Alstom: X'Trapolis 2.0 in Melbourne im Betrieb
04.05.2026 - 04:00:14 | boerse-global.deIn Melbourne rollen die ersten Züge der neuen Generation, während in den USA Anwaltskanzleien die Bilanzen prüfen. Alstom erlebt derzeit eine Phase extremer Gegensätze. Während das operative Geschäft in Australien liefert, kämpft der Konzern global mit den Folgen einer Gewinnwarnung.
Der Rollout der X'Trapolis-2.0-Flotte in Australien markiert einen Meilenstein für die Regionalstrategie. Alstom fertigt die Flotte lokal an den Standorten Dandenong und Ballarat. Der Auftrag umfasst zunächst 25 Einheiten im Wert von 300 Millionen Euro.
Langfristig könnte das Programm auf 50 Züge anwachsen. Die neuen Modelle basieren auf der Adessia-Plattform, verfügen über einen durchgängigen Mittelgang und bieten Platz für über 1.200 Passagiere. Sie sollen die ältesten Bestände im Schienennetz von Melbourne ersetzen.
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Juristisches Nachspiel nach Prognose-Korrektur
Parallel dazu wächst der Druck von juristischer Seite. Mehrere US-Kanzleien, darunter Pomerantz, prüfen derzeit Klagen im Namen von Investoren. Hintergrund ist die Mitteilung vom April 2026 zu den vorläufigen Geschäftszahlen.
Alstom räumte dabei Verzögerungen bei großen Rollmaterial-Projekten ein. Diese langsamere Umsetzung belastet die Profitabilität und den Cashflow. Die folgende Kursreaktion rief die Juristen auf den Plan. Diese vermuten nun eine unzureichende Information der Aktionäre über die operativen Risiken.
Strategiewechsel unter neuer Führung
Der seit Frühjahr 2026 amtierende CEO Martin Sion setzt auf Disziplin. Er fordert eine präzisere Planung und eine strikte Umsetzung der Projekte. Das Ziel bleibt eine bereinigte EBIT-Marge von etwa 6,5 Prozent für das kommende Jahr.
Die Herausforderung besteht darin, den massiven Auftragsbestand trotz Lieferkettenproblemen in Gewinn zu verwandeln. Im Mai 2026 veröffentlicht Alstom den vollständigen, geprüften Geschäftsbericht für 2025/26. Dieser Bericht wird Details zum angekündigten Transformationsplan liefern.
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