Alstom: Wasserstoff-Integration nach Cummins-Übernahme
01.05.2026 - 04:24:20 | boerse-global.deAlstom treibt die Digitalisierung des französischen Schienennetzes voran. In Montbard ging Ende April das neue digitale Stellwerk ARGOS in Betrieb. Dieser Schritt soll die Effizienz steigern, während der Konzern mit rechtlichem Gegenwind kämpft.
Digitale Stellwerke für Hochgeschwindigkeitsstrecken
Das System nutzt die „Onvia Lock“-Lösung. Diese ermöglicht eine Echtzeit-Kommunikation mit den Stellwerken. Alstom reduziert damit den Verkabelungsaufwand und senkt die langfristigen Wartungskosten. Rund 400 Spezialisten begleiteten die Installation am Bahnhof Montbard.
Die Technik bildet die Basis für das europäische Zugsicherungssystem ERTMS auf der Schnellstrecke zwischen Paris und Lyon. Aktuell testet Alstom die Robustheit auf einem 30 Kilometer langen Abschnitt. Parallel dazu modernisiert das Unternehmen den Pariser Bahnhof Gare de Lyon für rund 200 Millionen Euro. Das Ziel: mehr Kapazität durch Automatisierung.
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Strategiewechsel und rechtliche Hürden
Außerdem weitet Alstom sein Portfolio bei nachhaltigen Antrieben aus. Der Konzern integriert nun Wasserstoff-Brennstoffzellen in seine Züge. Hierfür kaufte Alstom die entsprechenden Aktivitäten vom Motorenbauer Cummins. Die Technik ergänzt den bereits bestehenden Wasserstoffzug Coradia iLint.
Die operativen Erfolge treffen auf ein schwieriges Marktumfeld. Mehrere Anwaltskanzleien prüfen die Finanzberichterstattung des Unternehmens. Hintergrund ist die Rücknahme einer Cashflow-Prognose im April 2026. Anleger reagierten empfindlich auf die Korrektur der mittelfristigen Margenziele.
Die Aktie verlor im vergangenen Monat rund 30 Prozent an Wert. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf fast 33 Prozent. Am Donnerstag schloss das Papier bei 17,21 Euro. Der Relative-Stärke-Index liegt aktuell bei knapp 32 Punkten. Damit nähert sich der Titel einer technisch überverkauften Zone.
Da die Börsen am heutigen Feiertag geschlossen bleiben, rückt der nächste Handelstag in den Fokus. Dann zeigt sich, wie der Markt die operativen Fortschritte gegen die rechtlichen Risiken abwägt.
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