Airbus Aktie: Gigantischer Flugzeug-Stau!
14.04.2026 - 15:19:55 | boerse-global.deAirbus meldet für das erste Quartal 2026 eine extreme Diskrepanz. Während die Auftragsbücher mit über 9.000 Maschinen aus allen Nähten platzen, bricht die Produktion ein. Aktionäre fordern auf der heutigen Hauptversammlung in Amsterdam Antworten auf den schwächsten Jahresstart seit fast zwei Jahrzehnten.
Triebwerksmangel bremst Auslieferungen
Der europäische Luftfahrtkonzern lieferte von Januar bis März lediglich 114 Verkehrsflugzeuge aus. Das entspricht einem Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders hart trifft es den Verkaufsschlager A320neo. Hier stürzten die Auslieferungen um knapp ein Viertel ab.
Hauptgrund für die Misere ist ein massiver Mangel an Triebwerken. Vor allem der Zulieferer Pratt & Whitney kommt mit der Produktion nicht hinterher. Die Folge: Airbus prüft mittlerweile rechtliche Schritte und fordert Schadensersatz für die Verzögerungen. Zusätzlich bremsen fehlende Rumpfteile die Endmontage. Trotz dieser massiven Probleme hält das Management vorerst am Jahresziel von rund 870 Auslieferungen fest.
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Dividende und US-Schutzschild
Auf der heutigen Hauptversammlung steht neben der Krisenbewältigung auch die Gewinnbeteiligung auf der Agenda. Die Aktionäre stimmen über eine Dividende von 3,20 Euro je Aktie ab. Zudem wählt das Gremium neue Aufsichtsratsmitglieder. Henriette Hallberg Thygesen vom Rüstungskonzern Terma und Oliver Zipse ziehen in das Kontrollgremium ein. Die Aktie notiert aktuell bei 42,40 Euro und verzeichnet damit seit Jahresbeginn ein Minus von rund 13 Prozent.
Im krassen Gegensatz zur lahmenden Produktion steht die Nachfrage. Airbus sammelte im ersten Quartal 398 Nettobestellungen ein. Das ist fast eine Verdopplung zum Vorjahr. Allein im März orderten Fluggesellschaften wie China Eastern Airlines über 300 Maschinen. Ein weiterer Lichtblick für den Konzern ist der US-Markt. Zivile Flugzeuge und Triebwerke sind von den neuen US-Strafzöllen in Höhe von 15 Prozent befreit. Da Airbus viele Maschinen für amerikanische Kunden direkt in Alabama montiert, spart das Unternehmen hohe Kosten. Analysten von Barclays raten daher weiterhin zum Kauf der Papiere mit einem Kursziel von 220 Euro.
Die nächsten Wochen bringen eine hohe Nachrichtendichte. Die wichtigsten Termine für Anleger:
- 15. April 2026: Vorabveröffentlichung der Q1-Auslieferungszahlen
- 21. April 2026: Geplanter Ex-Dividenden-Tag
- 28. April 2026: Vollständiger Quartalsbericht und Analystenkonferenz
Spätestens Ende April muss das Management detailliert erklären, wie es den Rekord-Auftragsbestand zeitnah abarbeiten will.
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