Alle reden wieder über Genesis – warum die Kultband gerade ein Mega-Comeback in deinen Playlists feiert
27.01.2026 - 18:58:16Genesis sind eine dieser Bands, bei denen sofort ein Film im Kopf angeht. Für viele sind sie die Musik der Eltern – aber scroll mal durch TikTok und YouTube: Die Songs der Briten tauchen plötzlich wieder in Edits, Throwback-Clips und Live-Reaction-Videos auf.
Ob legendäre Phil-Collins-Ballade oder 80s-Synth-Ohrwurm: Die Spannung rund um Genesis ist wieder da. Nostalgie trifft Internet-Hype – und du fragst dich: Muss ich mir das heute noch geben?
Klare Antwort: Wenn du auf große Melodien, Storytelling und Gänsehaut-Momente im Live-Konzert stehst, kommst du an Genesis kaum vorbei.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Genesis bringen zwar aktuell kein neues Studioalbum raus, aber ein paar Songs laufen auf Streaming & Radio seit Jahren wie festgetackert in den Playlists – und werden gerade durch Social Media wieder angeschoben.
- "Invisible Touch" – Der große 80s-Ohrwurm der Band. Synths, catchy Hook, perfekte Hookline für Edits und Throwback-Reels. Viele Fans entdecken den Track erst jetzt über Clips und denken: "Wait… DAS ist Genesis?!"
- "Land of Confusion" – Politisch aufgeladen, aber mit riesigem Refrain. Das Ding taucht regelmäßig in Memes und Video-Essays auf. Der stampfende Beat und der singalong-verdächtige Chorus machen ihn zur perfekten Hymne, wenn du etwas wuchtigeres suchst.
- "Mama" – Düster, creepy, fast schon cineastisch. Der Track ist ein Fan-Favorit bei Reaction-YouTubern, weil sich der Spannungsbogen langsam aufbaut und dann richtig explodiert. Wenn du nur einen Genesis-Song hören willst, um den Vibe zu checken: nimm den.
Dazu kommen Evergreens wie "I Can't Dance" oder "That's All", die immer wieder auf Playlists wie "80s Classics", "Soft Rock" oder "Throwback Anthems" landen. Die Band lebt 2020er-Style eher über ihre Legacy als über neue Releases – aber genau das sorgt gerade für diesen Retro-Hype.
Das Netz feiert: Genesis auf TikTok & Co.
Genesis sind nicht die Band, die jeden Tag neue Stories raushaut – aber ihre Songs haben ein zweites Leben online bekommen. Fan-Accounts posten alte Live-Mitschnitte, junge Creator reagieren auf die ikonischen Drums und Collins' Stimme, und ganze Konzert-Mitschnitte werden wieder hochgespült.
Vor allem Clips der großen Tourneen mit Phil Collins am Mikro und die letzte große Abschiedsrunde "The Last Domino?" werden gestreamt, geschnitten und kommentiert. Dazu kommen Mashups und Remixes, die Genesis mit modernen Beats kombinieren – perfekt, wenn du dich erstmal langsam an den Sound rantasten willst.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Besonders beliebt: Live-Versionen von "Mama" und "Domino", bei denen Licht, Drums und Performance eine riesige Wall of Sound bauen. Viele Kommentare drehen sich um exakt das: "Wie konnten die das damals schon SO fett klingen lassen?"
Erlebe Genesis live: Tour & Tickets
Genesis selbst haben ihre große Abschiedstour "The Last Domino?" bereits abgeschlossen. Die Band ist aktuell nicht mehr aktiv auf Tour, und es sind derzeit auch keine neuen Live-Termine offiziell angekündigt.
Was es aber weiterhin gibt: Livemitschnitte, Live-Alben und eine Menge offizielles Material, das nahezu ein komplettes Konzertgefühl ins Wohnzimmer holt. Auf der offiziellen Bandseite findest du Releases, Merch und Infos zu vergangenen Touren.
Hier auf der offiziellen Genesis-Seite alles checken
Wenn du das volle Live-Gefühl willst, lohnt es sich, nach Tribute-Bands in deiner Nähe zu suchen – viele davon orientieren sich 1:1 an den großen Genesis-Produktionen und spielen die Klassiker mit kompletter Licht-Show. Internationale Ticketplattformen listen außerdem gelegentlich einmalige Special-Events mit ehemaligen Mitgliedern oder Orchester-Projekten, aber eine klassische Genesis-Welttournee ist aktuell nicht in Sicht.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Genesis starten Ende der 60er in England – zunächst als Schülerband, stark beeinflusst von Rock, Theater und langen, epischen Songs. In der frühen Phase steht vor allem Peter Gabriel im Fokus: schräge Kostüme, Masken, ausufernde Songs, progressive Rock-Epen. Das war mehr Kunst-Performance als klassischer Pop.
Der große Turning Point kommt, als Peter Gabriel aussteigt und Phil Collins, ursprünglich Drummer, zum Frontmann wird. Ab da wird der Sound zugänglicher, radio-tauglicher, aber immer noch clever arrangiert. Diese Mischung aus Progressive Rock und Pop-Hooks macht Genesis zur Stadionband.
Mit Alben wie "Duke", "Abacab" und vor allem "Invisible Touch" schaffen sie den Sprung in den absoluten Mainstream: Mehrfach Gold- und Platin-Auszeichnungen, Nummer-1-Charterfolge in UK und den USA, ausverkaufte Tourneen weltweit. Parallel startet Phil Collins eine monströse Solo-Karriere – was die Bekanntheit der Marke Genesis noch weiter pushed.
Die 80er und frühen 90er sind der Peak: Mega-Bühnen, aufwendige Licht-Shows, ikonische Musikvideos. Songs wie "Throwing It All Away", "Tonight, Tonight, Tonight" oder "Jesus He Knows Me" laufen auf MTV rauf und runter. Später wird es ruhiger, Besetzungen wechseln, Solo-Projekte rücken stärker in den Vordergrund – aber der Backkatalog bleibt ein absoluter Schatz für jede Playlist, die etwas tiefer graben will.
Heute werden Genesis oft in einem Atemzug mit Acts wie Pink Floyd oder Yes als eine der prägendsten Rockbands ihrer Ära genannt – nur mit deutlich mehr Pop-Appeal. Genau deshalb funktionieren ihre Songs auch 2020er-tauglich in Playlists zwischen The Weeknd, Harry Styles oder Coldplay.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du nur schnell durchskippen willst, wirken Genesis vielleicht erstmal wie "Elternmusik". Aber gib der Band mehr als 30 Sekunden – die Tracks sind so gebaut, dass sie Spannung aufbauen und dich dann mit großen Refrains belohnen.
Für Newcomer: Starte mit "Invisible Touch", "I Can't Dance" und "Land of Confusion". Wenn du das feierst, geh tiefer und probier "Mama" und längere Tracks wie "Domino". So merkst du schnell, ob du eher auf die Pop-Hits oder die epischen Story-Songs stehst.
Für Fans, die über Phil Collins oder TikTok-Edits reingekippt sind, lohnt sich ein kompletter Deep Dive durch die Alben – viele feiern gerade genau diesen Retro-Sound wieder ab. Und selbst wenn du Genesis nur über Livemitschnitte erlebst: Die Energie, das Publikum, die Show – das kommt auch im Stream noch ziemlich nahe ans echte Live-Konzert-Feeling.
Unterm Strich: Der Hype um Genesis ist weniger ein kurzfristiger Trend, sondern eher ein Comeback der Klassiker in einer neuen Generation. Wenn du Bock auf große Emotionen, starke Hooks und Songs mit Geschichte hast, ist das deine Einladung, Genesis endlich auf deine Playlist zu ziehen – und vielleicht genau den Ohrwurm zu finden, der länger bleibt als jeder TikTok-Sound.


