Alpen-Immobilien, Luxus

Alpen-Immobilien: Luxus trotzt Krise, Schnee wird zur Währung

22.01.2026 - 19:13:12

Die Preise für Skiimmobilien in hochgelegenen Top-Destinationen wie Gstaad und St. Moritz steigen weiter. Schneesicherheit wird zum entscheidenden Werttreiber und spaltet den Markt.

Der Immobilienmarkt in den Alpen startet robust ins Jahr 2026. Besonders in hochgelegenen Top-Skigebieten ziehen die Preise weiter an. Eine aktuelle Marktanalyse zeigt: Schneesicherheit entwickelt sich zum entscheidenden Kriterium für die Wertstabilität.

Luxus-Destinationen brechen alle Rekorde

Die exklusivsten und teuersten Skiimmobilien stehen in der Schweiz. Gstaad und St. Moritz führen das Ranking an:
* In Gstaad fordern Verkäufer für Spitzenobjekte über 45.000 Euro pro Quadratmeter.
* In St. Moritz kosten Ferienwohnungen im gehobenen Segment mindestens 23.700 Euro pro Quadratmeter.

Die Nachfrage übertrifft das Angebot bei weitem. Strenge Bauvorschriften wie die “Lex Weber” in der Schweiz verschärfen die Knappheit zusätzlich.

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Auch Österreichs Top-Adressen legen kräftig zu. In Kitzbühel stiegen die Preise für Bestandshäuser in den letzten fünf Jahren um 43 Prozent. Ein neues Haus kostete 2025 im Schnitt 1,35 Millionen Euro. In großen Tiroler Skiorten wie Ischgl und St. Anton am Arlberg legten die Hauspreise im selben Zeitraum sogar um fast 60 Prozent zu.

Klimawandel spaltet den Markt

Der Klimawandel wird zum entscheidenden Preisfaktor. Investoren setzen klar auf Standorte mit verlässlicher Schneelage. Eine Studie von ImmoScout24 bestätigt: Hochgelegene Skigebiete verzeichnen eine überdurchschnittliche Preisentwicklung.

Experten warnen: Bei einer globalen Erwärmung um zwei Grad könnte etwa die Hälfte der europäischen Skigebiete Schneemangel drohen. Diese Prognose treibt die Nachfrage in Regionen über 2.800 Meter Seehöhe. Gleichzeitig wächst die Preiskluft zwischen hoch- und niedriggelegenen Resorts.

Doch wie reagiert der Markt? Die Zukunft gehört Ganzjahresdestinationen. Resorts, die auch im Sommer mit Freizeit-, Kultur- und Gastronomieangeboten punkten, sind klar im Vorteil.

Neue Trends treiben die Nachfrage

Drei Faktoren befeuern den Markt aktuell:
1. Flexibles Arbeiten: Immer mehr Menschen verlegen ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft in die Alpen.
2. Strenge Gesetze: Regelungen für Zweitwohnsitze in Österreich verknappen das Angebot weiter.
3. Internationale Käufer: Investoren aus Großbritannien, den USA und dem Nahen Osten suchen sichere Häfen für ihr Kapital.

Antworten darauf sind neue Projektideen. Einige Entwickler setzen auf flexible Nutzungskonzepte, die Hauptwohnsitz und touristische Vermietung kombinieren.

Vom “Escape” zum “Lifestyle”-Investment

Analysten beobachten einen grundlegenden Wandel. Alpenimmobilien gelten nicht mehr als saisonaler Rückzugsort, sondern als permanentes Lifestyle-Investment. Eine Umfrage unter vermögenden Privatpersonen zeigt: Fast drei Viertel würden einen Vollzeitwohnsitz in den Alpen in Betracht ziehen.

Die Polarisierung des Marktes dürfte sich 2026 fortsetzen. Das Ultra-Premium-Segment der Top-Destinationen wird voraussichtlich weiter steigen. In mittleren Preissegmenten entscheiden lokale Wirtschaftskraft und die wahrgenommene Zukunftssicherheit des Standorts.

Langfristig gewinnen jene Destinationen, die authentische Erlebnisse in intakter Natur bieten – und das 365 Tage im Jahr.

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