Aixtron, Aktie

Aixtron Aktie: Turnaround gelungen

01.03.2026 - 01:45:17 | boerse-global.de

Der Chipausrüster Aixtron meldet einen Umsatz- und Gewinnrückgang für 2025, doch die Aktie erholt sich deutlich. Der Fokus der Anleger liegt auf der Aussicht für 2027 und dem wachsenden Optoelektronik-Geschäft.

Die Aktie des Chipausrüsters Aixtron erlebte am Donnerstag eine Achterbahnfahrt. Nach Vorlage der Jahreszahlen für 2025 und einem verhaltenen Ausblick auf 2026 sackte der Kurs zunächst um über zehn Prozent ab. Doch dann drehte die Stimmung – am Ende stand ein Plus von gut sieben Prozent. Was steckt hinter dieser bemerkenswerten Wende?

Schwaches 2025, gedämpfte Erwartungen

Die Zahlen für 2025 zeigen deutlich: Aixtron hatte ein schwieriges Jahr hinter sich. Der Umsatz sank um zwölf Prozent auf 556,6 Millionen Euro. Beim operativen Gewinn (Ebit) ging es sogar um ein Viertel auf 100,3 Millionen Euro nach unten. Unter dem Strich blieben 85,3 Millionen Euro – ein Fünftel weniger als im Vorjahr.

Für 2026 rechnet Vorstandschef Felix Grawert mit rund 520 Millionen Euro Umsatz, plus oder minus 30 Millionen Euro. Die operative Marge soll bei 16 bis 19 Prozent liegen. Besonders das wichtige Geschäft mit Anlagen zur Herstellung von Siliziumkarbid-Halbleitern (SiC) dürfte deutlich zurückgehen. Der Grund: massive Überkapazitäten am Markt, getrieben von schwacher Nachfrage nach Elektroautos, Smartphones und Laptops.

Warum Anleger trotzdem zugreifen

Die rasche Kurserholung zeigt: Die Börse blickt über das schwierige Jahr 2026 bereits hinaus. Im Mittelpunkt steht dabei die Aussicht auf 2027. Analyst Armin Kremser von der DZ Bank geht davon aus, dass Nvidias geplante 800-Volt-Architektur für KI-Rechenzentren bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 steigende Bestellungen auslösen wird.

Auch in der Elektromobilität sieht Aixtron Licht am Horizont. Die vermehrte Einführung von 800-Volt-Batteriesystemen sollte zu einem verstärkten Einsatz von SiC-Bauelementen führen – sowohl im Antriebsstrang als auch in der Ladeinfrastruktur. Einen Lichtblick gibt es bereits jetzt: Das Optoelektronik-Geschäft profitiert vom Bedarf an schnellen optischen Datentransfers in KI-Rechenzentren und beim Video-Streaming. Hier erwartet das Unternehmen starkes Wachstum.

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Stabile Dividende trotz Sparmaßnahmen

Bemerkenswert: Trotz des Gewinnrückgangs soll die Dividende stabil bei 15 Cent je Aktie bleiben. Ein Signal ans Vertrauen des Managements in die mittelfristige Entwicklung. Gleichzeitig spart Aixtron weiter – Anfang 2026 wurde ein Mitarbeiterabbau am Stammsitz Herzogenrath vereinbart. Die damit verbundenen Kosten sollen im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen.

Mit einem Plus von rund 50 Prozent seit Jahresbeginn gehört die Aixtron-Aktie zu den Gewinnern im MDAX. Die Schwankungsbreite von knapp 20 Prozent zwischen Tagestief und Tageshoch am Donnerstag verdeutlicht allerdings: Hier ist Nervenstärke gefragt.

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