungsprogramme wider.

Trotz dieses früheren Einsatzes bleiben viele Programme hinter den Erwartungen zurück. 65 % der Befragten geben an, dass sie von den in den vergangenen zwei Jahren entwickelten Wertsteigerungszielen weniger als die Hälfte erreicht haben.

Zur Methodologie:

Anfang Februar 2026 befragte das Marktforschungsunternehmen Statista Q im Auftrag von Alvarez & Marsal 200 Private-Equity-Investoren sowie C-Level-Führungskräfte aus Portfoliounternehmen in Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Die Studie umfasste sowohl geschlossene als auch offene Fragen. Die Interviews wurden telefonisch durchgeführt. Die Ergebnisse wurden von Statista Q ausgewertet und konsolidiert und werden anonymisiert dargestellt.

Über Alvarez & Marsal

Alvarez & Marsal (https://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2 F%2Fwww.alvarezandmarsal.com%2Fde%2Fglobal-locations%2Fgermany&data=05%7C02%7CMe ltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b 39e231280768%7C0%7C0%7C639147154389103168%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcG kiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7 C0%7C%7C%7C&sdata=olar4FISk7HaTJ7iOCXKQgF8pjPwj3coFZELKLWwKhs%3D&reserved=0) zählt seit seiner Gründung im Jahr 1983 zu den weltweit führenden Unternehmensberatungen. Das Unternehmen genießt insbesondere für seine Expertise in den Bereichen Leadership, Strategie, Ergebnisverantwortung und Umsetzung höchstes Renommee.

Das Leistungsspektrum von Alvarez & Marsal umfasst Unternehmensberatung, Services zur Optimierung der Geschäftsentwicklung sowie Turnaround-Management - stets mit praxisnahen, auf die individuellen Anforderungen jedes Mandantenzugeschnittenen Lösungen. Gestützt auf ein globales Netzwerkerfahrener Industrieexperten, hochkarätiger und erfahrenden Beraterinnen und Berater - viele mit Board-Level Erfahrung -unterstützt Alvarez & Marsal Unternehmen, Vorstände, Private-Equity-Gesellschaften, Anwaltskanzleien und staatliche Institutionen dabei, Transformationsprozesse zu gestalten, Risiken zu reduzieren und in jeder Wachstumsphase nachhaltigen Wert zu generieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.germanyalvarezandmarsal.com/de (htt ps://deu01.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.germanyalvarez andmarsal.com%2Fde&data=05%7C02%7CMeltem_Catalcam%40hbi.de%7Ccbf138ee7abc4119282 108deb4f356e0%7C5b450ab545f94dc7b41b39e231280768%7C0%7C0%7C639147154389121376%7C Unknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMi IsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=P7bQ6YZziOW6d9%2B8LudCFDr3 IBzUVYnJpwbl3eCtVXE%3D&reserved=0)

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[1] A&M analysierte 240 PE-Exits in Westeuropa im Zeitraum von 2013 bis 2025 mit Fokus auf Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Für die Analyse der EBITDA-Wachstumstreiber wurde eine Teilmenge von 68 Transaktionen ausgewählt, für die über den gesamten Investmentzeitraum vollständige Finanz- und operative Daten vorlagen. Dadurch war eine detaillierte Analyse der einzelnen Wertsteigerungstreiber möglich.

Pressekontakt:

PR-Agentur: HBI Communication Helga Bailey GmbH Corinna Voss M.D./Partner mailto:aandm@hbi.de

Unternehmenskontakt: Alvarez & Marsal Jutta Bamberger Director Go To Market Germany mailto:jbamberger@alvarezandmarsal.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/118051/6277951 OTS: Alvarez & Marsal

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