Air Liquide: Wasserstoff-Umsatz auf 6,5 Milliarden bis 2035
21.05.2026 - 02:24:45 | boerse-global.deFrançois Jackow, CEO von Air Liquide, hat in Rotterdam eine globale Initiative gestartet. Der „Call-to-Action" fordert Regierungen auf, Wasserstoff als Schlüssel für Energiesicherheit und Dekarbonisierung zu priorisieren. Die Ankündigung erfolgte in den letzten 48 Stunden – pünktlich zu einem hochrangigen Runde-Tisch-Gespräch in den Niederlanden.
Strategischer Wasserstoff-Kurs
Jackow, der zugleich Co-Vorsitzender des Hydrogen Council ist, treibt das Thema auf höchster Ebene voran. Die Initiative nennt drei dringende Prioritäten: Versorgungsdiversifizierung und den Aufbau emissionsarmer Industriezentren. Für die Aktionäre ist das mehr als PR. Air Liquide hat das Ziel ausgegeben, den Wasserstoff-Umsatz bis 2035 auf rund 6,5 Milliarden Euro zu verdreifachen.
Diese Strategie ist das Kernstück des Übergangs vom erfolgreichen ADVANCE-Plan zu neuen Ertragszielen. Untermauert wird sie durch einen Rekordauftragsbestand von knapp 4,9 Milliarden Euro zu Beginn des Geschäftsjahres. Bis 2027 will das Management den operativen Gewinn um insgesamt 560 Basispunkte steigern, ausgehend vom Basisjahr 2022.
Kurs unter Druck
Der Aktienkurs zeigt sich zuletzt schwächer. Nach einem 52-Wochen-Hoch von 189,52 Euro im April notierte die Aktie am Mittwoch bei 177,56 Euro – das sind rund sechs Prozent unter dem Höchststand. Auf Monatssicht gab das Papier rund vier Prozent nach, während die Jahresperformance mit knapp elf Prozent im Plus bleibt.
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Marktanalysten bewerten Air Liquide weiterhin mit „Moderate Buy". Die jüngste Konsolidierung scheint vor allem technischer Natur. Die fundamentale Geschichte bleibt intakt.
Parallel: Fachkräfte-Offensive
Indes treibt Airgas, die US-Tochter von Air Liquide, ein eigenes Projekt voran. Das Schweiß-Ausbildungsprogramm für Highschools wird auf 76 Schulen in 26 Bundesstaaten ausgeweitet. Ziel ist es, den wachsenden Bedarf an Facharbeitern in der Industrie zu decken – ein kritischer Faktor für den Bau und die Wartung der geplanten Großanlagen.
Gratisaktien als Signal
Ein weiteres Kapitel folgt im Juni. Nach der jüngsten Dividendenzahlung plant Air Liquide eine Gratisaktien-Ausgabe. Das Verhältnis: eine neue Aktie für je zehn alte Aktien. Diese Maßnahme ist eine feste Größe in der Aktionärspolitik des Konzerns, der mit 33 Prozent einen ungewöhnlich hohen Privatanlegeranteil hat.
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Kurz gesagt: Air Liquide schaltet in den Angriffsmodus – politisch, strategisch und kapitalseitig. Ob die Wasserstoff-Offensive den Aktienkurs wieder in Richtung des Rekordhochs treibt, wird sich im zweiten Halbjahr zeigen.
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