Aixtron, Aktie

Aixtron Aktie: Vorsicht geboten

26.02.2026 - 08:09:41 | boerse-global.de

Der Chipausrüster Aixtron meldet sinkende Umsätze und Gewinne für 2025, hält die Dividende aber stabil. Für das laufende Jahr erwartet das Management ein weiteres Umsatzminus.

Aixtron Aktie: Vorsicht geboten - Foto: über boerse-global.de
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Der Chipausrüster aus Herzogenrath hat am Donnerstag seine Zahlen für 2025 vorgelegt – und die zeigen ein durchwachsenes Bild. Der Umsatz sank um 12 Prozent auf 556,6 Millionen Euro, das operative Ergebnis (EBIT) brach um ein Viertel auf 100,3 Millionen Euro ein. Die EBIT-Marge rutschte von 21 auf 18 Prozent. Unter dem Strich blieben 85,3 Millionen Euro hängen, ein Fünftel weniger als 2024.

Immerhin: Die Zahlen lagen am oberen Ende der zuletzt gesenkten Prognose. Und der Free Cashflow verbesserte sich deutlich um über 250 Millionen Euro auf 181,9 Millionen Euro – vor allem dank Lagerabbau und reduzierter Investitionen nach der Fertigstellung des Innovationszentrums.

Lichtblick Optoelektronik, Flaute bei SiC

Die Geschäftsentwicklung zeigt klare Gewinner und Verlierer: Die Optoelektronik legte kräftig zu, getrieben durch den Bedarf an Lasern für KI-Rechenzentren und Datenkommunikation. Die G10-AsP-Plattform etabliert sich als führende Lösung und erhielt Folgeaufträge von Top-Kunden weltweit.

Anders sieht es bei Siliziumkarbid (SiC) aus: Hier herrschen erhebliche Überkapazitäten am Markt, die Nachfrage bleibt schwach. Auch Galliumnitrid (GaN) wächst nur moderat. China erwies sich als stabilisierender Faktor – im ersten Halbjahr 2025 gingen Volumenaufträge für das G10-SiC-System ein.

Personalabbau und verhaltener Ausblick

Die Mitarbeiterzahl sank 2025 bereits um 7 Prozent auf 1.117. Anfang 2026 wurde ein weiterer Stellenabbau am Stammsitz Herzogenrath vereinbart, der einen mittleren einstelligen Millionenbetrag kosten wird.

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Für 2026 rechnet Vorstandschef Felix Grawert mit rund 520 Millionen Euro Umsatz – plus/minus 30 Millionen Euro. Die EBIT-Marge soll zwischen 16 und 19 Prozent liegen. Das erste Quartal dürfte besonders schwach ausfallen: Nur etwa 65 Millionen Euro Umsatz werden erwartet, plus/minus 10 Millionen Euro.

Trotz des Gewinnrückgangs soll die Dividende stabil bei 0,15 Euro je Aktie bleiben – eine Ausschüttungsquote von rund 20 Prozent. Im vorbörslichen Handel am Donnerstag verlor die Aktie zeitweise 1,8 Prozent auf 23,81 Euro. Die langfristigen Wachstumstreiber – KI-Infrastruktur, erneuerbare Energien, Elektromobilität – bleiben laut Management intakt. Doch kurzfristig bleibt die Nachfrage verhalten, und das Unternehmen kämpft mit strukturellen Überkapazitäten in wichtigen Marktsegmenten.

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