Akupressur-Punkt, LI20

Akupressur-Punkt LI20: Atemwegserleichterung in der Grippewelle

03.01.2026 - 00:03:12

Eine neue Akupressur-Technik bietet Millionen Deutschen mit verstopften Nebenhöhlen eine schnelle, nebenwirkungsfreie Linderung. Der Punkt LI20, auch “Willkommens-Duft” genannt, steht im Fokus, während die heftige Grippesaison 2025/26 die Praxen überfüllt.

Die ersten Tage des neuen Jahres bringen keine Entspannung: Gesundheitsämter in Deutschland und Österreich melden einen steilen Anstieg von Atemwegsinfekten. Der aggressive Grippestamm H3N2 “Subclade K” verursacht besonders häufig schmerzhafte Nasennebenhöhlenentzündungen. Wartezeiten beim Arzt sind lang, und der Wunsch nach wirksamer Selbsthilfe wächst. Vor diesem Hintergrund erlebt eine jahrtausendealte Technik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ein Comeback: die Stimulation des Akupressur-Punkts Large Intestine 20 (LI20).

Der Start ins Jahr 2026 gleicht einem “Blitzstart” der Grippesaison. Daten aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin zeigen deutlich höhere Fallzahlen bei Influenza und grippeähnlichen Erkrankungen als im Vorjahreszeitraum. Allein in NRW wurden in der letzten Dezemberwoche fast 1.000 neue Grippefälle registriert.

Der vorherrschende Virus-Subtyp H3N2 Subclade K löst besonders starke Entzündungen der oberen Atemwege aus. Eine häufige Folge ist die Sinusitis – eine Entzündung der Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen. Die Symptome sind belastend: Druck im Gesicht, pochende Kopfschmerzen und komplett verstopfte Nasen, auf die handelsübliche Abschwellmittel oft nicht mehr wirken.

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Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen weiterhin als “hoch” ein. In Österreich meldeten die Behörden zu Silvester über 100.000 Menschen, die mit grippeähnlichen Infekten im Bett lagen. Diese Lage erklärt den dringenden Bedarf an wirksamen Methoden, die zuhause und ohne Rezept Linderung verschaffen.

LI20: Der “Willkommens-Duft”-Punkt für freie Nasen

Genau hier setzt der TCM-Punkt LI20 an. Sein chinesischer Name Yingxiang bedeutet übersetzt “Willkommens-Duft”. Traditionell wird er eingesetzt, um die Nasenwege zu befreien und den Geruchssinn wiederherzustellen – eine Funktion, die bei starker Sinusitis oft leidet.

Wo liegt der Punkt?
LI20 befindet sich in der Nasolabialfalte, direkt neben dem breitesten Teil des Nasenflügels. Aus westlicher physiologischer Sicht kann die Stimulation dieses Areals die Durchblutung vor Ort fördern, Entzündungen der Nasenschleimhaut reduzieren und den Abfluss von zähem Sekret mechanisch unterstützen.

Der Effekt ist zweifach: Der Druck hilft, ventilartige Strukturen in der Nasenhöhle zu öffnen. Gleichzeitig kann die Stimulation der Gesichtsnerven einen Reflex auslösen, der die Schwellung der Nasenmuscheln reduziert. Für Patienten, die unter der blockierenden Wirkung der aktuellen Grippevariante leiden, bietet das einen mechanischen Vorteil, den chemische Abschwellmittel nach mehrtägigem Gebrauch manchmal nicht mehr liefern.

Anleitung: So wenden Sie die Akupressur richtig an

Die Technik ist einfach und sicher zuhause durchführbar – ideal als erste Maßnahme oder begleitende Therapie.

Den Punkt finden und stimulieren:
1. Lokalisieren: Legen Sie Ihre Zeigefinger an den Nasenansatz, direkt neben die Ausbuchtung jedes Nasenlochs. Dort spüren Sie eine kleine Vertiefung, wo Nasenflügel und Wange zusammentreffen. Bei einer bestehenden Verstopfung kann dieser Punkt druckempfindlich sein.
2. Druck ausüben: Üben Sie mit beiden Zeigefingern gleichzeitig festen, moderaten Druck aus – Richtung Nase und leicht nach oben zu den Augen.
3. Stimulieren: Halten Sie den Druck für ein bis zwei Minuten. Viele Therapeuten empfehlen eine kreisende Massaged oder eine “Pump”-Bewegung: drei Sekunden drücken, eine Sekunde lockern, wiederholen.
4. Atmen: Atmen Sie während der Anwendung tief durch die Nase ein und aus. Auch wenn sie blockiert ist, unterstützt die Absicht der Nasenatmung den gewünschten Effekt.

Diese Routine kann drei- bis viermal täglich wiederholt werden. Im Gegensatz zu Nasensprays, die bei längerem Gebrauch einen unerwünschten Rebound-Effekt auslösen können, hat die Akupressur keine chemischen Nebenwirkungen.

Zusätzliche Maßnahmen gegen die aggressive Grippevariante

Angesichts der Schwere der aktuellen Welle reicht eine einzelne Methode oft nicht aus. Ein mehrgleisiger Ansatz verspricht den größten Erfolg.

  • Befeuchtung der Luft: Trockene Heizungsluft verdickt das Sekret. Ein Luftbefeuchter, der die Raumluftfeuchte auf 40-60% hält, macht die Schleimhäute geschmeidiger.
  • Viel trinken: Fieber trocknet den Körper aus. Ausreichend Flüssigkeit verdünnt das Sekret und erleichtert so den Abfluss.
  • Salzspülungen: Eine Nasendusche oder ein Salinspray vor der Akupressur reinigt die äußeren Gänge. So kann der Druck auf LI20 die tieferen Nebenhöhlen besser erreichen.

Hinzu kommt: Der Subclade-K-Stamm umgeht teilweise bestehende Immunität. Für viele Erwachsene bleibt daher die Linderung der Symptome der primäre Behandlungsweg. Antivirale Medikamente sind knapp und oft Risikogruppen vorbehalten.

Trend zur Selbsthilfe: Eine Reaktion auf überlastete Systeme

Der Fokus auf natürliche Methoden wie Akupressur ist 2026 nicht nur Trend, sondern oft Notwendigkeit. Bei hohen Auslastungen in Kliniken und Praxen – aktuell etwa in Sachsen und Berlin – werden kleinere Beschwerden zunehmend in die häusliche Eigenversorgung verwiesen.

Marktbeobachter verzeichnen steigende Umsätze bei Selbsthilfeprodukten. Die Akupressur hingegen ist für jeden kostenfrei zugänglich. Diese Demokratisierung der Gesundheitsvorsorge prägt das Jahr 2026. Die Integration von TCM-Wissen in westliche “Grippe-Ratgeber” zeigt eine breitere Akzeptanz funktionaler, nicht-invasiver Therapien.

Hinzu kommt: Der Subclade-K-Stamm umgeht teilweise bestehende Immunität. Für viele Erwachsene bleibt daher die Linderung der Symptome der primäre Behandlungsweg. Antivirale Medikamente sind knapp und oft Risikogruppen vorbehalten.

Wann endet die Welle? Der Ausblick

Epidemiologische Modelle des RKI deuten darauf hin, dass der Höhepunkt der aktuellen Infektionswelle erst Mitte bis Ende Januar erreicht werden könnte. Die Fallzahlen werden voraussichtlich noch mehrere Wochen hoch bleiben, besonders mit dem Ende der Ferien und der Rückkehr in Schulen und Büros.

Für die Öffentlichkeit bedeutet das: Die Pflege der Nebenhöhlen bleibt auch im Februar ein Thema. Wir werden wahrscheinlich mehr hybride Gesundheitsempfehlungen sehen – eine Kombination aus Impfung, Medikamenten und funktionalen Techniken wie der Akupressur. Der Punkt LI20, der “Willkommens-Duft”, könnte sich so zu einem festen Bestandteil im Winter-Wellness-Toolkit vieler Europäer entwickeln.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Bei starken Schmerzen, hohem Fieber oder anhaltenden Symptomen konsultieren Sie bitte einen Arzt.

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