Alkoholfreies Bier wird zum Sportgetränk der Nation
07.01.2026 - 19:13:12Der „Dry January“ 2026 beschert alkoholfreiem Bier Rekordabsätze. Das Getränk etabliert sich endgültig als isotonischer Durstlöscher für Breitensportler und löst sich vom Image des Autofahrer-Biers. Branchenverbände melden eine historische Marktverschiebung.
Fast jedes zehnte Bier ist alkoholfrei
Die Zahlen sind eindeutig: Der Marktanteil von alkoholfreiem Bier in Deutschland rast auf die Zehn-Prozent-Marke zu. Das bestätigte der Deutsche Brauer-Bund (DBB) diese Woche. „Inzwischen ist fast jedes zehnte gebraute Bier alkoholfrei“, so Hauptgeschäftsführer Holger Eichele.
Die Produktion hat sich in zwei Jahrzehnten mehr als verdoppelt. Der Trend ist kein kurzer Januar-Effekt, sondern ein langfristiger Umbruch. Die Zielgruppe hat sich radikal gewandelt: Statt nur für Autofahrer ist das Getränk heute ein Lifestyle-Statement für die Generation Z und gesundheitsbewusste Sportler.
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Brauereien setzen auf Sport-Marketing
Große Brauereien wie Krombacher bestätigen den Boom. „Das Wachstum im alkoholfreien Segment ist dynamisch und geht weit über Aktionsmonate hinaus“, sagte Marketing-Leiter Lars Dammertz am Dienstag. Für die Brauereien wird dieses Segment zum entscheidenden Zukunftsmarkt.
Die Werbebotschaft hat sich komplett geändert. Es geht nicht mehr um den Verzicht, sondern um den sportlichen Mehrwert. Moderne Brauverfahren entziehen den Alkohol schonend und erhalten so Vitamine und den vollen Geschmack. Genau das macht es für Sportler attraktiv.
Isotonisch und entzündungshemmend
Die Wissenschaft gibt dem Trend recht. Sportmediziner betonen die idealen Regenerationseigenschaften von alkoholfreiem Weizenbier:
* Isotonie: Die Flüssigkeit wird besonders schnell vom Körper aufgenommen.
* Polyphenole: Diese Pflanzenstoffe aus Hopfen und Malz wirken entzündungshemmend.
Studien, etwa der TU München, deuten darauf hin, dass das Getränk die Infektanfälligkeit nach Extrembelastung senken kann. Experten raten Sportlern aber zu „0,0%“-Varianten, um jeden Restalkohol auszuschließen.
Vom Ersatz zum eigenständigen Produkt
Die Entwicklung zeigt einen Kulturwandel. In der Vereinsumkleide gehört das „Bier danach“ weiter zur Tradition – doch in der Flasche ist heute oft 0,0 Prozent. Der soziale Druck, Alkohol zu trinken, schwindet.
Deutschland geht dabei einen eigenen Weg. Statt auf künstliche Energy-Drinks setzen Sportler hier auf ein Reinheitsgebot-Produkt. Der „Dry January“ wirkt als Türöffner: Viele probieren neue Sorten aus und bleiben ihnen auch nach dem Monat treu.
Für 2026 erwarten Marktbeobachter spezielle „Sport-Editionen“ und eine größere Verfügbarkeit vom Fass. Das alkoholfreie Bier ist kein Ersatz mehr, sondern der Protagonist einer neuen Sporternährung.
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