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Airbus: Air Canada erhält erste A321XLR

27.04.2026 - 10:59:05 | boerse-global.de

Air Canada erhält als erster kanadischer Carrier die neue Langstrecken-A321XLR. Der Jet ermöglicht effizientere Transatlantikflüge und erweitert das Streckennetz.

Airbus: Air Canada erhält erste A321XLR - Foto: über boerse-global.de
Airbus: Air Canada erhält erste A321XLR - Foto: über boerse-global.de

Langstreckenflüge über den Atlantik waren lange die exklusive Domäne von Großraumflugzeugen. Mit der Auslieferung der ersten A321XLR an Air Canada weicht Airbus diese Struktur signifikant auf. Der kanadische Flagcarrier übernahm die Maschine Ende April in Hamburg und wird damit zum ersten Betreiber des reichweitenstarken Jets in Kanada.

Dem Meilenstein ging eine lange Wartezeit voraus. Bei der Bestellung im Frühjahr 2022 rechnete die Fluggesellschaft noch mit einem Erstflug im ersten Quartal 2024. Verzögerungen bei der Zertifizierung bremsten das Programm jedoch aus. Das nun übergebene und von SMBC Aviation Capital geleaste Flugzeug ist das erste von 30 fest bestellten Exemplaren.

Effizienzsprung für Transatlantik-Routen

Der neue Jet ermöglicht Strecken von bis zu 4.700 Seemeilen. Parallel dazu sinkt der Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz im Vergleich zu älteren Modellen um fast ein Drittel. Air Canada nutzt diese Effizienz für eine gezielte Expansion im Sommergeschäft. Ab Juni startet die Maschine von Montreal nach Palma de Mallorca. Später folgen Verbindungen nach Berlin, Nantes, Toulouse und Edinburgh.

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Um den Komfort auf den langen Flügen zu gewährleisten, stattet die Airline den Jet mit flachen Betten aus — ein Novum für Schmalrumpfflugzeuge in der kanadischen Flotte. Neben den festen Bestellungen sicherte sich Air Canada Optionen für zehn weitere Maschinen dieses Typs. Flankierend dazu modernisiert das Unternehmen sein Großraumsegment mit Ordern für acht A350-1000.

Volle Auftragsbücher bei Airbus

Für den europäischen Flugzeugbauer erweist sich die A321XLR als strategischer Verkaufsschlager. Bis Ende März sammelte der Konzern branchenweit über 500 Bestellungen für den Typ ein. Das Modell stützt die massive Dominanz von Airbus im Segment der Standardrumpfflugzeuge, die fast drei Viertel des gesamten Backlogs ausmachen. Der Auftragsbestand beläuft sich auf mehr als 9.000 Maschinen, was die Produktion für gut ein Jahrzehnt auslastet.

Trotz anhaltender Lieferkettenprobleme und Engpässen bei Triebwerken von Pratt & Whitney hält das Management an seinen Jahreszielen fest. Airbus plant für das laufende Jahr rund 870 Auslieferungen. Fließen die Flugzeuge wie vorgesehen an die Kunden ab, erwartet der Vorstand einen bereinigten operativen Gewinn von etwa 7,5 Milliarden Euro sowie einen freien Cashflow von rund 4,5 Milliarden Euro.

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