Airbus, Aktie

Airbus Aktie: 870 Lieferungen 2026 bestätigt

30.04.2026 - 19:23:51 | boerse-global.de

Airbus hält an Jahreszielen fest, trotz Margendruck und hohen Investitionen. Die Aktie reagiert mit leichten Verlusten.

Airbus Aktie: 870 Lieferungen 2026 bestätigt - Foto: über boerse-global.de
Airbus Aktie: 870 Lieferungen 2026 bestätigt - Foto: über boerse-global.de

114 ausgelieferte Flugzeuge im ersten Quartal, ein Auftragsbestand von über 8.600 Maschinen und ein Jahresgewinnziel von 7,5 Milliarden Euro — Airbus sendet mit seinem Quartalsbericht vom 28. April klare Stabilitätssignale. Die Aktie reagierte dennoch mit einem Minus von knapp 3 Prozent, was den Kurs auf 42,40 Euro drückte.

Produktion im Plan, Marge noch unter Druck

Das erste Quartal verlief industriell solide, finanziell aber verhalten. Bei einem Umsatz von 12,7 Milliarden Euro blieb das bereinigte EBIT mit 0,3 Milliarden Euro überschaubar — ein typisches Muster für ein Quartal, in dem Hochlaufkosten und Investitionen die Marge belasten. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,74 Euro.

Trotzdem hält das Management an den Jahreszielen fest: rund 870 Auslieferungen, ein bereinigtes EBIT von etwa 7,5 Milliarden Euro und ein freier Cashflow vor Kundenfinanzierung von rund 4,5 Milliarden Euro. Das ist keine Überraschung — wohl aber ein Signal, dass die Lieferkette den Hochlauf bisher trägt.

A321XLR und Rüstung als Wachstumstreiber

Ein konkreter Meilenstein: Am 24. April lieferte Airbus die erste A321XLR an Air Canada aus. Das langstreckenfähige Schmalrumpfflugzeug soll die Lücke zwischen klassischen Kurzstreckenmaschinen und Langstreckenfliegern schließen — und ist ein zentrales Argument für künftige Margenverbesserungen.

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Beim Widebody-Programm A350 peilt Airbus eine Produktionsrate von zwölf Maschinen pro Monat bis 2028 an, beim A330 fünf Maschinen monatlich bis 2029. Beide Ziele blieben unverändert.

Rückenwind kommt aus dem Verteidigungs- und Raumfahrtbereich. Das bereinigte EBIT der Sparte stieg im ersten Quartal auf 130 Millionen Euro, nach 77 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Hinzu kommt das neu vorgestellte spanische Kampftrainingssystem SAETA II — eine Flotte von 30 Maschinen unter Airbus-Führung, entwickelt gemeinsam mit Turkish Aerospace.

Forschungskosten als Variable

Das größte offene Thema bleibt die Kostenstruktur. Allein im ersten Quartal flossen 730 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung — eine erhebliche Last, während gleichzeitig die Produktionsanlagen in Europa, Nordamerika und China hochgefahren werden.

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Ob die Jahresziele trotz dieser Doppelbelastung erreichbar sind, wird sich spätestens mit dem Halbjahresbericht zeigen. Bis dahin notiert die Aktie rund 10 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — ein Niveau, das die Skepsis eines Teils der Investoren gegenüber dem Hochlauftempo widerspiegelt.

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