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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax gibt nach - Abstufung belastet Infineon

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 08:11 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Moderat niedrigere Kurse sind am Dienstag am deutschen Aktienmarkt zu erwarten.

Gegen eine Erholung sprechen die hartnäckig hohen Öl- und Gaspreise. Der Preis für die Nordseesorte Brent ist am Morgen auf den höchsten Stand seit Anfang Juni gestiegen.

"Bislang lassen sich Aktienanleger davon nicht aus der Ruhe bringen", schrieb Analyst Thomas Altmann von QC Partners. Sollte sich der Ölpreis allerdings länger auf hohem Niveau halten oder sogar weiter ansteigen, dürften die Schäden für die Weltwirtschaft hoch sein. "Und dann werden auch die Aktienmärkte den Ölpreis nicht dauerhaft ignorieren können". Aktuell überwiege am Aktienmarkt die Hoffnung auf eine nur kurze Eskalationswelle zwischen den USA und dem Iran und einen anschließend schnellen Rückgang der Ölpreise.

Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 als Indikator für den deutschen Leitindex DE0008469008 mit 25.936 Zählern ein Minus von 0,3 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs am Montag. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 wird ebenfalls 0,3 Prozent tiefer erwartet.

Bei den Einzelwerten sorgten Kommentare von Analysten für Bewegung: Infineon DE0006231004-Aktien büßten auf Tradegate nach einer Abstufung durch Morgan Stanley knapp 3 Prozent ein im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag. Kaufempfehlungen der Citigroup für die Aktien von Kion DE000KGX8881 und Nordex DE000A0D6554 verhalfen diesen zu Aufschlägen von 4,5 respektive 3,3 Prozent.

Anteile des Vermögensverwalters DWS DE000DWS1007 verteuerten sich um zwei Prozent, angetrieben von einem Kaufvotum der US-Bank Jefferies.

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