Alphacool, Carbon-Benchtable

Alphacool setzt mit Carbon-Benchtable und Riesen-Radiator neue Maßstäbe

08.01.2026 - 14:53:12

Alphacool präsentiert auf der CES 2026 ein modulares Carbon-Chassis und eine externe Radiatorbox, um die thermischen Herausforderungen von KI-Acceleratoren und Highend-GPUs zu bewältigen.

Alphacool revolutioniert das High-End-Wasserkühlungssegment. Auf der CES 2026 in Las Vegas präsentierte der deutsche Spezialist zwei Flaggschiff-Produkte für Profis und Extreme-Overclocker: einen modularen Benchtable aus Carbonfaser und die externe Core 1260 Pro Radiatorbox. Beide Lösungen antworten auf die explodierenden thermischen Anforderungen moderner KI-Acceleratoren und Highend-GPUs.

Der Benchtable: Leichtbau-Chassis für maximale Flexibilität

Das Herzstück der Messe ist der neue Alphacool Benchtable. Dieses offene Gehäuse setzt auf unverbaute Zugänglichkeit und Modularität für Hardware-Tester, Overclocker und Systemintegratoren. Während solche Teststände früher simple Metallplatten waren, definiert Alphacool das Segment mit Premium-Materialien neu.

Carbonfaser und CNC-Aluminium

Der Rahmen besteht aus Carbonfaser-Röhren, die durch CNC-gefraste Aluminium-Ecken verbunden sind. Diese Konstruktion macht das Chassis extrem leicht, bietet aber gleichzeitig die nötige Stabilität für schwere, wassergekühlte Komponenten. Das Carbon-Design verwandelt den Benchtable von einer reinen Testplattform in ein Ausstellungsstück für Highend-Hardware.

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Grenzenlose Erweiterbarkeit

Das offene Design nimmt praktisch jede Hardware-Konfiguration auf, inklusive großer E-ATX Workstation-Mainboards. Für Extreme-Overclocker, die ständigen Zugang zu CPU- und GPU-Sockeln für Flüssigstickstoff-Kühler benötigen, ist das essenziell. Das modulare Skelett lässt sich an spezielle Radiator-, Reservoir- oder Multi-GPU-Setups anpassen – frei von den Einschränkungen eines Standard-PC-Gehäuses.

Extreme Kühlleistung: Die Core 1260 Pro Radiatorbox

Parallel zum Benchtable feiert die Core 1260 Pro Radiatorbox ihr Debüt. Diese externe Lösung bekämpft die Hitzeentwicklung leistungshungriger Systeme, indem sie den Wärmetausch komplett aus dem Hauptgehäuse verlagert.

Massive Wärmeabfuhr

Die Radiatorbox ist für einen 1260mm-Radiator ausgelegt – das entspricht der Fläche von drei 420mm-Radiatoren. Bis zu zwölf 140mm-Lüfter können in einer Push-Pull-Konfiguration montiert werden, um Tausende Watt Wärmeleistung abzuführen. Dieses Kühlvolumen zielt nicht nur auf Gamer, sondern explizit auf GPU-intensive Workstations für KI-Entwicklung und Rendering, deren Dauerlast interne Lösungen überfordert.

Komplettgehäuse für saubere Optik

Im Gegensatz zu losen Radiatoren ist die „Radiatorbox“ ein vollständig geschlossenes Gehäuse. Es schützt Lamellen und Lüfter und ermöglicht eine ästhetische Platzierung – etwa unter dem Schreibtisch. Da die Abwärme extern abgeführt wird, bleiben temperaturempfindliche Komponenten wie VRMs und RAM im Hauptsystem kühler.

Erweiterung des Ökosystems: Apex-Fittings und Core-AIOs

Zu den Flaggschiff-Produkten erweitert Alphacool sein Zubehör-Sortiment. Neue Apex-Fittings für Hart- und Schlauchverbindungen (13mm und 16mm) sowie diverse Winkeladapter erleichtern den Aufbau komplexer Kühlkreisläufe im offenen Benchtable.

Für diejenigen, die keine Custom-Loop bauen möchten, zeigte Alphacool zudem die für das zweite Quartal 2026 geplanten Core GPU AIO-Kühler mit 360mm-Radiator. Ebenfalls ausgestellt waren Single-Slot-Wasserblöcke für NVIDIAs RTX 6000 Pro „Blackwell“-GPUs – ein klares Bekenntnis zum professionellen Markt, wo Bauraum in Racks kostbar ist.

Branchenanalyse: Der Trend zu externer und modularer Kühlung

Die Neuheiten spiegeln einen grundlegenden Wandel im Highend-PC-Markt wider. Die Thermal Design Power (TDP) von Top-Prozessoren und Grafikkarten stellt herkömmliche Mid-Tower-Gehäuse vor physikalische Grenzen.

Externe Kühlung wird Mainstream

Externe Kühlung entwickelt sich von einer Nischenlösung zur praktischen Notwendigkeit für Systeme mit über 1000 Watt Leistungsaufnahme. Mit der „Radiatorbox“ bietet Alphacool eine saubere, fertige Lösung an, die das oft provisorische Erscheinungsbild selbstgebauter externer Radiator-Setups beseitigt. Für den KI-Workstation-Markt, wo Geräuschpegel und Thermal Throttling kritisch sind, ist das ein wichtiger Schritt.

Vom Testgerät zum Dauerbetrieb

Auch der Markt für Benchtables wandelt sich. Offene Chassis werden zunehmend als permanente Systeme von Enthusiasten genutzt, die Wartungsfreundlichkeit und Sichtbarkeit der Komponenten schätzen. Alphacools Entscheidung für Carbonfaser zielt klar auf das Luxussegment dieses wachsenden Marktes.

Ausblick und Verfügbarkeit

Sowohl der Benchtable als auch die Core 1260 Pro Radiatorbox sollen noch im ersten Quartal 2026 auf den Markt kommen. Endpreise stehen zwar noch nicht fest, doch die verwendeten Materialien und die Dimensionen der Produkte deuten auf eine Premium-Preisklasse hin.

Die Branche erwartet eine weitere Integration solcher offenen Plattformen mit externen Kühlungen. Die Kombination aus dem zugänglichen Benchtable und der überragenden Kühlleistung der Radiatorbox schafft ein überzeugendes Ökosystem für die nächste Generation leistungshungriger Hardware. Da die Grenzen zwischen enthusiastischen Heimsystemen und professionellen Workstations immer mehr verschwimmen, ist Alphacools modularer Ansatz ideal für beide Zielgruppen aufgestellt.

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