Aisha Steel Mills Aktie: Import-Schutz verlängert
23.03.2026 - 13:45:22 | boerse-global.dePakistan zieht die Daumenschrauben für chinesische Stahlexporteure an. Die Verlängerung der Antidumping-Zölle verschafft Aisha Steel Mills den nötigen Spielraum im harten Preiskampf auf dem Binnenmarkt. Nachdem chinesische Anbieter zuletzt versuchten, Handelsbarrieren durch minimale Produktanpassungen zu umgehen, hat die pakistanische National Tariff Commission (NTC) nun die Lücken geschlossen.
Kampf gegen Preisdumping
Die NTC bestätigte die Beibehaltung von Antidumping-Zöllen in Höhe von bis zu 19,04 % auf kaltgewalzte Stahlprodukte aus China. Neu ist die Ausweitung auf Bleche mit einer Dicke zwischen 0,15 mm und 3,00 mm. Damit reagiert die Behörde direkt auf Beschwerden von Aisha Steel Mills und International Steels. Die Unternehmen hatten zuvor dargelegt, wie Importeure versuchten, bestehende Zölle durch geringfügige Modifikationen zu unterlaufen.
Diese Schutzmaßnahmen stabilisieren die Preisstruktur auf dem lokalen Markt. Während Spezialstähle für die Automobilindustrie unter Auflagen befreit bleiben, verbessert sich die Position der einheimischen Produzenten bei Standardprodukten massiv.
Rückkehr in die Gewinnzone
Finanziell markiert das laufende Geschäftsjahr für Aisha Steel Mills eine deutliche Wende. Nach einer schwierigen Phase mit hohen Verlusten gelang im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 der Sprung zurück in die Profitabilität.
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- Nettogewinn: 31,49 Mio. PKR (Vorjahr: 1,7 Mrd. PKR Verlust)
- Umsatz: ca. 20,57 Mrd. PKR
- Kreditrating (VIS): „BBB+“ (langfristig) / „A2“ (kurzfristig)
- Ausblick: Stabil (bestätigt am 18. März 2026)
Die Analysten der VIS Credit Rating Company bescheinigen dem Unternehmen eine solide Rückzahlungsfähigkeit. Die schrittweise Rücknahme von Steuerprivilegien in Sonderwirtschaftszonen, in denen nun eine Umsatzsteuer von 10 % auf Importe fällig wird, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich.
Fokus auf Rohstoffpreise und Zinsen
Die weitere Entwicklung der Margen hängt nun maßgeblich von externen Faktoren ab. Besonders die Preise für warmgewalzte Coils (HRC) als wichtigstes Vormaterial bestimmen die Kostenstruktur. Gleichzeitig hofft die Branche auf eine Lockerung der Zinspolitik durch die pakistanische Zentralbank, um die zuletzt hohen Refinanzierungskosten zu senken. Eine Stabilisierung der globalen Stahlpreise könnte die Erholung der Gewinne im zweiten Halbjahr weiter beschleunigen.
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