Aker Solutions: NOK 64.8 Mrd. Auftragsbestand
27.04.2026 - 06:20:59 | boerse-global.deNach der Ausschüttung ist vor der Bilanz: Aker Solutions hat die Phase der Kapitalrückführungen für dieses Frühjahr abgeschlossen. Jetzt muss der norwegische Energiedienstleister beweisen, dass er seinen milliardenschweren Auftragsberg effizient abtragen kann.
Hoher Auftragsbestand sichert Umsatzziele
Der Fokus der Marktteilnehmer verschiebt sich nun massiv auf die operative Umsetzung. Das Fundament dafür ist solide: Zu Beginn des Geschäftsjahres verfügte das Unternehmen über einen gesicherten Auftragsbestand von rund 64,8 Milliarden Norwegischen Kronen. Ein Großteil dieser Projekte entfällt auf das Allianzmodell mit dem Partner Aker BP, was eine gewisse Planungssicherheit verspricht.
Für das laufende Jahr peilt das Management einen Umsatz zwischen 45 und 50 Milliarden Kronen an. Um dieses Ziel nach dem Rekordjahr 2025 zu erreichen, passt der Konzern derzeit seine Kostenstrukturen an. Die angestrebte EBITDA-Marge liegt zwischen 7,0 und 7,5 Prozent, wobei Beiträge aus dem Subsea-Joint-Venture in dieser Prognose noch nicht enthalten sind.
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An der Börse spiegelt sich die Zuversicht der vergangenen Monate deutlich wider. Die Aktie notiert aktuell bei 3,70 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von fast 40 Prozent. Damit hat sich das Papier deutlich von seinem Tief im vergangenen Oktober erholt, liegt aber rund 15 Prozent unter dem April-Hoch von 4,38 Euro.
Ausblick auf das erste Quartal
Im Mai veröffentlicht der Konzern die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Marktbeobachter achten dabei besonders auf den Auftragseingang und das Verhältnis von neuen Aufträgen zu fakturierten Umsätzen, um die Nachhaltigkeit des Wachstums zu prüfen. Ein weiterer Faktor ist die Performance von SLB OneSubsea, an dem Aker Solutions mit 20 Prozent beteiligt ist.
Langfristig stützen umfangreiche Rahmenverträge für Wartung und Modifikation die Sichtbarkeit der Erlöse. Ein Beispiel ist die jüngst geschlossene Vereinbarung für Anlagen auf dem norwegischen Festlandsockel mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Parallel dazu positioniert sich das Segment „Life Cycle“ verstärkt in Bereichen wie der Elektrifizierung und Kohlenstoffspeicherung, um die Abhängigkeit vom klassischen Öl- und Gasgeschäft schrittweise zu verringern. Die kommenden Quartalszahlen im Mai werden zeigen, wie effektiv die Kostenanpassungen bereits greifen.
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