Alice in Chains 2026: Kommt die Grunge-Legende nach Deutschland?
18.02.2026 - 20:26:12 | ad-hoc-news.deGrunge ist nie wirklich weg gewesen – aber 2026 fühlt es sich so an, als würde die alte Seattle-Energie noch einmal richtig hochkochen. Alice in Chains tauchen in Festival-Line-ups, Fanforen und TikTok-Edits ständig auf, überall kursieren neue Tour- und Deutschland-Gerüchte. Für viele aus der Gen Z ist das die erste echte Chance, eine der prägendsten Bands der 90er live zu erleben – für ältere Fans geht es um nichts weniger als die Rückkehr eines Soundtracks ihres Lebens.
Aktuelle Alice in Chains Tourdaten & offizielle Updates checken
Gleichzeitig sorgt der Mix aus Nostalgie, moderner Produktion und überraschend jungen Fanbases für heftigen Buzz. Auf Reddit diskutieren Leute seitenlang mögliche Europa-Termine, auf TikTok gehen Clips von „Nutshell“ und „Man in the Box“ mit Millionen-Views durch die Decke – oft von Kids, die 2002 bei „Dirt“ gerade mal im Kindergarten gewesen wären. Also: Was passiert da gerade, und wie stehen die Chancen, dass Alice in Chains 2026 auch in Deutschland aufschlagen?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Wenn du die letzten Wochen die Musikwelt halbwegs verfolgt hast, kommst du an Alice in Chains kaum vorbei. In US-Medien ist immer wieder die Rede von möglichen weiteren Tour-Blöcken nach ihrer ausgedehnten Co-Headliner-Runde in Nordamerika in den letzten Jahren. Besonders auffällig: Immer mehr Interviews mit Jerry Cantrell drehen sich nicht mehr nur um Solo-Kram, sondern sehr deutlich um Band-Aktivitäten, Studiozeit und die Zukunft von Alice in Chains als Live-Act.
In mehreren Gesprächen – etwa in US-Rockpodcasts und Magazinen – wurde Cantrell in den letzten Monaten sinngemäß zitiert, dass die Band "immer Ideen" habe und dass sie sich "zeitnah wieder mehr auf Live-Shows konzentrieren" wolle. Konkrete Europa-Daten sind zwar offiziell noch nicht bestätigt (Stand: Februar 2026), aber Booking-Rumors häufen sich: In Fanforen tauchen Hinweise auf Gespräche mit großen europäischen Festival-Promotern auf, darunter auch Namen wie Rock am Ring, Nova Rock oder Werchter. Seriös belegt ist das nicht, aber die Indizien passen ins Bild.
Was wir dagegen ziemlich klar sehen: Die Band pflegt ihre Channels wieder deutlich aktiver. Auf der offiziellen Website und in den Socials werden Tour-Rückblicke, Live-Fotos und Throwbacks häufiger geteilt, als es in den ruhigen Phasen der Fall war. Genau das ist oft ein Vorläufer für neue Tour-Announcements. Auch Streaming-Zahlen ziehen wieder an: Auf Spotify landen Klassiker wie „Rooster“, „Would?“ und „Down in a Hole“ immer wieder in neuen Rock- und 90s-Playlists, was die Relevanz der Band für jüngere Hörer:innen massiv hochschraubt.
Für deutsche Fans ist spannend, dass Alice in Chains in der Vergangenheit Europa meist blockweise abgearbeitet haben. Wenn ein neuer Run angekündigt wurde, waren Städte wie Berlin, Köln oder Hamburg fast immer feste Größen im Routing – dazu gerne ein, zwei Festival-Slots. Das bedeutet: Sollte ein Europa-Leg 2026 real werden, sind die Chancen für Deutschland-Auftritte sehr ordentlich. Dazu kommt, dass der hiesige Markt traditionell stark auf Gitarrenmusik reagiert. Die Grunge- und Alternative-Welle hält sich bei uns hartnäckiger als anderswo, was Promotern in Deutschland zusätzliche Sicherheit gibt.
Ein weiterer Faktor: Jubiläen. Viele Fans rechnen damit, dass Labels und Band das 35-jährige Jubiläum von „Facelift" (1990) und den anhaltenden Hype um „Dirt" erneut nutzen könnten, um Special-Shows, komplette Album-Sets oder zumindest fokussierte Setlists zu fahren. Gepaart mit Merch-Drops und Vinyl-Reissues wäre ein Europa-Run für 2026 wirtschaftlich extrem attraktiv. Für dich als Fan heißt das: Augen auf die Tourseite, Alerts bei Ticketportalen setzen und Socials im Blick behalten.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch wenn für Deutschland aktuell noch keine festen Termine gelistet sind, lässt sich aus den letzten Tourzyklen ziemlich genau ableiten, wie eine Alice in Chains-Show 2026 aussehen könnte. Die Band hat in den letzten Jahren ein starkes Hybrid-Set gespielt, das sowohl die Layne-Staley-Ära als auch die Kapitel mit William DuVall respektiert und zusammenführt.
Typischerweise starten Alice in Chains live mit einem der größeren Banger: „Check My Brain" oder „Again" sind in den vergangenen Jahren häufig als Opener aufgetaucht. Danach kommt ein wuchtiger Block aus Klassikern – „Them Bones", „Dam That River", „We Die Young" – Songs, die sofort klarmachen, dass hier niemand nostalgischen Soft-Grunge serviert, sondern eine Band, die ihre Riffs immer noch brutal auf den Punkt bringt.
Ein zentrales Element jeder Show ist der Mid-Tempo- und Balladen-Teil. „Down in a Hole" und „Nutshell" gehören fast schon zum Pflichtprogramm und werden regelmäßig zu den emotionalen Höhepunkten des Abends. Gerade „Nutshell" sorgt immer wieder für Gänsehaut-Momente: Das Publikum singt jede Zeile mit, viele halten Feuerzeuge oder Handylichter hoch, und die Band lässt die Nummer oft bewusst atmen, ohne große Showeffekte. Hier merkst du, wie stark die Texte und Harmonien auch Jahrzehnte später noch ziehen.
Dazu kommt Material von den neueren Alben wie „Black Gives Way to Blue", „The Devil Put Dinosaurs Here" und „Rainier Fog". Songs wie „Your Decision", „Hollow", „Stone" oder „Never Fade" haben sich in den Setlists etabliert und zeigen, dass Alice in Chains nicht nur vom Erbe der 90er lebt. Gerade live funktionieren die moderner produzierten Tracks erstaunlich hart, oft schwerer und massiver als auf Platte. Viele jüngere Fans sind überhaupt erst über diese Songs in die Band reingekippt und feiern dann die älteren Tracks umso mehr.
Atmosphärisch darfst du dir die Shows dunkel, dicht und eher minimalistisch vorstellen. Keine übertriebenen LED-Orgien, sondern fokussiertes Licht, viel Gegenlicht, starke Silhouetten und eine Backline, die eher nach „Band im Proberaum mit Stadion-Sound" aussieht als nach perfekt gebügelter Pop-Produktion. Genau das macht den Reiz aus: Du spürst, dass Alice in Chains immer noch eine Rockband sind, die auf Bühnen lebt, nicht in TV-Studios.
Setlist-technisch sind laut Fans in den letzten Tourrunden besonders diese Songs fast immer dabei gewesen (mit leichten Variationen je nach Abend):
- „Man in the Box"
- „Rooster"
- „Would?"
- „Them Bones"
- „Dam That River"
- „Angry Chair"
- „No Excuses"
- „Nutshell"
- „Down in a Hole"
- „We Die Young"
- „Check My Brain"
- „Your Decision"
- „Hollow"
- „Stone"
Gerade „Rooster" und „Would?" werden meist ganz ans Ende der Show gelegt, oft als Zugaben – ein massiver singalong-Finale-Moment. Wer auf seltenere Perlen hofft, hat je nach Tour-Phase auch Chancen auf „Rain When I Die", „God Am" oder „Junkhead". Wenn 2026 ein spezifisches Jubiläum gefeiert wird, könnte es sogar sein, dass „Dirt"-Songs noch stärker im Mittelpunkt stehen – das wäre für viele Hardcore-Fans das absolute Sahnehäubchen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
In den einschlägigen Subreddits und Kommentarspalten laufen die Spekulationen gerade heiß. Besonders häufig drehen sich die Diskussionen um drei Themen: Europa-Termine, mögliche Special-Sets und Ticketpreise.
Zum Thema Europa liest man immer wieder die gleichen Muster: Einige Fans behaupten, Kontakte bei Booking-Agenturen hätten „durchblicken lassen", dass die Band angefragt sei. Andere verweisen darauf, dass in den letzten Jahren oft erst US-Daten bestätigt wurden und Europa später nachgezogen ist. Viele tippen auf einen Zeitrahmen Spätsommer bis Herbst 2026, angelehnt an frühere Tour-Routings. Reddit-User aus UK und Skandinavien diskutieren bereits potentielle Venues, Deutsche kommentieren darunter mit Wunschlisten: Columbiahalle Berlin, Palladium Köln, Edel-Optics-Arena Hamburg oder Festhalle Frankfurt werden besonders oft genannt.
Die zweite große Theorie: Special-Sets rund um „Dirt" oder „Facelift". Immer wenn Bands runde Jubiläen feiern, gibt es Fans, die komplette Album-Performances fordern. Bei Alice in Chains ist das nicht anders. Auf TikTok kursieren Edits, in denen imaginäre Setlists gezeigt werden: erst „Facelift" am Stück, dann ein Best-of-Block. Realistisch ist das zwar nicht zwingend, aber einzelne Shows mit erweitertem „Dirt"-Schwerpunkt sind absolut denkbar, vor allem bei Festivals oder in Metropolen, wo besonders viele Hardcore-Fans auflaufen.
Dann wären da noch die Tickets. Nach den Preiswellen der letzten Jahre sind viele Fans vorsichtig geworden. In Diskussionen liest man Verweise auf andere Rock-Acts, die inzwischen 100 Euro und mehr für normale Stehplätze aufrufen. Bei Alice in Chains lagen die Preise in Europa in der Vergangenheit meist darunter, eher im Bereich 50–80 Euro für reguläre Tickets, je nach Venue und Land. Aktuell wird viel spekuliert, ob die Band diesem Kurs treu bleibt oder ob sie – wie fast alle – anziehen muss. Gerade jüngere Fans äußern die Sorge, dass sie zwar über TikTok in die Band reingezogen wurden, sich die Tickets dann aber nicht leisten können.
Spannend ist auch, wie unterschiedlich die Wahrnehmung der "aktuellen" Band-Besetzung ausfällt. Auf TikTok gibt es Kommentare wie: "Erst jetzt gecheckt, dass das nicht mehr Layne ist – aber William killt es trotzdem". Viele Gen-Z-Fans sind erst mit Clips der neueren Live-Shows eingestiegen und akzeptieren DuVall selbstverständlich als Frontmann. In älteren Foren-Threads ist dagegen immer noch viel Nostalgie für die Original-Ära zu spüren, oft aber kombiniert mit Respekt dafür, wie respektvoll die Band mit Laynes Erbe umgeht.
Eine weitere Fan-Fantasie, die immer wieder auftaucht: eine gemeinsame Europa-Tour mit anderen 90s-Größen. Namen wie Soundgarden (bzw. deren verbliebene Mitglieder in neuen Konstellationen), Pearl Jam oder Stone Temple Pilots werden ständig in denselben Threads genannt. Realistisch ist eine solche Mega-Combo schwierig, aber Co-Headliner-Slots mit anderen Alternative-Bands sind keineswegs ausgeschlossen. Aus Marketingsicht wäre das ein Traum für Promoter – und Fans würden bei so einem Package vermutlich jede Arena ausverkaufen.
Kurz gesagt: Die Community ist wach, informiert und emotional voll drin. Gerüchte werden kritisch beäugt, aber wenn auch nur ein halbwegs verlässlicher Hinweis auf Europa 2026 auftaucht, explodieren die Kommentarspalten innerhalb von Minuten. Genau das erhöht den Druck auf Veranstalter, schnell und klar zu kommunizieren, sobald etwas spruchreif ist.
Alle Daten auf einen Blick
Da offizielle, detaillierte Deutschland-Daten für 2026 (Stand Februar 2026) noch nicht flächendeckend veröffentlicht sind, hier eine Übersicht, wie du strukturierte Infos im Blick behalten kannst und welche typischen Daten aus vergangenen Tourzyklen als Orientierung dienen:
| Kategorie | Beispiel / Erwartung | Hinweis für Fans in Deutschland |
|---|---|---|
| Möglicher Tourzeitraum Europa 2026 | Spätsommer bis Herbst (August–November, orientiert an früheren Runs) | Urlaubsplanung flexibel halten, Alerts bei Ticketportalen setzen |
| Typische deutsche Städte | Berlin, Köln, Hamburg, München (teils Frankfurt, Stuttgart) | Reiseoptionen prüfen, insbesondere Bahn-Sparpreise & Mitfahrgelegenheiten |
| Durchschnittlicher Ticketpreis (frühere Touren) | ca. 50–80 Euro für Stehplatz, je nach Venue | Frühbucher sparen, Resale-Plattformen kritisch prüfen |
| Letzte Studioalben | „Black Gives Way to Blue" (2009), „The Devil Put Dinosaurs Here" (2013), „Rainier Fog" (2018) | Ideale Vorbereitung für die Setlist der neueren Songs |
| Wichtige 90s-Releases | „Facelift" (1990), „Dirt" (1992), „Jar of Flies" (EP, 1994), „Alice in Chains" (1995) | Klassiker, die live immer wieder auftauchen |
| Streaming-Highlight-Songs | „Man in the Box", „Rooster", „Would?", „Down in a Hole", „Nutshell" | Gute Einstiegspunkte für neue Fans, wenn du die Band kennenlernen willst |
| Offizielle Tourinfo-Quelle | aliceinchains.com/tour | Nur hier gelten Termine als wirklich bestätigt |
| Typische Showlänge | ca. 90–110 Minuten | Genug Zeit für Hits + Deep Cuts, rechtzeitig anreisen |
Sobald feste deutsche Termine existieren, wirst du sie zuerst auf der offiziellen Tourseite und bei den großen lokalen Ticketanbietern finden. In der Zwischenzeit lohnt es sich, vergangene Setlists auf Plattformen wie setlist.fm zu checken, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Alice in Chains ihre Abende strukturieren.
Häufige Fragen zu Alice in Chains
Damit du im Alice-in-Chains-Kosmos wirklich sattelfest bist, haben wir die wichtigsten Fragen rund um die Band für dich zusammengefasst – von der Geschichte bis zum möglichen Deutschland-Konzert 2026.
Wer sind Alice in Chains überhaupt und warum sind sie so wichtig?
Alice in Chains gehören neben Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden zu den zentralen Bands der Seattle-Szene Anfang der 90er. Ihr Mix aus schweren Metal-Riffs, düsteren Harmonien und extrem persönlichen Texten hat den Grunge-Sound entscheidend geprägt. Im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen klangen Alice in Chains aber immer härter und finsterer, oft näher am Metal als am klassischen Alternative Rock.
Alben wie „Facelift" und vor allem „Dirt" gelten heute als absolute Meilensteine. Viele Musiker:innen aus Metalcore, Post-Grunge und sogar Emo nennen Alice in Chains als Einflüsse – die Band hat also weit über ihre eigene Generation hinaus Spuren hinterlassen. Gleichzeitig haben ihre Akustik-EPs wie „Jar of Flies" gezeigt, dass sie nicht nur laut, sondern auch extrem verletzlich und ruhig können.
Was ist mit Layne Staley passiert und wie geht die Band damit um?
Layne Staley, der ursprüngliche Sänger von Alice in Chains, war eine der markantesten Stimmen der 90er. Seine Kämpfe mit Drogenabhängigkeit waren leider kein Geheimnis, und 2002 starb er an den Folgen eben dieser Sucht. Für viele Fans fühlte es sich damals so an, als wäre damit auch die Band vorbei. Jahrelang gab es nur vereinzelte Auftritte, meist Tribut-Events oder einmalige Shows.
Als Alice in Chains in den 2000ern schließlich mit William DuVall als neuem Sänger zurückkehrten, war die Skepsis riesig. Die Band ging das bewusst respektvoll an: Sie versuchten nicht, Layne zu „ersetzen", sondern präsentierten DuVall als eigenen Charakter. Live teilt er sich die Vocals mit Jerry Cantrell, wodurch die typischen zweistimmigen Gesänge erhalten bleiben. Viele Fans, die der Band eine Chance gaben, fanden heraus, dass die Songs zwar anders, aber immer noch extrem stark funktionieren.
Wie anders klingen die neueren Alben im Vergleich zu den 90ern?
Die Alben ab „Black Gives Way to Blue" klingen erwachsener, etwas moderner produziert und an einigen Stellen weniger zerstörerisch als die 90s-Releases. Die dunkle Stimmung ist aber nach wie vor da: Themen wie Verlust, Sucht, innere Zerrissenheit und gesellschaftliche Spannungen ziehen sich weiterhin durch die Texte. Musikalisch bleiben die typischen Cantrell-Riffs und die zweistimmigen Gesangslinien erhalten, hinzu kommen teils breitere Arrangements.
Interessant ist, dass viele jüngere Fans gerade über die neuen Songs in die Band reingekommen sind. Tracks wie „Check My Brain", „Your Decision", „Hollow" oder „Stone" laufen im Streaming extrem gut und tauchen in modernen Rock-Playlists neben ganz aktuellen Acts auf. Wenn du eher mit 2000er- oder 2010er-Rock sozialisiert bist, könnten die neueren Alben für dich der einfachste Einstieg sein – und von dort aus arbeitest du dich dann zurück zu „Dirt" und „Facelift".
Kommen Alice in Chains 2026 sicher nach Deutschland?
„Sicher" ist im Februar 2026 noch nichts, solange es keine offiziellen Ankündigungen gibt – und die laufen immer über die Band selbst und die einschlägigen Ticketseiten. Aber: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Historisch haben Alice in Chains Europa selten komplett ausgelassen, und Deutschland war meist ein Kernmarkt auf ihren Touren. Die aktuelle Fan-Nachfrage, der Streaming-Hype und die verstärkte Präsenz in den Medien sprechen dafür, dass auch die Promoter hierzulande großes Interesse haben.
Realistisch ist folgendes Szenario: Zuerst tauchen US- oder Festival-Ankündigungen auf, kurze Zeit später werden einzelne Europa-Shows oder Festival-Bookings ergänzt. Wenn Deutschland nicht direkt in der ersten Welle dabei ist, kann es durchaus sein, dass kleinere Happen später nachgeschoben werden. Ab dem Moment, wo auf aliceinchains.com/tour etwas mit deutscher Stadt draufsteht, kannst du davon ausgehen, dass es ernst ist.
Wie bereitest du dich optimal auf ein Alice-in-Chains-Konzert vor?
Wenn du zum ersten Mal eine derartige Band live sehen willst, lohnt sich ein bisschen Vorbereitung – gerade, weil die Shows emotional und musikalisch ziemlich intensiv sein können. Ein paar Tipps:
- Erstelle dir eine Playlist mit den wahrscheinlichsten Setlist-Songs: Kombiniere Klassiker wie „Man in the Box", „Rooster", „Would?", „Them Bones" und „Nutshell" mit neueren Tracks wie „Check My Brain", „Your Decision", „Hollow" und „Stone".
- Zieh dir ein komplettes Album am Stück rein – idealerweise „Dirt" oder „Rainier Fog" – um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Band Spannungsbögen baut.
- Checke ein paar aktuelle Live-Videos auf YouTube, um zu sehen, wie die Band heute auftritt. Das nimmt dir eventuell auch die Skepsis gegenüber der Besetzung ohne Layne.
- Ohren schützen nicht vergessen – die Band spielt traditionell eher laut, und die Riffs leben von Druck.
- Plan deine Anreise frühzeitig. Gerade bei großen Städten können ÖPNV und Rückreise nach der Show sonst zum Stressfaktor werden.
Lohnt es sich noch, die Band live zu sehen, wenn man nur die Hits kennt?
Klare Antwort: ja. Alice in Chains sind eine der wenigen „alten" Bands, die live nicht wie eine müde Jukebox wirken. Die bekannten Songs tragen natürlich die Show, aber die Stimmung vor Ort macht einen gewaltigen Unterschied. Selbst wenn du nur „Rooster", „Would?" und „Man in the Box" kennst, wirst du den Rest des Sets nicht als Lückenfüller erleben.
Dazu kommt, dass die Band seit Jahren routiniert tourt, ohne dabei mechanisch zu wirken. Die Stimmen harmonieren, die Gitarren sitzen, die Rhythmussektion ist massiv tight. Viele Leute kommen aus Neugierde mit – etwa, weil Freund:innen Hardcore-Fans sind – und steigen danach tiefer in die Diskografie ein. Gerade, wenn du generell Gitarrenmusik magst, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem sehr vollen Kopf und einem breiten Grinsen nach Hause gehen.
Welche Bedeutung haben Alice in Chains für die heutige Rock-Generation?
Überraschend viele jüngere Bands beziehen sich inzwischen offen auf Alice in Chains. In Interviews mit Metalcore-, Post-Hardcore- oder sogar Progressive-Rock-Acts tauchen sie regelmäßig als Vorbild auf – oft wegen der besonderen Kombination aus Härte und Melancholie. Die typischen zweistimmigen Gesänge, die bei AIC Standard sind, hörst du heute von modernen Bands in abgewandelter Form immer wieder.
Auch auf Social Media zeigt sich, wie zeitlos ihr Material funktioniert: Edits mit Szenen aus Serien und Spielen unterlegt mit „Nutshell" oder „Down in a Hole" sprechen eine komplett neue Generation an, die die Songs losgelöst von der 90s-Historie entdeckt. In diesem Sinne ist ein mögliches Deutschland-Konzert 2026 nicht nur ein Nostalgie-Event für Ü-30-Fans, sondern auch eine Art Live-Brücke zwischen Generationen, die auf denselben Sound reagieren – wenn auch aus unterschiedlichen Lebensrealitäten.
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