Alphabet Aktie: Pentagon-Deal und neue Fronten
28.04.2026 - 23:34:42 | boerse-global.deGoogle hat eine Vereinbarung mit dem US-Verteidigungsministerium getroffen, die dem Pentagon erlaubt, Googles KI-Modelle für sämtliche rechtmäßigen Regierungszwecke einzusetzen — einschließlich klassifizierter Anwendungen. Damit folgt Alphabet dem Weg, den zuvor bereits OpenAI und xAI gegangen sind.
Der Deal fällt nicht ohne interne Reibung vom Himmel. Hunderte Google-Mitarbeiter haben Konzernchef Sundar Pichai in einer Petition aufgefordert, die Kooperation mit dem Pentagon abzulehnen. Das Unternehmen setzt sich also über den Widerstand aus den eigenen Reihen hinweg — ein Zeichen, wie ernst es das Verteidigungsgeschäft nimmt.
Wachsender Markt, wachsende Rivalität
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Die Citigroup hat ihre globale KI-Marktprognose zuletzt deutlich nach oben korrigiert: auf über 4,2 Billionen Dollar bis 2030, davon rund 1,9 Billionen Dollar allein im Unternehmensbereich. Ein Markt dieser Größenordnung zieht Investitionen wie ein Magnet an — und schärft den Wettbewerb erheblich.
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Genau dort entbrennt die eigentliche Auseinandersetzung. Anthropic, mit einer Jahresumsatzrate von inzwischen über 30 Milliarden Dollar, gilt laut Citi als führender Anbieter für Enterprise-KI. Google hat das Unternehmen mit Investitionen von bis zu 40 Milliarden Dollar unterstützt — profitiert also indirekt vom Anthropic-Wachstum, während es gleichzeitig mit eigenen Modellen im selben Markt antritt.
Australien dreht an der Gebührenschraube
Auf einem ganz anderen Schauplatz droht Alphabet Gegenwind aus dem Süden. Die australische Regierung plant eine Abgabe von 2,25 Prozent auf lokale Umsätze von Google, Meta und TikTok — es sei denn, diese Unternehmen einigen sich freiwillig auf Vergütungsvereinbarungen mit australischen Medienverlagen. Der Entwurf soll ab dem Fiskaljahr 2025/26, also ab Juli dieses Jahres, gelten.
Für sich genommen ist das kein existenzielles Risiko. Aber es steht für einen globalen Trend: Regierungen weltweit suchen nach Wegen, Tech-Plattformen an den Kosten lokaler Nachrichtenproduktion zu beteiligen. US-Präsident Trump hat zwar Druck gegen solche Digitalsteuern signalisiert, die australische Regierung zeigte sich davon unbeeindruckt.
Dazu kommt die Expansion im KI-Suchbereich: YouTube testet aktuell eine konversationelle Suche namens "Ask YouTube", die direkt im Videofeed KI-generierte Antworten liefert. Für Alphabet bedeutet das eine weitere Möglichkeit, die eigene Plattformstärke mit KI zu verzahnen — und die Werbereichweite zu verteidigen, bevor Konkurrenten diese Lücke füllen.
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