Akupressur-Punkt Chengshan: Erste Hilfe bei winterlichen Wadenkrämpfen
24.01.2026 - 11:30:13
Ein historischer Kälteeinbruch sorgt in Europa für eine Welle schmerzhafter Muskelkrämpfe. Anlässlich des Internationalen Tages der Integrativen Gesundheit rücken Experten eine uralte Akupressur-Technik in den Fokus.
Die aktuelle Polarwirbel-Störung hat Europa in eine extreme Kältewelle gestürzt. Mit Temperaturen von bis zu 15 Grad unter dem saisonalen Durchschnitt melden Gesundheitspraxen einen starken Anstieg akuter Wadenkrämpfe. Zum Internationalen Tag der Integrativen Gesundheit am 23. Januar 2026 propagierten Therapeuten einen schnellen, nebenwirkungsfreien Gegenimpuls: den Akupressur-Punkt Blase 57, bekannt als Chengshan oder „Stützender Berg“.
Der Aktionstag stand 2026 ganz im Zeichen praktischer Selbsthilfe-Strategien für extreme Wetterlagen. Führende Einrichtungen wie das Osher Center for Integrative Health betonten die Anwendung traditioneller Therapien im modernen Alltag. Der Fokus lag auf sofort wirksamen „Health-Hacks“.
Integrativmediziner führen den Krampf-Anstieg auf die plötzliche Kälte zurück. Diese führt zu einer Verengung der Blutgefäße und reduziert die Durchblutung der Wadenmuskulatur. In Kombination mit dem Zittern oder dem mühsamen Gehen auf glatten Wegen verkrampfen die Muskelfasern schmerzhaft. Der Punkt Chengshan bietet hier einen entscheidenden Vorteil: Er ist sofort und ohne Hilfsmittel anwendbar – auch wenn Schnee und Eis den Weg zur Praxis versperren.
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Warum die Kälte die Muskeln lahmlegt
Die Physiologie hinter dem Phänomen ist klar: Bei extremer Kälte ziehen sich die Blutgefäße in den Extremitäten zusammen, um die Wärme im Körperkern zu halten. Die große Wadenmuskulatur wird schlechter durchblutet. Wird sie dann noch plötzlich belastet, kommt es zum schmerzhaften, unwillkürlichen Krampf.
Vorbeugende Gesundheitshinweise appellieren zwar an warme Kleidung. Für diejenigen, die bereits von einem stechenden Krampf getroffen werden, ist diese Empfehlung jedoch zu spät. Genau hier setzt die gezielte Akupressur an. Durch Druck auf den neuralgischen Punkt soll das fehlgeleitete Signal an den Muskel „zurückgesetzt“ und eine sofortige Entspannung erreicht werden.
So finden und aktivieren Sie den „Stützenden Berg“
Der Punkt Blase 57 (Chengshan) liegt in der Mitte der Wade. Genauer gesagt in der Vertiefung unter dem Wadenmuskelbauch, die entsteht, wenn man den Fuß anzieht oder die Ferse anhebt.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird ihm zugeschrieben, „die Sehnen zu lockern“ und Schmerzen zu lindern. Die Anleitung für 2026 ist einfach: Mit dem Daumen oder einem Knöchel wird fester, tiefer Druck auf den genannte Stelle ausgeübt. Dieser Druck sollte ein bis drei Minuten lang gehalten werden, begleitet von tiefen Atemzügen. Digitale Gesundheitsplattformen wie iaomai bieten mittlerweile präzise 3D-Anleitungen zur Punktfindung.
Moderne Studien untermauern die jahrtausendealte Praxis
Das gesteigerte Interesse an Chengshan ist nicht nur traditionell begründet. Klinische Studien aus dem Jahr 2025 liefern eine wissenschaftliche Basis. Eine Untersuchung vom August 2025 belegte, dass die Elektroakupunktur an diesem Punkt zu einer statistisch signifikanten Schmerzreduktion führt.
Ein weiteres Forschungsprotokoll vom Oktober 2025 beschreibt neue Methoden zur Behandlung nächtlicher Wadenkrämpfe durch Wärmestimulation – auch in der Wade. Diese Erkenntnisse bestätigen, was TCM-Experten seit Jahrhunderten wissen: Chengshan fungiert als neurologischer „Schalter“, der Muskeltonus und Schmerzwahrnehmung beeinflussen kann. Immer mehr Schulmediziner empfehlen die Akupressur daher als erste Maßnahme gegen die lähmenden Winterkrämpfe.
Digitale Helfer und der Blick nach vorn
Die Integration dieses Wissens wird durch Technologie beschleunigt. Gesundheits-Apps integrieren Anfang 2026 zunehmend „saisonale Wellness“-Module. Sie senden bei lokalen Kältewarnungen Push-Benachrichtigungen mit Links zu Akupressur-Tutorials.
Da Meteorologen Störungen des Polarwirbels auch für Februar erwarten, wird die Nachfrage nach nicht-pharmakologischen Schmerzlösungen hoch bleiben. Die Prominenz des Chengshan-Punkts während der aktuellen Gesundheits-Events deutet auf einen Trend hin: Immer mehr Patienten nutzen bewährte traditionelle Techniken, um umweltbedingte Gesundheitsherausforderungen zu meistern. Für Millionen Europäer ist der „Stützende Berg“ derzeit ein unverzichtbares Werkzeug, um in der „Großen Kälte von 2026“ beweglich und schmerzfrei zu bleiben.
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