Akupressur gegen Grippe: TCM-Punkt lindert Nebenhöhlen-Druck
08.02.2026 - 15:00:12Deutschland sucht Linderung bei der heftigen Grippewelle: Ein traditioneller Akupressurpunkt steht im Fokus, um den quälenden Nebenhöhlen-Druck der aktuellen H3N2-Variante zu bekämpfen.
Die Praxen sind überfüllt, die Wartezimmer voll – Deutschland steckt mitten in einer heftigen Atemwegsinfektionswelle. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am vergangenen Freitag rund 7,4 Millionen akut Erkrankte. Angesichts überlasteter Arztpraxen besinnen sich viele Betroffene auf traditionelle Selbsthilfe-Methoden. Im Rampenlicht steht dabei ein Punkt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Dickdarm 20 (Yingxiang). Er soll nicht-invasiv den typischen, schmerzhaften Nebenhöhlen-Druck der vorherrschenden Influenza-A(H3N2)-Variante lindern.
Die Zahlen des RKI sprechen eine klare Sprache: Die Infektionswelle nimmt weiter Fahrt auf. Verantwortlich ist vor allem das Influenza-A(H3N2)-Virus, genauer eine als „Subclade K“ bezeichnete Variante. Dieser Erreger ist für plötzliches hohes Fieber, starke Gliederschmerzen und hartnäckige Verstopfung der Nase und Nebenhöhlen bekannt. Gleichzeitig zirkuliert das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV), das vor allem Kleinkinder und Senioren trifft.
Das Gesundheitssystem steht unter Druck. Viele Praxen können die Nachfrage kaum bewältigen. In dieser Situation gewinnen Strategien zur Symptomlinderung zu Hause an Bedeutung. Könnte ein uraltes Wissen aus der TCM hier Abhilfe schaffen?
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Der „Willkommens-Duft“: So wirkt der Akupressurpunkt Yingxiang
Für viele Patienten ist der Druck in den Nebenhöhlen das quälendste Symptom der aktuellen Grippe. In der TCM wird dies oft als Blockade des Energieflusses (Qi) und Ansammlung von „Wind-Hitze“ in den Nasengängen interpretiert.
Der Punkt Dickdarm 20 (Yingxiang) gilt seit jeher als Schlüssel zur Befreiung der Nase. Sein Name bedeutet übersetzt „Willkommens-Duft“. Er liegt in der Nasolabialfalte, direkt neben dem breitesten Punkt jedes Nasenflügels – also genau über den Kieferhöhlen.
Wie die Stimulation wirken soll
Nach TCM-Prinzipien öffnet die Stimulation von Yingxiang die „Körperöffnungen“ und ermöglicht so den Abfluss von Sekret. Während die Schulmedizin oft auf abschwellende Nasensprays setzt, zielt Akupressur darauf ab, die lokale Durchblutung und Nervenreaktionen zu stimulieren – ganz ohne pharmazeutische Nebenwirkungen.
Experten vermuten, dass die Wirksamkeit gerade bei der aktuellen Grippewelle mit der anatomischen Lage zusammenhängt. Gezielter Druck kann die Gesichtsmuskulatur und die darunterliegenden Höhlen mechanisch beeinflussen und so möglicherweise den Abfluss fördern.
Selbsthilfe-Anleitung: So stimulieren Sie den Yingxiang-Punkt
Die Anwendung ist einfach und erfordert keine Hilfsmittel. So gehen Sie vor:
- Punkt finden: Schauen Sie in den Spiegel. Die Punkte liegen in der kleinen Vertiefung direkt neben dem breitesten Teil jedes Nasenflügels, dort, wo die Nase auf die Wange trifft.
- Vorbereitung: Waschen Sie gründlich die Hände. Warme Finger sind angenehmer für die Gesichtshaut.
- Druck ausüben: Legen Sie beide Zeigefinger gleichzeitig auf die Punkte. Üben Sie festen, aber nicht schmerzhaften Druck aus – ein dumpfes Gefühl ist in Ordnung.
- Massage: Kreisen Sie mit den Fingerspitzen 60 bis 90 Sekunden lang. Atmen Sie dabei tief durch die Nase ein und aus, sofern möglich.
- Wiederholung: Diese Prozedur können Sie drei- bis viermal täglich oder bei akutem Druck anwenden.
Akupressur ist Ergänzung, kein Ersatz
Trotz der Linderung durch Akupressur betonen Gesundheitsbehörden: Es handelt sich um eine ergänzende Maßnahme, nicht um eine Heilung der Virusinfektion. Die Impfung bleibt der wichtigste Schutz vor schweren Verläufen, besonders für Risikogruppen.
Zusätzlich zur Punktstimulation empfehlen Ärzte, viel zu trinken, um das Sekret zu verflüssigen. Die Kombination mit einer Salz-Nasenspülung kann einen doppelten Effekt erzielen: mechanische Reinigung und funktionelle Öffnung der Atemwege.
Wann Sie unbedingt zum Arzt müssen
Selbsthilfe hat ihre Grenzen. Mediziner warnen davor, Warnsignale zu ignorieren. Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn:
- Das Fieber länger als drei bis vier Tage anhält.
- Die Symptome sich zunächst bessern, dann aber plötzlich verschlimmern (Hinweis auf eine bakterielle Zweitinfektion).
- Starke Schmerzen um Augen oder Stirn auftreten, die auf übliche Schmerzmittel nicht reagieren.
- Atemnot oder schmerzhaftes Atmen einsetzt.
Während die Grippewelle voraussichtlich noch durch den Februar rollt, bietet die Kombination aus traditionellem Wissen und moderner Medizin Millionen Erkrankten ein umfassenderes Werkzeug, um die Peak-Phase der Saison 2026 zu überstehen.
Hinweis: Dieser Artikel dient nur der Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Beschwerden immer eine qualifizierte Fachperson.
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